Erster Chanukka-Abend 5778

Heute haben wir den ersten Chanukka-Abend gefeiert: Mit Latkes (Kartoffelpuffer) in verschiedenen Variationen. Nach dem Essen und dem Entzünden der ersten Kerze waren wir mit Beni, Bina und der Taube Chagai in Jerusalem auf den Spuren des Chanukka-Festes und hörten dann die Geschichte vom Wellensittich Dreidl , der nach dem Kreisel benannt ist, mit dem man am Chanukka-Fest spielt.  Als wir unseren Dreidl ausprobierten, zeigten sich dabei gleich einige Naturtalente.

 

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Erster Adventssonntag 2017

An der Wand hängt der Adventskalender „andere Zeiten“, der uns schon im letzten Jahr begleitet hat. Auf dem Tisch steht ein Adventskranz, den Maria geschmückt hat. Im Fenster hängt ein Stern aus Tortenspitze, und hier ist ein Gedicht von Wilhelm Bruners als Adventsgruß:

den stern
lob ich der
aus der reihe
tanzt
und unberechenbar
seine kreise zieht
 
den stern
lob ich den
kein fernrohr
findet
und der rechner
zur verzweiflung bringt
 
den stern
lob ich der
suchende bewegt
auf unbekanntes ziel
zu wandern
 
den stern
lob ich der
einem kind
zulieb
die alte ordnung
sprengt

 

lebendiger Adventskalender auch bei uns

In diesem Jahr gibt es erstmals im neuen pastoralen Raum Berlin-Mitte einen lebendigen Adventskalender. Jeden Tag gibt es eine Einladung zu einem Angebot. Wir sind drei Mal dabei: Zweimal sind wir mit dem Samstagsfrühstück dabei und am Montag den 18. Dezember um 19.00 h laden wir in den Gemeindesaal von Sankt Michael ein zum Bibliolog über „Tochter Zion freue dich“ aus dem Buch Sacharja und singen mit Trompetenbegleitung Adventslieder.

Lebendiger Adventskalender 2017 im pastoralen Raum Mitte

Das Buch des Propheten Sacharja kennen Sie nicht? Kennen Sie doch, wenigstens diesen einen Vers:

Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Sieh, dein König kommt zu dir. Er ist gerecht und hilft; er ist demütig und reitet auf einem Esel, auf einem Fohlen, dem Jungen einer Eselin.“ (Sach 9,9) Wir laden ein zum Bibliolog über diese Stelle, aus der eines der bekanntesten Adventslieder entstand, dazu Adventslieder mit Trompete (Ort: Waldemar Straße 8-10 / Ecke Dresdner Straße).

Der Kalender als Liste ist hier.

 

 

Kreuzberger Armutskonferenz 2017 in Bildern

Vor einem Jahr fand die erste Armutskonferenz in Kreuzberg für den neuen pastoralen Raum Mitte statt (mehr dazu hier und im Gemeindebrief vom Februar 2017 auf Seite 18 und 19) Schon damals beschlossen wir eine Fortsetzung ein Jahr später. Das Treffen hat am Samstag den 25. November wieder im St. Marien-Liebfrauen stattgefunden. Hier sind erste Eindrücke in Bildern – fotografiert von Christoph Boisseree:

Teilnehmende der Armutskonferenz 2018

Arme Menschen aus den Gemeinden, Ehrenamtliche und einige Hauptamtliche fanden sich im liebevoll vorbereiteten Gemeindesaal an diesem Samstag zusammen. Auch eine Reihe neuer Gesichter waren zu sehen.

Bodenbild zum Impuls von Schwester Rita

Schwester Rita von der Kreuzberger Kommunität der Franziskanerinnen aus Siessen stimmte uns auf den Nachmittag ein. Sie zeigte auf, wie Franziskus von Assisi Armut sah und wie er mit den Armen lebte – welche Veränderungen das bei ihm erfuhr und wie seine Brüder das aufnahmen. Auf dem Bodenbild sieht man ein braunes Stück Stoff, eine brennende Kerze, eine Ikone, eine aufgeschlagene Bibel und Tonscherben eines zerbrochenen Gefäßes.

