Veranstaltungshinweis: B.R.O.T – Tanztheater in 6 Scheiben

Philippe Tibbal war Bewohner der  WG Naunynstraße.  Er ist Bäckergeselle und macht Tanztheater. Vom Theater Arob@se kam heute der folgende Veranstaltungshinweis:

Nach fünf Jahren als Bäckergeselle schneidet Philippe zusammen mit den beiden Tänzerinnen und Choreografinnen Paola Zadra und Verena Steffen auf der Bühne einen Laib Brot in sechs Scheiben und teilt sie mit dem Publikum. Der in Berlin ansässige Franzose und sein Team setzen sich künstlerisch mit dem Thema „Brot und Bäckerhandwerk“ auseinander. Mit tänzerischen und schauspielerischen Mitteln geht es in ihrem Stück „B.R.O.T.“ u. a. um wirtschaftliche und politische Dimensionen, z.B. um die große Wertschätzung des Kulturguts Brots in Deutschland bei einem gleichzeitig schlechten Image des Berufs.
 
B.R.O.T.“ hat Premiere am Donnerstag, 4. Februar 2016, um 20 Uhr in der Brotfabrik am Caligariplatz 1 in 13086 Berlin (Pankow). Sechs Aufführungen am 5., 6., 10., 11., 12. und 13. Februar 2016 folgen (Beginn jeweils 20 Uhr). 
Karten zu 13,50 Euro (ermäßigt 9 Euro) kann man direkt bei der Brotfabrik reservieren per Telefon unter (030) 4714001/2 oder karten ( at ) brotfabrik-berlin.de 
 
Advertisements

Geschwister erleben …

thumb_33ae76fba17111ebe4f09b2d826c25ee… heißt die zweite Textsammlung der Gemeinschaft Naunynstraße, die 2010 zum 85. Geburtstag von Franz Keller veröffentlicht worden ist und 344 Seiten umfaßt. Eine Internetrecherche hat mir gezeigt, daß für dieses Buch – und auch das Vorläuferbuch „Gastfreundschaft“ teilweise exorbitante Preise verlangt werden. „Geschwister erleben“ kann man gegen eine Spende bei uns bekommen oder sich zuschicken lassen. Wer es online lesen will, findet es hier.
In dieser Sammlung von Erzählungen spiegelt sich die Vielfalt des Lebens mit seinen Brüchen und Aufbrüchen. Bei der Suche nach einem sinnerfüllten Leben bekommen Fragen und Unsicherheiten einen Raum. Was bewegt mich zutiefst? Welche Sehnsucht zieht mich am stärksten?

Die Kapitel sind überschrieben mit:

– Pilgern, Lebensentscheidungen, Exerzitien
– Geschwister überall entdecken
– Vollzeit-, Teilzeit-, Nichtbeschäftigung
– Beziehungen zwischen Generationen, Machtmißbrauch
– Frieden, interreligiöses Gebet

Derzeit ist das dritte Buch in Vorbereitung. Der Satz wurde letzte Woche erstellt. Wir sind eifrig beim Korrekturlesen. „EINFACH OHNE“ wird zu Christians Geburtstag erscheinen.

 

 

 

 

 

Erinnerung an Franz Keller

Heute war der zweite Todestag von Franz Keller. Zum Samstagsfrühstück brachte deshalb eine Besucherin einen Blumenstrauß mit. Zum Abendessen gab es ein Lieblingsessen von Franz Keller, das er oft für die WG zubereitet hat: Pellkartoffeln mit Quark und einen gemischten Salat mit Thunfisch und Kapern.

Am Do 28. Januar 2016 um 18.30 h wird der jährliche Gedenkgottesdienst für Michael Walzer zum 30. Todestag und jetzt auch für Franz Keller in St. Michael (Kreuz-berg), Waldemarstr. 8, 10999 Berlin, U-Moritzplatz, Bus M 29 Oranienplatz stattfinden. Anschließend ist Zeit zum gemeinsamen Reden und Essen.

Ein Nachruf von Franz Keller ist hier oder auch hier.

