2G – 3G – Regel für Gottesdienste: Mit Vollgas ins Dilemma?

Ab heute (Samstag 27. November) tritt im Erzbistum Berlin die 2 G-Regel für alle Veranstaltungen in katholischen Räumen in Kraft. Nur noch Geimpfte und Genesene dürfen an Gottesdiensten teilnehmen. In jeder Großpfarrei wird es eine Messe für Nichtgeimpfte geben.
 
Am letzten Samstag hatten wir einen älteren Priester beim wöchentlichen Samstags-Frühstück zu Gast, der uns um Reaktionen bat für eine Situation, die für ihn sehr schwierig ist, nämlich, wie er sich zur 2 G – Regel für katholische Veranstaltungen
– insbesondere die Messen – verhalten soll. Er hat keine eigene Gemeinde, wird aber oft eingeladen.
 
Seit 40 Jahren gibt es unser offenes Samstagsfrühstück. Es kommen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, sozialen Milieus und Religionsgemeinschaften – letzten Samstag vom Obdachlosen bis zum Professor, christlich (fünf Konfessionen), hinduistisch, buddhistisch,jüdisch, aus Deutschland, Indien, der Türkei, Georgien und Nigeria – insgesamt zehn Gäste während der drei Stunden. Sowohl unter den
WG-Bewohnern als auch unter den Gästen sind Ungeimpfte, die sich impfen lassen könnten aber Gründe haben, dies nicht zu tun. Wir halten die WG für ALLE Menschen offen.
 
Wir hatten darüber schon mehrere sehr tiefgehende Gespräche in der WG, mit Besuchern und beim Samstagsfrühstück zu diesem Themenbereich: Immer wieder bedanken sich Nicht-Geimpfte, daß sie weiterhin kommen dürfen. Immer wieder wird gefragt, ob man einen Test mitbringen muß. Alle nicht Geimpften hier bei uns am
Tisch – Gäste und Bewohner – erlebe ich als Menschen, die in unterschiedlichen Bereichen nach ihren Möglichkeiten sich sozial engagieren und die vorsichtig agieren. Niemand bestreitet Corona.

Nach einem langem Gesprächsgang, bei dem Ungeimpfte sich ausführlich und sehr persönlich geäußert hatten, fragte ich ihn, was er daraus mitnimmt. Er meinte, er wird alle Messen absagen. Auch die Mitbrüder seiner Ordensgemeinschaft haben Verständnis für seine Position.

Ich fragte ihn, ob er an den Adventssonntagnachmittagen in unsere WG kommen würde um hier mit uns und denen, die kommen wollen,die Messe zu feiern. Auch uns als Gemeinschaft betreffen diese Einschränkungen, denn wir sind mit der katholischen Gemeinde, auf deren Gemeindegebiet unsere WG liegt, sehr verbunden. Derzeit können wir dann dort nicht mehr gemeinsam den Gottesdienst besuchen.  Zu unserer Freude sagte der Priester, der ein langjähriger Freund unserer Gemeinschaft ist, spontan zu.
 
Als er heute wieder zum Frühstück kam, erzählte er, daß er alle Messen abgesagt hat und es sich für ihn richtig anfühlt. Der Austausch bei uns letzte Woche habe ihm sehr geholfen auch bei einem Artikel zum Thema, den er auf Anfrage der Experten-Initiative Religionspolitik verfaßt hat: 2G-3G-Regelung der Gottesdienste: Mit Vollgas ins Dilemma.
Darin heißt es unter anderem:
 
Die katholische Kirche lehrt, dass die sonntägliche Eucharistie „Quelle und Höhepunkt“ des kirchlichen Lebens ist, Feier der Versöhnung mit Gott und untereinander. Nun ist ein Teil der Getauften von der Teilnahme daran „grundsätzlich“ ausgeschlossen. Die katholische Kirche nutzt nicht den Spielraum, den sie hat, um möglich zu machen, was möglich ist. Obwohl die Politik es nicht verlangt hat, schließt sie die Türen zur Eucharistie – bis auf je eine Ausnahme pro Pfarrei – für Ungeimpfte. Damit finden die allermeisten Eucharistiefeiern unvermeidlich unter der Bedingung von Ausgrenzung statt…
 
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Kachelofen und Ofenreinigung

Weil jemand es genauer wissen wollte: Unsere Wohnung im zweiten Stock ist nicht renoviert – wie die anderen Wohnungen im Haus, was eine günstige Miete zur Folge hat. Wir haben einen Kachelofen im Wohnzimmer, der mit Briketts beheizt wird. Alle zwei Jahre kommt ein Mitarbeiter einer Ofenbaufirma – wie hier auf dem Foto von vor ein paar Wochen – und reinigt den Ofen:

Ofenbauer ist ein aussterbender Beruf, weil wegen der CO 2 – Problematik keine neuen Öfen dieser Art mehr gebaut werden dürfen.

