interreligiöses Friedensgebet am 5. März 2017

FriedensgebetHier ist die Einladung zum interreligiösen Friedensgebet:

wann: So 5. März 2017 vom 15.00 – 16.00 Uhr am
wo: Gendarmenmarkt / vor dem Deutschen Dom

 

In Zeiten der Bedrohung

Der weltweite Terror erreichte unser Land.
In den Zeiten des vielfältigen Terrors halten wir inne.
Im Gedenken an die Opfer spüren wir die eigene Ohnmacht
und bekennen unsere Schläfrigkeit.
Wir sehen uns vor Gott, Quelle des Lebens,
wie wir mit unserem Singen und Beten
Gott dienen wollten. Doch kreisen wir nicht häufig
um uns selbst und um unser – nur scheinbar – sicheres Leben?
Nun sind wir verstört: Die brutale Wirklichkeit dringt zu uns
aus der Ferne und trifft uns hautnah, wenn der Terror an den Grundfesten
unserer brüchigen Ordnungen rüttelt und angreifend in unsere
Lebenswelt eindringt.
Wir wiegten wir uns in Sicherheit, obwohl die Welt um uns schon brennt.

Werden wir erst wachgerüttelt, wenn sich die Welt
gegen uns selbstgerechte Menschen richtet und rufen nach Sicherheit,
die doch kein Staat garantieren kann?
Wir spüren angesichts der furchtbaren Massaker in uns die Versuchung,
Flüchtlinge, Schutzsuchende, Asylverlangende zu verdächtigen –
ein gleißend-trügerisches Gedankengebilde nistet sich in uns ein,
als müssten wir uns schützen vor den Fremden und den Geängsteten.
In unserer Verblendung sehen wir die Wirklichkeit nur schemenhaft.

Doch Gott in seiner Lebenskraft – Vater und Mutter zugleich –
zeigt in seinem Licht allen: Wir sind Schwestern und Brüder.
Nun können wir so leben und füreinander wachsamer zu werden,
als Mitmenschen in der Gemeinschaft mit allen Geschöpfen,
unterwegs zu einem Frieden, der die Erde bewahrt.

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Ein Gedanke zu „interreligiöses Friedensgebet am 5. März 2017

  1. Gedanken,die zum Nachdenken anregen,was das Zusammenleben von Mernschen,Mitmenschen anbetrifft.Nicht alles kann sich auf Gott berufen,beziehenwas Menschen einander antun.Gott ist ein Gott,der Liebe,Güte, Barmherzigkeit.Jeden Tag aufs Neue wird der dreieinige Gott (Gottvater, Sohn und Heiliger Geist) verletzt,wo ein Mensch gedemütigt,denunziert, physische ,pschische Gewalt,hier Mobbing erfährt.Die menschlich garantierte Würde genommen wird.Da zur gleichen Zeit die Woche der Brüderlichkeit eröffnet wird,die unter dem Motto Geh hin und lerne,kann ich leider am interreligiösen Gebet am Gendarmenmarkt nicht teilnehmen.Mögen viele den Aufruf zum interreligiösen Gebet Folge leisten.Wolfgang

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