Sommermorgen – ganz anders

Morgens kurz vor halb sieben. Es ist noch kühl und ich bin unterwegs zu den Franziskanerinnen. Da sitzen sie auf einer Treppenstufe zum Hauseingang: Zwei junge Münner, Nordafrikaner, Mitte zwanzig – wenn überhaupt, sehr freundlich. Ich bleibe stehen, sehe das bereits ausgepackte weiße Pulver. Es sind die Vorbereitungen für den nächsten Schuß. Ich bleibe stehen sage: „Guten Morgen“. Der eine, der links vor mir sitzt, schaut auf, sagt: „Entschuldigung“. Ich gehe um die beiden herum zur Haustür. Als ich eine Stunde später das Haus verlasse, sehe ich noch die Reste des Drogenkonsums – schon etwas verweht.

Zum Weiterlesen:
Im Görlitzer Park

 

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