Mit Osteraugen sehen

In der Emmaus-Geschichte im 24. Kapitel des Lukas-Evangeliums heißt es:
Da wurden ihnen die Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Doch im selben Augenblick verschwand er; sie sahen ihn nicht mehr „War uns nicht zumute, als würde ein Feuer in unserem Herzen brennen…“ (Neue Genfer Übersetzung)

Zum Ostermontag ein Oster-Wunsch formuliert von Klaus Hemmerle:
Ich wünsche uns Osteraugen,
die im Tod bis zum Leben sehen,
in der Schuld bis zur Vergebung,
in der Trennung bis zur Einheit
in den Wunden bis zur Heilung.
Ich wünsche uns Osteraugen,
die in Menschen bis zu Gott,
in Gott bis zum Menschen,
im ICH bis zum Du
zu sehen vermögen.
Und dazu wünsche ich uns alle österliche Kraft und Frieden,
Licht, Hoffnung und Glauben,
dass das Leben stärker ist als der Tod.
Klaus Hemmerle (1929 – 1994)
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Ein Gedanke zu „Mit Osteraugen sehen

  1. Der schon verstorbene Bischof Klaus hemmerle hat ein Gedicht formuliert, dass heute noch in Osterpredigten zu hören ist. Vergelt`s Gott für die Veröffentlichung des Gedichtes. Eine gesegnete unbeschwerte Oster und Pessach- Zeit wünschew ich weiterhin. Freundliche Grüße
    Wolfgang Banse

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