Kommunitätsabend mit den Weisen aus dem Osten

Vor einigen Jahren hat die Gemeinschaft eine Krippe aus Simbabwe geschenkt bekommen. Sie stand am Ende des letzten Kommunitätsabends im Mittelpunkt. Jeden Dienstag treffen wir uns erst zum gemeinsamen Essen, zum Austausch und wer mag ist anschließend noch zur Feier des Gottesdienstes eingeladen. Diese Woche (5. Januar) war das der Vorabend des Dreikönigstages mit einer etwas anderen Gestaltung.

Ich stellte die drei Figuren der Weisen in unsere Mitte, und wir erschlossen die Geschichte mit einem Bibliolog. Um auch den Freundinnen und Freunden der Naunynstraße und anderen Interessierten, die uns nicht während der Weihnachtszeit besuchen können, unsere Krippe zu zeigen, hat luke sonnenglanz eine Fotoserie gemacht. Wir haben daraus eine Bibliolog-Meditation gemacht und ins Internet eingestellt. Sie dauert 8 1/2 Minuten.

Nach den Fragen bleibt 30 Sekunden Zeit um eigene Antworten zu finden. Ich habe die Neue Genfer Übersetzung verwendet. Man kann den Text hier nachlesen.  Zum Anschauen des Videos muß man auf den weißen Pfeil in der Bildmitte klicken.

 

Weihnachten in der Naunynstraße …

liegt nun auch schon gut zwei Wochen zurück – zumindest der Weihnachtsabend. Wir haben mit fast 30 Menschen aus vier Kontinenten und unterschiedlichen religiösen Traditionen gefeiert. Altersmäßig war von 84 Jahren bis vier Monate alles vertreten. Besonders gefreut haben wir uns darüber, Mary, die im September geboren worden ist, zum ersten Mal zu sehen. Ihre Mutter, eine Frau aus Nigeria, hat die letzten Schwangerschaftswochen mit Marys 4jähriger Schwester bei uns gelebt.

Wer mehr über unseren Weihnachtsabend wissen will, kann hier weiterlesen. Und natürlich wurden wir – wie könnte es in der Naunynstraße anders sein – kulinarisch verwöhnt: Von Franz mit asiatischer Küche und Ralf mit Gulasch.

Wer gastfreundlich sein will …

muß Platz schaffen. So heißt die Sendung, die am 29. Dezember 2015 im Dom-Radio ausgestrahlt wurde. Einige Wochen vorher war Angela Krumpen in der Naunynstraße und hat mit Christian gesprochen. Das Interview geht unterschiedlichen Themen nach:

Sieben Betten im eigenen Schlafzimmer. Platz für sieben Menschen, die vielleicht ein Bett brauchen. Für eine Nacht. Oder länger. So ein Leben könnten Sie sich vorstellen? Der Jesuit Christian Herwartz kann so leben. Und will so leben. Genau so.

So solidarisch. So bereit, für Menschen, die in Not sind oder einfach kommen wollen, da zu sein. Christian Herwartz ist Jesuit. Und Arbeiterpriester. Viele Jahre hat er als Dreher bei Siemens gearbeitet. Von seinem Lohn und dem eines Mitbruders, lebt die jesuitische Kommunität seit bald 40 Jahren in Berlin Kreuzberg. Hier sind auch die Straßenexerzitien entstanden. Das domradio hat Christian Herwartz in Berlin in der Naunynstraße besucht.

Die Sendung dauert eine knappe Stunde und ist  hier zu finden:

Herzlich Willkommen …

4E6A8236auf dem Naunynblog. 2016 wird für unsere Kommunität ein spannendes, von Umbrüchen geprägtes Jahr werden. Deshalb haben wir beschlossen dieses Blog zu starten um Freunden und Freundinnen der Naunynstraße und anderen Interessierten die Möglichkeit zu geben an unserem Leben Anteil zu nehmen.

Wir freuen uns über Mails unter naunyn (at) gmx (dot) de  und weiterhin natürlich über Euer Klingeln an unserer nach wie vor offenen Tür.

Iris und Michael

Vielen Dank an luke sonnenglanz für das tolle Headerfoto

 

header 1