Weihnachten mit-er-leben

Immer wieder bekommen wir Anfragen von Menschen, ob es kürzere oder längere Zeit möglich ist, bei uns mitzuleben. Letzte Woche haben wir uns sehr über die Mail einer jungen Frau gefreut:

Ich habe im Sommer Straßenexerzitien bei Christian Herwartz gemacht und durfte eine mich sehr prägende Zeit mit den Obdachlosen am Alexanderplatz verbringen. In dieser Zeit hat mich Silvia netterweise auch einmal mit in die Naunynstraße zum Mittagessen genommen. Seitdem muss ich ganz oft an euch und die Menschen auf der Straße denken, insbesondere jetzt in der Weihnachtszeit. Zudem habe ich lange überlegt, was Weihnachten für mich bedeu-tet und gemerkt, dass ich gerne aus der tradionellen, ver-steiften Familienfeier  ausbrechen würde und in meinem Inneren nach einem „Weihnachten der offenen Tür“, einfach mit Menschen, egal ob ich sie kenne oder nicht, wo alle zusammen kommen und es keinen ausgewählten Feiertisch gibt, suche. Dabei musste ich auch sehr an die Naunynstra-ße denken, weil ich irgendwie so ein  Weihnachtsgefühl mitten im Sommer bei euch beim Mittagessen spüren durfte. ich fühlte mich unglaublich willkommen und aufge-hoben, obwohl ich für euch alle sehr fremd war. Deswegen wollte ich fragen, ob ich bei euch auch Weihnachten mitfei-ern kann. Selbstverständlich bringe ich mich sehr gerne ein, egal ob beim Kochen, selber Essen mitbringen oder Musizie-ren (ich spiele Klavier).
Liebe Grüße und euch eine schöne Adventszeit,

Wir sind gespannt, was sich daraus entwickelt.

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Ein Gedanke zu „Weihnachten mit-er-leben

  1. Mit feuchten Augen habe ich den Brief der jungen frau gelesen. Er hat mein herz sehr berührt. Es gibt noch Menschen die dem Ego, der Ellbogen- Mentalität trotzen.Herz zeigen viele Menschen in der Vor-und Weihnachtszeit. in keiner Zeit gibt es so viele spenden-und Benefizaktionen. Ich war gestern am späten nachmittag in Frohnau in der St. Hildegard gewesen, wo es ein Adventskonzert gab.. Die Zuhörer waren ach eingeladen, bestimmte Lieder mit zu singen. Die Spenden die am Ausgang gegeben wurden, waren für die kinderhospizarbeit der Caritas bestimmt. Möge der jungen Frau ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art zu teil werden, was das mitleben in der Naunyn WG betrifft. Mit adventlichen Grüßen Wolfgang Banse

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