Religionen für ein weltoffenes Berlin

Am Do 16.03.2017 möchten wir gemeinsam mit Ihnen unter dem Motto: „Religionen für ein weltoffenes Berlin- Friedenskundgebung am Breitscheidplatz“ von 17:30-19.00 Uhr ein Zeichen für den Frieden in Berlin setzen.

Als religiöse Menschen einigt uns der in allen Religionen innewohnende Wunsch, zum Frieden auf Erden beizutragen. Gemeinsam wollen wir als Friedenstifterinnen und Friedenstifter wirken und Menschen zu mehr Toleranz und Barmherzigkeit ermutigen.

In Zeiten, in denen Terrorakte die Welt erschüttern, Menschenfeindlichkeit die Herzen vieler vergiftet und Verfassungsfeinde den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gefährden, müssen wir gegen Gewalt, Hass und Intoleranz unsere Stimmen erheben und gemeinsam für ein solidarisches und weltoffenes Berlin einstehen.

Wir alle tragen Verantwortung für Berlin und die Zukunft unserer Verfassungswerte. Es ist an uns allen, Gesicht zu zeigen und Stellung zu beziehen, denn die

„entscheidende Trennlinie in unserer Demokratie verläuft nicht (…) zwischen Christen, Muslimen, Juden oder Atheisten. Die entscheidende Trennlinie verläuft zwischen Demokraten und Nicht-Demokraten. Es zählt nicht die Herkunft, es zählt die Haltung.“ (Joachim Gauck – Rede zum Ende seiner Amtszeit, am 18.01.2017)

Ab 17.30 Uhr wollen wir schweigend an die Opfer von Gewalt im Namen von Religionen gedenken. Um 18.00 beginnt dann unsere gemeinsame Kundgebung mit Beiträgen aus Religionsgemeinschaften in Berlin, die zum Friedensengagement aufgrund unseres jeweiligen Glaubens ermutigen werden. Als Abschluss werden wir mit Angehörigen verschiedener Berliner Religionsgemeinschaften unsere Friedensbitten an Gott richten.

Bereits Unterstützung zugesagt haben:

Martin Germer, Pfarrer der Evangelischen Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Dr. Gerdi Nützel – Interreligiöse Initiative „Religionen auf dem Weg des Friedens“
Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer interreligiöser Dialog in der Evang. Kirche Berlin Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)
Generalsuperintendentin der Evangelischen Kirche Berlin- Brandenburg-schlesische- Oberlausitz
Dr. Thomas Schimmel, Geschäftsführer franziskanische Initiative für Religions- und Kulturdialog 1219 e.V.
Bernd Streich, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Berlin
Thorsten Schacht, Landesverband Berlin- Brandenburg im Bund Evangelisch- Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.
Koordinierungskreis des Berliner Forums der Religionen
Rabbiner Elias Dray, jüdische Gemeinde Amberg
Salam-Schalom-Initiative
Susanne Herbolte, Pax Christi Berlin (Internationale Katholische Friedensbewegung)
Haladhara Thaler, Hindu Gemeinde – Koordinierungskreis Berliner Forum der Religionen
Ranjit P. Kaur, freundinnen und Freunde des Berliner Forums der Religionen e.V.
Bernhard Heider, Geschäftsführer Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V.
Dr. Martin Ramstedt, Deutsche Buddhistische Union (DBU)
Juanita Villamor-Meyer, Geschäftsführerin Berliner Forum der Religionen
Imam Ahmad Arif, Ahmadiyya Muslim Jamaat Khadija Moschee in Berlin
Imam Osman Örs, Forum Dialog Berlin, Koordinierungskreis des Berliner Forums der Religionen
Islamische Föderation Berlin e.V. (IFB)
Interkulturelles Zentrum für Dialog und Bildung (IZDB Berlin e.V.)
Islamisches Erziehungs und Kulturzentrum (IKEZ e.V.)
Inssan e.V.
Initiative Berliner Muslime e.V. (IBMUS e.V.)
Islamisches Jugendzentrum Berlin e.V. (IJB e.V.)
Zentralrat der Muslime (ZMD)
Musikalische Gestaltung durch das Begegnungschor

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller ist ebenso für die Veranstaltung angefragt.

Nachtrag:
Im Vorfeld der Veranstaltung gab es einige Turbulenzen, weil zu den Veranstaltenden auch vier gehören, die vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft werden. Dazu gibt es einen Bericht in der Berliner Abendschau.
Die Berliner Morgenpost berichtet auch darüber: Heftige Kritik: Berliner gedenken Terroropfer mit Islamisten.

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Ein Gedanke zu „Religionen für ein weltoffenes Berlin

  1. Friede,Pax Christi,Schalom,Salam .Worte die gelebt, erlebt, erfahrbar werden sollten in allen Religions-und Glaubensgemeinschaften Ein Zeichen sollte von der Großkundgebung ausgehen was Religionen für ein weltoffenes Berlin betrifft.Ein friedliches Miteienander,ein Aufeinander zu gehen,wahrnehmen sollte auch nach der Großkundgebung erlebbar werden. Worte,sollten keine Worte bleiben Worte sollten Taten(Inhalten) folgen.
    .Obdachlose,Arme Gehandicapte,Asylsuchende sollten Halt in den Religions-und Glaubensgemeinschaften finden.Selig,die Frieden suchen,ihnen gehört das Himmelreich.

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