Purim – oder das Fest vom glücklichen Löwen

Roswitha ruft aus dem Marien-Stift an. Weil der Chefkoch auch im Wohnzimmer ist, schalte ich das Telefon auf laut. Ich vermute, daß sie wegen Christian Schmidt anruft und die beiden sich möglicherweise getroffen haben. Aber sie weiß noch gar nichts von seinem Umzug ins Marienstift, sondern sie ruft an um mir zu Purim zu gratulieren und einen frohen Feiertag zu wünschen. Sie erkundigt sich: Und – wie feiert ihr das? Gehst Du in die Synagoge? Nein, dieses Jahr findet nichts in den Synagogen statt. Es gibt vier Gebote an Purim – erkläre ich ihr. Eines ist, daß man die Megilla hört, das ist die Ester-Rolle. Deswegen wird es an verschiedenen öffentlichen Plätzen in Berlin die Lesung des Buches Ester geben. 

Als ich aufgelegt habe, fragt der Chefkoch: Purim ist heute? Ja, von heute Donnerstagabend bis morgen Freitagabend. Er will es ganz genau wissen: Purim – Fest von glücklicher Löwe? Ja. (Die Geschichte steht hier.) Inzwischen ist Herr Tunesien ins Zimmer gekommen und hört den letzten Satz mit und staunt über das vermeintliche jüdische Fest mit einem Löwen. Das konnte aber ganz schnell aufgeklärt werden.

Eine Lego-Purim-Story ist hier (langsames Englisch mit englischen Untertiteln zum Mitlesen):

 

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Ein Gedanke zu „Purim – oder das Fest vom glücklichen Löwen

  1. Auf diesem Wege übermittle ich meine herzlichsten Glück und Segenswünsche zu Purin. In der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche hat Herr Pfarrer Gerner in seiner Mittagsansprache darauf hingewiesen.Freundliche Grüße Wolfgang Banse

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