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WMDEDGT November 2021

Seit April 2013 ruft die Nachbarbloggerin immer am 5. des Monats zum Tagebuchbloggen auf unter dem Motto „WMDEDGT?“ (kurz und knackig für „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“). Manchmal melde ich mich auch hier im Blog zu Wort und dieses Mal habe ich besonders viel zu erzählen. 

Ich bin der Tisch von der Wohngemeinschaft Naunynstraße  Diesen Monat allerdings mit Verspätung, weil hier unglaublich viel los war und außerdem w.ordpress spinnt. Aber der 5. November 2021 war ein ganz besonderer Tag und hat in unserer Wohngemeinschaft Geschichte geschrieben. Deshalb MUSS ich hier davon berichten:

Um 6.15 Uhr ging es los wie immer um diese Jahreszeit bei mir im Wohnzimmer. Der Kachelofen wurde geheizt, damit es zur Frühstückszeit schön warm ist. Am Morgen unter der Woche – so auch heute – treffen sich die BewohnerINNEN immer um halb neun zum Frühstück bei und an mir. Heute wurden die letzten Absprachen für die Vorbereitungen für den Abend getroffen und sich gefreut.

Ein besonderer Besuch wurde erwartet: Pater P.hilipp aus dem Benediktinerkloster Maria Laach in der Eifel.Der Chefkoch ist ein treuer Hörer vom täglichen Online-Abendgebet , das von Pater P.hilipp gestaltet wird. Eine konspirative Aktion führte dazu, daß der Chefkoch eine Namenstagskarte aus Maria Laach erhielt („ist die wirklich echt?“). Als sich herausstellte, daß Pater P.hilipp im November in Berlin sein würde, wurde er in die WG eingeladen und sagte zu.  Heute nun sollte nun der große Tag sein. Und weil der auf einen Freitag fällt, würde das Abendessen auf den Beginn des Schabbat fallen.

Der Chefkoch wäre nicht der Chefkoch, wenn er nicht für diese Gelegenheit ein besonderes Essen geplant hätte. Schon am Donnerstagabend wurde indischer Paneer-Käse mariniert und eingelegt. Nach dem Frühstück traten – mindestens – drei Bewohner in Aktion um Gemüse und Obst zu schälen und nach genauen Vorgaben zu schneiden. Das dauerte, denn der Chefkoch wollte seine Freude mit anderen teilen und weitere Gäste einladen. Aus pandemischen Gründen mußte er auf drei weitere Personen begrenzt werden. Dann würden zwölf Personen an mir Platz nehmen.

Zwischendurch kam diese/r und jene/r aus der Nachbarschaft vorbei – normaler WG-Alltag. Unsere jüngste Mitbewohnerin – vom Alter und von der Wohndauer her – hat ein besonderes Faible für Dekoration. Deshalb wurde von mir die Herbst-Deko entfernt. Und dann wurde es richtig spannend. Was hat sie sich diesmal einfallen lassen? Über meine Mitte wurde in voller Länge ein 20-Zentimeter breites blaues Band als Himmel gespannt. Am einen Ende wurde eine kreisrunde orange Sonne für den Sonnenaufgang gelegt und am anderen Einde ein dunkelroter Kreis für den Sonnenuntergang: Um die Sonnenkreise flogen farblich passend Origami-Schmetterlinge: Dazwischen kleine Gläschen mit (Vogel-)Sand und Teelichtern oder Zweigen.

In der Mitte standen dann die beiden Schabbatleuchter mit den weißen Kerzen,  die Platte mit den Schabbatbroten, das Glas für den Traubensaft und ein Salzstreuer.

 

Als der Chefkoch nach Hause kam, war alles so weit und gut vorbereitet, daß die restliche Kocharbeit in Ruhe vor sich gehen konnte und alles eine gute halbe Stunde vorher fertig war. Pater P.hilipp war absolut pünktlich – die anderen Gäste etwas weniger. Es war alles ganz locker und unkompliziert. Um halb acht konnten wir dann gemeinsam beginnen.

Nach einem gebet, das einem hilft, die Woche hinter sich zu lassen, wurden die Schabbatkerzen angezündet und der Segensspruch gesagt, dann der Traubensaft gesegnet und getrunken (jede/r aus dem eigenen Glas), danach das Schabbatbrot gesegnet, gebrochen, gesalzen und geteilt: Eine fröhliche und ganz besondere Atmosphäre – ich mag das.

