Auf dem Weg zum inneren Frieden – Einladung zum interreligiösen Friedensgebet im Oktober

Mahnwache und Interreligiöses Friedensgebet auf demGendarmenmarkt am Sonntag, 2.10.2016 um 15.00 Uhr

FriedensgebetWenn wir uns als Vorbereitungskreis des „Interreligiösen Friedensgebetes Berlin“ monatlich treffen, tragen wir die Themen zusammen, die uns besonders dringlich auf dem Herzen liegen und die unserer Einschätzung nach eines Gebetes bedürfen. Wir formulieren unsere Einladungstexte in dem Bewusstsein, dass sie Impulsgeber sein können.

Wir tragen immer wieder auch ganz persönliche Fragen und Anliegen ins Gebet. In diesem Monat ist dies der Fall.

Umwege und Fehler zu machen sind ebenso wie das Ringen um Vergebung, Ausgleich oder Wiedergutmachung Teil einer jeden persönlichen Entwicklung. Das ist Teil des Menschseins. Auch Friedensstifter können von inneren Zweifeln und Unruhe getrieben sein.

Wir alle finden uns zusammen als Menschen, die auf einem Weg sind – und auf unseren Wegen machen wir Fehltritte, die ihre Spuren hinterlassen, tun wir Unbedachtes oder aus Trägheit tun wir manchen Schritt nicht, was wir später vielleicht bedauern. Orientierung aus den Verwicklungen, Selbstvorwürfen und dem Ungleichgewicht kann uns unser Glaube und unsere Überzeugung geben.

So hilft uns das Wissen um die bedingungslose Liebe eines Gottes vielleicht dabei, uns selbst zu lieben und zu verzeihen. So hilft uns das Wissen um die Zusammen­hänge unserer Welt vielleicht, uns wichtig zu nehmen, aber eben als Teil eines Ganzen. So sehen wir unseren aktuellen Entwicklungsstand vielleicht in einem größeren Zyklus von Entwicklungsschritten, der über ein Leben hinausweist.

Wir wollen beten für jene, die sich quälen und auf der Suche sind nach ihren Wegen zu innerem Frieden. Und wir wollen beten für jene, die Menschen begleiten auf dieser Suche.

Der Wunsch nach innerem Frieden ist der eine Teil unseres Anliegens. Der Wunsch, aus innerem Frieden friedvoll nach außen wirken zu können, der andere Teil.

Wir stehen hier – sprechend, betend, singend oder auch schweigend – nicht für eine konfliktfreie Welt, aber in der Hoffnung auf Wege zum Frieden.

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