Lachendes und weinendes Auge

Ziemlich genau vor einem Jahr habe ich Abdulla in der AGB (Amerika-Gedenk-Bibliothek) kennengelernt. Einige Monate kam er dann oft zum Samstagsfrühstück bis er eine Arbeit als Integrationslotse bekam und eine Erzieherausbildung begann. In unseren Gesprächen sprach er immer wieder darüber, wie sehr er seine Frau und die beiden Kinder (10 und 12 Jahre), die er seit mehr als zwei Jahren nicht mehr gesehen hat, vermißt.

In der taz von vorgestern heißt es:

„Die Aufregung war groß: Wer darf kommen? Und vor allem wie viele? Über kaum ein migrationspolitisches Thema war vor und in den Koalitionsverhandlungen so heftig gestritten worden wie über den Familiennach-zug für subsidiär geschützte Geflüchtete. Nun wird die Aufregung von der Realität eingeholt – und relativiert. Im August wurden 853 Anträge auf Familienzusammen-führung eingereicht, 65 davon bekamen einen positiven Bescheid, 42 Personen erhielten ein Visum.“  mehr dazu hier.

Zwei davon sind die beiden Kinder von Abdulla, die Ende August in Berlin angekommen sind. Seine Frau wartet noch immer.

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