Danach gab es das festliche Abendessen. Alle schwelgten in Kürbissuppe mit Granatapfelsaft (Vorspeise), Paneer-Käse mit (dem berühmten) Gemüsereis, fruchtiger Sauce und Salat. Zum Abschluß gab es eine bunte Obstplatte. Allen hat es vorzüglich geschmeckt. Die Gespräche waren für mich sehr interessant. Man erfährt ja nicht alle Tage – nicht einmal bei uns – wie das Leben in einer Benediktinerabtei so läuft. Pater P.hilipp wollte wissen, in was für einer Wohngemeinschaft er gelandet war. Die Bewohnerinnen und Bewohner fragten, wie er nach Maria Laach kam, warum er ins Kloster eingetreten ist, was er vorher gemacht hat, was er jetzt macht, wie die Abendgebete entstehen vom ersten Gedanken bis zum Abrufen im Internet … Er hat alles ausführlich und mit viel Humor beantwortet.

Es wurde ein langer Abend. Am Anfang der Zusammenkunft hatte der Chefkoch gefragt, ob er sich eine spontane Andacht zu einem Thema wünschen darf. Sein Wunsch wurde erfüllt und Pater P.hilipp gestaltete sie zum Thema „Dankbarkeit“ wie gewünscht: „Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewig“.

Nach dem Abschied wurde noch gespült und aufgeräumt, dann war es schon fast 23.00 Uhr. Im Winter ist das nach der Zeitumstellung die Zeit, wo es in New York 18.00 h ist – bis sie auch dort umstellen- und in der Central Synagogue der G-ttesdienst zum Schabbatbeginn anfängt. I klinkt sich seit gut 1 1/2 Jahren dort ein. Weil Mitbewohner M. auch dabei sein wollte, wurden die Kopfhörer ausgesteckt und die Lautsprecher angestellt. So konnte ich auch mithören. Das war richtig fetzig mit Kantor Mutlu. Den kenne ich schon.

Weil M. kein englisch versteht, hat I. an einigen Stellen erklärt, um was es gerade geht. Ich war richtig geschockt als ich hörte, daß bei den Gebeten für die Verstorbenen der Gemeinde in der letzten Woche auch an die Todesopfer von Amokläufen erinnert wird – egal ob sie jüdisch waren oder nicht. Jede Woche – mit ganz wenigen Ausnahmen – höchstens zwei Mal meint I. in den 1 1/2 Jahren, in denen sie dabei ist, gibt es Opfer von „mass shootings“. Ich war schockiert.

Nach einer guten Stunde war der G-ttesdienst zu ende, und es kehrte Ruhe im Wohnzimmer ein bevor es am Morgen mit dem offenen Samstagsfrühstück weitergehen würde. So schön es war – ich war dringend erholungsbedürftig.

Und weil am Schabbat nicht geschrieben wird und auch am Sonntag und danach auch viel los war, kommt dieses Posting verzögert ins Netz.

Weitere Einträge von WMDEDGT November 2021 sind hier

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Abschied von Peter Salzmann (Jesus-Peter)

Er war eine feste Größe im alten West-Berlin. Auf dem Ku-Damm oder in öffentlichen Verkehrsmitteln war er unterwegs mit seinem Koffer oder einem Schild, das er an einer Stange trug mit der Aufschrift: „Frag mich nach Jesus“. Er war ein ruhiger und freundlicher Zeitgenosse und unglaublich hilfsbereit. Besonders in Projekten mit armen Menschen hat er sich engagiert, er, der selber einen sehr bescheidenen Lebensstil praktizierte.

Er war keiner von den Missionaren, die andere drängen oder mit der Hölle einschüchtern, sondern einer, der den Menschen zuhörte. Ein paar Stunden war er jeden Tag mit seinem Koffer unterwegs. Mehr als zwanzig Jahre habe ich ihn nicht gesehen. Und dann begegnete er mir wieder hier in der WG, genauer über unseren ehemals ältesten Mitbewohner, Bruder Christian.

Der machte als Jesuit immer über den Jahreswechsel Exerzitien in einem Kloster in der Nähe von Dresden. Als er vor vier Jahren aus gesundheitlichen Gründen sich nicht mehr allein auf den Weg machen konnte, fragte ich ihn, von wem er sich vorstellen könnte begleitet zu werden. Und da fiel der Name von Peter Salzmann. Der stimmte sofort zu und hat dann auch im darauf folgenden Jahr Bruder Christian sehr liebevoll begleitet und so die Exerzitien und den Aufenthalt bei den Nazarethschwestern ermöglicht, die ihn just für einen Jesuiten hielten und mich beim nächsten Kontakt fragten, wie es Bruder Salzmann geht.

Ein Artikel über Peter und seinene Aktivitäten ist  hier.