Pastoraler Raum Mitte

Hier sieht man die Umrisse des neuen pastoralen Raumes Mitte, der aus den vier Gemeinden St. Marien-Liebrauen/ St. Michael, St Bonifatius (beide Kreuzberg), Herz-Jesu (Prenzlauer Berg) und der Hedwigskathedrale (Mitte) bestehen wird. Bei der Vorstellungsrunde steckte jede/r eine Stecknadel an dem Ort ein, an dem er / sie sich am stärksten zugehörig fühlt – wo der Schwerpunkt des eigenen Engagements ist.

einige der Verabredungen der Armutskonferenz 2016 (erstes Blatt)gi

Wir gingen die Absprachen und Verabredungen durch, die wir 2016 getroffen haben um zu sehen, was daraus geworden ist. Dann schauten wir in den Themenspeicher vom letzten Jahr um zu sehen, was noch offen geblieben ist und entwickelten mit den vorgeschlagenen Themen fünf Punkte die wir noch in der großen Runde besprechen wollten. Aber erst einmal wurde eine Kaffeepause eingelegt. Davon und von den leckeren Kuchen, die uns die Frauenfazenda aus Riewend gebacken hatte, gibt es kein Foto. Anschließend gingen wir ins Gespräch über die offenen Punkte. Großen Raum nahm die Frage ein, was Kirchengemeinden auf politischer Ebene tun können gegen vie Vertreibung von Menschen in ihrem Umfeld durch die zunehmende Gentrifizierung. Ein ausführlicherer Bericht wird folgen.

Allerheiligen – heute bei Franz Keller …

 

Foto: Maria Cruz

… und Michael Walzer. Moni und Franz haben angeregt, heute zur Gräbersegnung zu gehen. So sind wir zu fünft aufgebrochen und trafen am Vormittag einige Jesuiten auf dem Dom-Friedhof St. Hedwig in Reinickendorf. Pater Gimbler hatte die Liturgie vorbereitet. Dann war Gelegenheit zu den einzelnen Grabstellen zu gehen und Kerzen anzuzünden. Eine so vielfältige Besuchergruppe wie uns (aus drei Kontinenten, fünf Ländern und drei Religionen) hatte außer Franz Keller und Michael Balzer niemand.

Erinnerung an Franz Keller (2 Nachrufe)
Texte von und über Michael Walzer (zusammengestellt von Christian Herwartz)

Kleinigkeiten: inklusiv – exklusiv

„Deinen Zettel auf dem Frühstückstisch konnte ich nicht lesen“ läßt mich ein Mitbewohner wissen. Ich hatte eine Nachricht hinterlassen, daß ich beim Frühstück nicht da sein würde. Meine Handschrift ist eigentlich gut lesbar. Deswegen bin ich kurz irritiert. Der Mitbewohner fügt hinzu: „Wenn Du nächstes Mal in Druckschrift schreibst, dann kann ich auch lesen. Wenn Buchstaben verbunden sind, kann ich nicht lesen.“

Druckschrift verwende ich nicht gern, weil ich meine Druckschrift für krakelig halte. Für ihn, der aus einer anderen Kultur mit einem anderen Schriftsynstem kommt, ist meine krakelige Druckschrift leichter lesbar als meine schöne Schreibschrift. Wie oft hängt es an Kleinigkeiten, ob jemand teilhaben kann oder von etwas ausgeschlossen ist?

Verlobung in der Naunynstraße

Am 12.06.2017 verlobten sich unsere beiden Mitbewohner Dorothea & Enrico miteinander. Endlich, einen Monat später, am 13.07. feierten beide das freudige Ereignis bei uns in der Naunynstraße. Viele Gäste waren der Einladung gefolgt um sich von dem Essen was beide Verlobte, unter Mithilfe einiger Mitbewohner zubereitet hatten, verwöhnen zu lassen.

Roy, Rockn Peter, und Enrico unter den Künstlernamen Luke Sonnenglanz gestalteten den Abend anschließend musikalisch. Danach und auch zwischendrin fand sich ausreichend Zeit für Gespräche, Glückwünsche und Geschenke jeglicher Art.

Wir wünschen beiden eine gemeinsame glückliche und zufriedene Zukunft, voll Freude, beidseitigen Wachstums und reichlich erfüllter Wünsche, sei es hier im Zusammenleben mit der Gemeinschaft oder an sonstigen Orten auf der Welt wo es das junge Paar hin verschlagen könnte.

Die links führen zum Liveauftritt von Luke Sonnenglanz.

https://youtu.be/fXd3oaH9sBw
https://youtu.be/L5boe3O3i6E
https://youtu.be/hMxIIJmnkMQ