Advent als Perspektivwechsel

 

Eine Betrachtung von Iris Macke findet sich im diesjährigen Kalender „Der Andere Advent“.

Perspektivwechsel

Advent heißt Warten

Nein, die Wahrheit ist

Dass der Advent nur laut und schrill ist

Ich glaube nicht

Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann

Dass ich den Weg nach inne finde

Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt

Es ist doch so

Dass die Zeit rast

Ich weigere mich zu glauben

Dass etwas Größeres in meine Welt hineinscheint

Dass isch mit anderen Augen sehen kann

Es ist doch ganz klar

Dass Gott fehlt

Ich kann unmöglich glauben

Nichts wird sich verändern

Es wäre gelogen, würde ich sagen:

Gott kommt auf die Erde!

 

Und nun lesen Sie den Text von unten nach oben!

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Ein Gedanke zu „Advent als Perspektivwechsel

  1. Es wäre schön, wenn die Adventszeit, wie beschrieben des Wartens wäre, wie es im Gedicht heißt. Leider ist dies schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Hektik, Stress , Kommerz ist angesagt. Die Adventszeit war und ist eine Zeit von alters her gesehen, eine Zeit des Fastens,Enthaltsamkeit, Buße.Eine Rückbesinnung in die ursprüngliche Zeit wäre zu begrüßen. Freundliche Grüße Wolfgang Banse

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