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Neues Normal beim Samstagsfrühstück

Samstagsfrühstück: der Tisch ist gedeckt

In den letzten Monaten kamen aufgrund der Situation (Corona) meist drei bis fünf Gäste – sehr selten mal sieben zum traditionellen Samstagsfrühstück. Den Gesprächen hat das nicht geschadet. Sie waren sehr intensiv und sehr persönlich. Meist waren alle an einem Thema dran. Neue Gesichter gab es kaum, was ganz ungewohnt war, denn vor Corona gab es kaum ein Frühstück ohne neue Besucher.

Der letzte Samstag hatte einige Überraschungen für uns bereit: 13 Gäste hatten wir schon lange nicht mehr – zwei kamen das erste Mal zu uns: Eine Pfarrerin, die ein Studien-semester in Berlin verbringt und eine Mitarbeiterin vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst, die unsere WG kennenlernen wollte. Anne und Marc aus den Niederlanden, die zuletzt vor über fünf Jahren in Berlin waren, überraschten uns dann auch noch.

Wir hatten intensive Gespräche, zu zweit, in Kleingruppen oder als ganzer Tisch – unter anderem über die Erfahrung, nach langer Zeit wieder Dostojewski zu lesen. Ganz still wurde es, als Erfahrungen über Exerzitien auf der Straße geteilt wurden. Zwei hatten davon gelesen oder gehört und wollten wissen, was es damit auf sich hat.

Wie sich die Wahrnehmung mit der Zeit verändert hat. Früher wären 13 Gäste eher eine niedrige Zahl gewesen, aber nach den Kontaktmöglichkeiten in den letzten Monaten wurde es als viel empfunden.

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#WMDEDGT Oktober 2021

Seit April 2013 ruft die Nachbarbloggerin immer am 5. des Monats zum Tagebuchbloggen auf unter dem Motto „WMDEDGT?“ (kurz und knackig für „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“). Manchmal melde ich mich auch hier im Blog zu Wort und das ist jetzt wieder mal eine prima Gelegenheit. 

Ich bin der Tisch von der Wohngemeinschaft Naunynstraße und komme manchmal hier zu Wort. Am Morgen unter der Woche treffen sich die BewohnerINNEN immer um halb neun zum Frühstück bei und an mir. Weil wir am Wochenende von einer benachbarten evangelischen Gemeinde die Gaben vom Erntedank-Altar bekommen haben, ist gerade besonders viel Obst da. Deswegen hat der Chefkoch zusätzlich einen leckeren Obstsalat mit vielen Kernen gemacht.

 

Es gab dann einige Aufregung am Frühstückstisch, denn er hat eine rätselhafte Nachricht bekommen, dass ein Paket unterwegs ist. Er weiß von nichts und hat nichts bestellt. Alle dachten gleich an eine gemeinsame Freundin, die in den letzten Wochen viel Ärger hatte, weil Waren auf den Namen ihres verstorbenen Mannes bestellt worden sind und die Pakete abgefangen wurden: Viel Stress und viel Ärger mit der Polizei. Und Rechnungen weit über tausend Euro. 

Danach gab es erste Absprachen und Vorbereitungen für das Abendessen für den Gemeinschaftsabend, der immer am Dienstagabend stattfindet. Ansonsten war es tagsüber recht ruhig, weil alle mehr oder weniger unterwegs waren. Ein paar Mal läutete das Telefon, aber darauf sprang mein Kollege, der Anrufbeantworter, an.

Gegen halb fünf fing dann M. mit den Vorbereitungen fürs Abendessen an. Es sollte Kartoffeln mit Kräuterquark und Tomatensalat geben. Um sechs Uhr trudelten alle zum Abendessen ein. Einer wurde mit Erkältungssymptomen ins Bett geschickt und mit Tee versorgt. Danach trafen sich die anderen zum gemeinsamen Abendessen.

Um sieben Uhr beginnt dann die Austauschrunde, in der jede/r erzählen und mitteilen kann, was auf dem Herzen liegt an Schönem oder Schweren. Die anderen hören einfach zu, geben Raum und stellen nur Verständnisfragen. Das läuft so seit über vierzig Jahren und hilft, Facetten des eigenen Lebens anzuschauen und in den Blick zu bekommen, „den Brunnen tiefer (zu)graben

Heute war viel Dankbarkeit im Raum über das schöne Franziskus-Namenstagfest eines Mitbewohners am Sonntag. Schon lange war ich nicht mehr so schön geschmückt. So viele Menschen haben schon seit dem Frauentag 2020 nicht mehr an mir Platz genommen. Mir wurde ganz schwindlig vor Aufregung. Und erst die Franz-von-Assisi-Torte … Sie sah fantastisch aus und schmeckte auch so – habe ich gehört.

Zwei Gäste hatten Instrumente mitgebracht: Mandoline und Gitarre. Ich hörte einige Lieder, die ich noch nicht kannte – und ich kenne viele in den über vierzig Jahren, die ich hier zuhause bin. Auch gemeinsam gesungen, erzählt und gelacht wurde viel – ich sage nur: jüdische Witze … Mein Lieblingwitz wurde auch erzählt. Er handelt vom Priester, vom evangelischen Pfarrer und vom Rabbi, die sich regelmäßig zu einer Pokerrunde treffen. Leider tun sie das in einem amerikanischen Bundesstaat, in dem Glücksspiel verboten ist. Der örtliche Sheriff hebt die illegale Pokerrunde aus. Einige Wochen später müssen die drei vor Gericht erscheinen. Der Richter fragt zuerst den Priester: Father, haben Sie Poker gespielt? Der Priester hebt seine Augen gen Himmel und spricht ein stilles Gebet. Das schließt mit den Worten: „Herr, vergib mir“, und er antwortet: Nein, Euer Ehren, ich habe nicht gepokert. Auch der evangelische Pfarrer wird vernommen: „Reverend, haben Sie gepokert“. Der senkt den Kopf, spricht ein stilles Gebet. Das endet mit den Worten: „Herr, vergib mir“ und antwortet:“Nein, Euer Ehren, ich habe nicht Poker gespielt.“ Nun wird auch der Rabbi befragt: „Rabbi, haben Sie Poker gespielt?“ Der Rabbi schaut zu seinen beiden Mitspielern, zum Priester, zum Reverend, dann zum Richter und sagt: „Euer Ehren, mit wem denn?“ Es wurde ein langer und froher Abend …

Jetzt bin ich abgeschweift, aber das und viel anderes hatten Platz in der Austauschrunde: Schönes und Beschwerliches, Reisepläne, gesundheitliche Einschränkungen, Arzttermine, Ärger mit Behörden und einer Telefonhotline …

Das Namenstagskind hatte sich noch gewünscht, daß wir miteinander „Franz von Assisi – Bruder aller Menschen“ anhören. Sein Leben wird aus der Sicht seiner Gefährtin Clara erzählt. Der erste Teil war schon mal sehr spannend mit einigen schönen Liedern und Musikstücken aus mittelalterlicher Zeit. Den Rest hören wir in den nächsten Tagen.

Zum Abschluß des Abends gibt es für die, die mögen noch eine „Feier des Lebens“ – andere würden sagen ein Gottesdienst, aber das weckt immer eher christliche Assoziationen, und bei uns sitzen immer mehrere Weltreligionen am Tisch: Musik, Impuls, Lieder, Räucherstäbchen, Austausch zu einem heiligen Text (meist aus der Bibel), Gedanken und Gebete für Menschen in Not, Segensworte – jede/r kann etwas einbringen…

Danach fiel dem Chefkoch ein, daß er noch Hilfe bei einer Mail braucht. Für diese Woche werden keine Kartoffeln mehr benötigt und müssen beim Bauern abbestellt werden. Danach gingen dann nach und nach alle Lichter aus, und es wurde still …

Andere Beiträge zu #WMDEDGT sind bei der Nachbarbloggerin   nachzulesen.

Franziskus-Fest

Weil der Chefkoch Namenstag hatte, feierten wir mit FreundINNen ein Fest. Es war die erste Einladung seit März letzten Jahres. Noch eine Woche vor dem ersten Lockdown hatten wir unser inzwischen traditionelles Frauentagsessen. So war es eine große Freude mit mehreren Gästen am schön gedeckten Tisch zu sitzen und ein wunderbares 3-Gänge-Menü zu genießen, zu erzählen, miteinander zu singen, Musik zu hören und zu machen und uns darüber freuen, daß das möglich ist.

Als besonderes Highlight gab es zum Nachtisch eine Franz-von-Assisi-Torte in Kreuzform, für die sich der Chefkoch externe Unterstützung holte. Die beiden ersten Kondiitoreien, die er ansteuerte, weigerten sich einne Torte in Kreuzform herzustellen, aber bei der dritten Konditorei klappte es dann doch. Der Chefkoch war aufgebracht und fand vor Ort deutliche Worte: „In Berlin gibt es so vieele Moscheen und zwei Konditoreien von muslimischhen Familien geführt, weigern sich, eine Torte mit Kreuz zu backen.“

Weil word.press im Moment zickt, werden die Fotos später eingestellt.sind die Fotos erst Mal auf Facebook zu sehen und zwar hier .

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Leider immer noch aktuell: Laubhüttenfest in Zeiten von Corona

Wir begehen die jüdischen Feiertage zum zweiten Mal im Corona-Modus. Mein Beitrag dazu vom letzten Jahr ist leider unverändert aktuell. Deshalb verlinke ich ihn hier, denn es gibt nichts hinzuzufügen. Die Not derer, die kein Zuhause haben, ist nach wie vor groß:
Laubhüttenfest in Zeiten von Corona oder von der Verletzlichkeit unseres Lebens

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#WMDEDGT September 2021

Seit April 2013 ruft die Nachbarbloggerin immer am 5. des Monats zum Tagebuchbloggen auf unter dem Motto „WMDEDGT?“ (kurz und knackig für „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“). Manchmal melde ich mich auch hier im Blog zu Wort und das ist jetzt wieder mal eine prima Gelegenheit. 

Ich bin der Tisch von der Wohngemeinschaft Naunynstraße. Seit 43 Jahren stehe ich nun schon hier mitten im im Wohnzimmer. Ganz viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und aus aller Welt haben sich schon an mir versammelt, gegessen, erzählt, gespielt, gearbeitet, gelacht und geweint … Mit dem Zählen habe ich schon lange aufgehört. Was ich schon alles gehört und erlebt habe, das geht auf keine Kuhhaut hat auf keiner Tischplatte Platz

Und jetzt habe ich Lust, mich an dieser Aktion zu beteiligen. Ich hoffe, das ist o.k. Weil der 5. des Monats auf einen Samstag fällt, wird morgens wieder das offene Samstagsfrühstück der WG stattfinden, das nur ausfällt, wenn Weihnachten oder Sylvester auf einen Samstag fallen. Da kocht der Chefkoch nämlich für ganz viele Leute und hat zu viel Streß, wenn er erst nach dem Samstagsfrühstück anfangen kann. Ja, und dann gab es noch eine einzige Ausnahme, an der ich maßgeblich beteiligt war vor etwas mehr als fünf Jahren, da fiel es auch aus. 

Aber am Samstag – ist nämlich seit Corona – immer schon kurz vor 0.00 Uhr hier einiges los. I. ist dann nämlich in New York zugange – virtuell natürlich und so spät oder früh wegen der Zeitverschiebung. Sie nimmt dann am Schabbatg-ttesdienst der Central Synagogue teil – zumindest jetzt seit 1 1/2 Jahren in der Zeit von Corona. Vorher muß dann schon für den Kiddusch am Ende des G-ttesdienstes vorbereitet werden. Und so steht dann auf meiner verlängerten Tischplatte die beiden Schabbatkerzen, die beiden Schabbatbrote, die „Challa“ heißen und ein Becher mit rotem Traubensaft, manchmal auch noch ein Blumenstrauß, wenn wir einen von der Tafel bekommen haben wie hier auf dem Bild.

Weil M., die im Zimmer neben mir wohnt, gerade nicht da ist – sie kocht auf einem Seminar in einem buddhistischen Zentrum – war der Kopfhörer ausgesteckt und die Lautsprecher angestellt. So konnte ich alles mithören (hier). G. war auch ein paar Minuten dabei und fragte am nächsten Tag, ob das hier in den Synagogen auch so abgeht. Es war fröhlich und wurde ganz viel gesungen. Dort sitzen die Leute schon wieder sehr nah zusammen in der Synagoge. So nah sitzt hier niemand am Tisch seit Corona-Beginn.

Unglaublich, von woher sich Leute zugeschaltet haben. Ich konnte das in den Kommentaren mitlesen: Portugal, Luxemburg, Brasilien, Moskau, Australien und wir in Berlin … – also eine weltweite Community. Der Rabbinatsstudent, der gerade Praktikum macht und eine Regenbogenkippa trägt, hat viele Lieder mit einem kurzen Satz eingeführt und auch Gedichte vorgelesen. Es ging darum, daß am Montagabend das jüdische neue Jahr beginnt und der Schabbat so eine Art Crescendo sei.

Von der Ansprache habe ich wenig mitbekommen. Ich war irritiert. Seit längerer Zeit war nämlich Rabbi Hilly wieder mal dran, aber ganz verändert im Aussehen. Ich hatte Hilly als sehr jungenhaften, burschikosen Mann in Erinnerung. So ist er auch auf der Seite der Synagoge zu sehen – mit einem Holzfällerhemd. Jetzt aber: Rabbi Hilly viel weicher von den Gesichtskonturen und etwas unsicherem Auftreten. Mann? Frau? Mann? Frau? dachte ich. Aber die Facebook-Kommentare klärten mich auf: „Rabbi Hilly – I like her sermons. It’s really great“ war da zu lesen. Alles klar – dachte ich: Transition. 

Das kenne ich. Wir haben oft Besuch von Leuten aus der LGBT-Community. MM., den ich schon viele Jahre kenne und der während einer Krise mal hier gewohnt hat, hat das auch durch – allerdings in die andere Richtung. Ich weiß also, was Trans-Frauen und Cis-Männer sind. Neulich war er ziemlich geschafft, weil seine Family ihn eigentlich nicht bei der Beerdigung vom Lieblingsonkel dabei haben wollte. Den Schabbat-G-ttesdienst fand ich ziemlich lang mit 1 1/4 Stunden Dauer, aber I. sagt, das sei noch gar nichts. Am Samstagvormittag der G-ttesdienst hier in Deutschland ginge gut und gerne 2 1/2 Stunden oder länger. Jedenfalls gefällt mir der Schluß besonders gut, wenn der Segen über Wein und Brot gesungen wird und sich alle über den Schabbat freuen. Und zusätzlich hört I. dann immer als Schlußlied „Adon Olam“ (Text hebräisch / deutsch) von der spanisch-portugiesischen Synagoge in Montreal auf die Melodie „Sounds of Silence“ von Simon & Garfunkel:

 

Nachts war es wieder sehr turbulent vor unserem Haus – wie immer am Wochenende, wenn nicht Lockdown ist. Im Erdgeschoß von unserem Haus befindet sich nämlich die Kneipe „Trinkteufel – Tor zur Hölle“ – die heißt wirklich so – und gegenüber ist ein Späti, der die Kundschaft bis in die frühen Morgenstunden mit Alkoholischem Getränken abfüllt versorgt.

Samstagsfrühstück

Um 8.00 Uhr kommen dann die ersten Bewohner um das Samstagsfrühstück (Einladung mit Bild von mir) vorzubereiten: Tisch decken, Kaffee und Tee kochen, Marmeladen, Käse, Aufstriche aus dem Kühlschrank holen, Quarkspeise zubereiten – dieses Mal mit Johannesbeeren, Birnen und Schokoraspeln. Zwischen halb zehn und halb eins ist dann immer ein Kommen und Gehen. Jetzt während Corona kommen weniger Leute, aber vorher waren zwanzig bis fünfundzwanzig Gäste während dieser Zeit nichts Ungewöhnliches. Die Gespräche gehen um G-tt und die Welt. Einige Themen – sicher nicht alle – habe ich noch in Erinnerung: Trans- und Intersexualität und warum Lesben sich von Transfrauen dominiert erleben, welche selbstverwalteten Orte durch Corona beendet wurden (Cafe positiv für HIV Positive und ihre Freunde, Cafe Seidenfaden …), Erfahrungen mit Paketbetrug und Internet-Kriminalität, ob und wie der Holocaust in der Schule thematisiert wurde, Umgang mit Schuld und Schuldgefühlen, Situation in Afghanistan, Unteilbar-Demo, Pater Gregor fliegt am Montag in den Südsudan zurück und lädt zu seinem Abschiedsfest ein … Ich war richtig geschafft am Ende.

G. mußte dann um halb drei alleine zur Tafel von den Schwestern von Mutter Teresa gehen und brachte viele gute Sachen mit: Obst, Gemüse und Milchprodukte. Schwester Ma-ri-hu-ana (running Gag) Myrionia ließ ausrichten, daß wir uns später noch mal melden sollen, weil noch Sachen von Edeka erwartet werden, die sie nach dem Wochenende nicht mehr verkaufen können. Außerdem hat sie für M, unseren grünen Daumen, noch einige Pflanzen. 

M. mußte dann im Computer neben mir herausfinden, wie er am besten nach L. kommt: Ein kleiner Ort in der Nähe von Rostock. Mitbewohner N. hat dort in den letzten Tagen gearbeitet und kommt wegen dem Bahnstreik nicht weg. Deswegen soll M. ihn und seinen Chef abholen und macht sich auf den Weg. Der Chef darf nämlich derzeit nicht Auto fahren. Ich sage nur: Alkohol am Steuer …

Gegen fünf Uhr kommt der Chefkoch runter und bereitet das Abendessen vor – das erste Mal seit Tagen, daß er wieder kocht. Er hat großen Kummer. Um sechs Uhr gab es dann Abendessen: Ofengemüse, Hähnchenschenkel und zum Nachtisch Melonenscheiben. 

Später rief dann M. aus R. an. Er war schon öfter bei uns zu Besuch. Er war wieder einige Wochen in der Psychiatrie und möchte gern wieder bei uns mitleben. Im betreuten Wohnen bekommt er Taschengeld und das spart er für die Fahrkarte zu uns. Weil man unser Telefon auf laut stellen kann, konnte ich das alles mithören.

Ansonsten war H. noch da. Er wohnt in der Nachbarschaft und hat in Brandenburg einen Garten mit vielen Obstbäumen. Er läßt uns immer an seiner Obsternte teilhaben. Heute hatte er Lorbeerblätter dabei. Eigentlich ist er im Moment mit uns zerkracht und erzählt überall herum, daß er bei uns rausgeschmissen worden ist. Was nicht stimmt. Ich habe es mitbekommen. Er kam unmöglich früh und M. war gerade am Kofferpacken für das buddhistische Seminar und wollte noch ihr Zimmer aufräumen und sauber machen. Deshalb hat sie ihm gesagt, daß in einer Stunde Frühstück ist (unter der Woche) und er dann gern dazu kommen kann. Das hat er übel genommen. Doch jetzt besteht Hoffnung, daß wir doch noch Pfirsiche und gelbe Pflaumen bekommen. Die gelbe-Pflaumen-mit-Tonkabohnen-Marmelade ist ein Gedicht …

Marmeladenregal

Dann gab es noch eine traurige Nachricht: Schrotti, ein Freund von Mitbewohner M. ist verstorben. Er wohnte viele Jahre in einer Wagenburg in unserer Nähe und hat die letzte Zeit in einem Pflegeheim im Prenzlauer Berg verbracht. Auf mir wurde eine Kerze aufgestellt und angezündet wie wir das immer machen wenn eine Todesnachricht eintrifft oder wir einen Todestag begehen.

Hier kann man nachlesen, was andere über ihren 5. September geschrieben haben.

Nachtrag: Und erst Stunden nach der Veröffentlichung ist mir aufgefallen, dass Samstag ja der 4. September war und nicht der 5. 

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Von Häuptling Seattle zu Häuptling White Eagle

Vor 40 Jahren zu Beginn der Ökologie-Bewegung spielte die Rede von Häuptling Seattle „wir sind ein Teil der Erde“ eine große Rolle. Nun findet ein Text seinen Weg durch die sozialen Medien von Häuptling White Eagle. Eine Mitbewohnerin hat ihn entdeckt:

Der Häuptling der Hopi-Indianer, White Eagle, äußerte sich vor einigen Tagen zur aktuellen Situation:

„Diesen Moment, den die Menschheit gerade erlebt, kann man als eine Tür oder ein Loch betrachten. Die Entscheidung, ob du in das Loch oder durch die Tür fällst, liegt bei dir. Wenn du 24 Stunden am Tag die Nachrichten konsumierst, mit negativer Energie, ständig nervös, pessimistisch, wirst du in dieses Loch fallen.

Aber wenn du die Gelegenheit ergreifst, dich selbst zu betrachten, über Leben und Tod nachzudenken, dich um dich selbst und andere zu kümmern, dann wirst du durch das Portal gehen.

Kümmere dich um dein Zuhause, kümmere dich um deinen Körper. Verbinde dich mit deinem spirituellen Zuhause. Wenn man sich um sich selbst kümmert, kümmert man sich gleichzeitig auch um alle anderen.

Unterschätze die spirituelle Dimension dieser Krise nicht. Nimm die Perspektive eines Adlers ein, der alles von oben sieht und einen weiten Blick hat. Diese Krise ist eine soziale Frage, aber auch eine spirituelle Frage. Die beiden gehen Hand in Hand.

Ohne die soziale Dimension verfallen wir in Fanatismus. Ohne die geistige Dimension verfallen wir in Pessimismus und Aussichtslosigkeit.

Du bist bereit, dich dieser Krise zu stellen. Hole deinen Werkzeugkasten und benutze alle Werkzeuge, die dir zur Verfügung stehen.
Lerne Widerstand am Beispiel der indigenen und afrikanischen Völker: Wir wurden und werden ausgerottet. Aber wir haben nie aufgehört zu singen, zu tanzen, ein Feuer anzuzünden und uns zu freuen. Fühle dich nicht schuldig, wenn du in diesen schwierigen Zeiten glücklich bist. Traurig oder wütend zu sein, hilft überhaupt nicht. Widerstand ist Widerstand durch Freude!

Du hast das Recht, stark und positiv zu sein. Und es gibt keinen anderen Weg, dies zu tun, als eine schöne, glückliche und strahlende Haltung zu bewahren. Es hat nichts mit Entfremdung (Unwissenheit über die Welt) zu tun. Es ist eine Strategie des Widerstandes.

Wenn wir die Schwelle überschreiten, haben wir einen neuen Blick auf die Welt, weil wir uns unseren Ängsten und Schwierigkeiten gestellt haben. Das ist alles, was du jetzt tun kannst:

– Gelassenheit im Sturm
– Ruhe bewahren, jeden Tag beten
– Mache es dir zur Gewohnheit, dem Heiligen jeden Tag zu begegnen.
Zeige Widerstandsfähigkeit durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe.

Häuptling der Hopi-Indianer, White Eagle 9. Juli 2021

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