Vorstellung vom Magazin INNENWELTEN

Luke Sonnenglanz schreibt:

Titelbild INNENWELTEN

meine freude ist groß euch mitteilen
zu können dass die erste ausgabe des
INNEN WELTEN – magazins im februar
das licht der welt erblickt hat
aber was ist so besonderes daran außer
dass die idee  gestaltung  und der verleger
ein bewohner der wg ist findet es heraus am zweiundzwanzigsten märz neunzehn uhr in der naunynstraße sechzig
wenn die INNEN WELTEN – redaktion ihr baby
vorstellt mit lesung und live-musik
(auch ein abendessen erwartet euch bereitet
von franz – bringt also hunger mit)
ihr seid herzlich eingeladen zu einen bunten
abend  der euch sicher im gedächtnis bleiben wird

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„Mit statt für“ – Begegnungen mit Geflüchteten auf Augenhöhe

Nadine, die in der WG Naunynstraße mitgelebt hat und schon öfter Strassenexerzitien begleitet hat, schreibt auf diesem Erfahrungshintergrund über ihre Engagement in der Arbeit mit Geflüchteten und zwar hier.

Warum oder warum nicht?

Letzten Sonntag kurz nach halb zehn, wir saßen noch am Frühstückstisch, klingelte es an der Tür.  Ein Mann kam herein und fragte, ob er bei uns bleiben könne. Er komme geradewegs aus D., einer Kleinstadt in Nordbayern. Er kenne niemand in Berlin und wolle hier ein neues Leben beginnen. Wie er von unserer WG erfahren habe? Er hat den Artikel  das Heilige auf der Straße gelesen, den Philipp Gessler in der taz zum Weggang von Christian Herwartz verfaßt hatte. Nachdem unser Gast sich intensiv über unser Zusammenleben erkundigt hatte, ganz angetan schien und sein Bett selber überzogen hatte („ich laß mich doch hier nicht bedienen“) ging er weg um seinen Koffer aus dem Schließfach zu holen. Wir haben ihn nicht mehr gesehen und wissen nicht warum er nicht mehr gekommen ist.

U-Bahn-Open-Air mit ROCK-N-ROLL-F

Unser Mitbewohner Rockn RollF, seines Zeichens Zeichner (siehe aktuelles Headerbild) und Straßenmusiker (Bob Dylan Interpret) lädt ein zum U-Bahn-Open-Air-Konzert.

Beim Mittwochsmeeting der Straßenmusikszene bei der BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) ereilte ihn ungeahntes Losglück – nämlich Platz 4. So ist er an folgenden prominenten U-Bahn-Stationen im musikalischen Einsatz:

Freitag 19. Februar: Samariterstraße (U 5)
Samstag 20. Februar: Möckernbrücke (U 1 und U 7)
Do 25. Februar: Möckernbrücke (U 1 und U7)
Fr 26. Februar: Stadtmitte (U 2 und U 6)

Seine Spielgenehmigung läuft von 6.00 – 22.00 Uhr. Da er zur Fraktion der Eulen und nicht der Lerchen gehört, werden die Einsätze eher nachmittags oder abends beginnen. Näheres findet sich dann auf seiner Facebook-Seite. Hier ist schon mal eine Kostprobe seines musikalischen Schaffens:

 

 

Veranstaltungshinweis: B.R.O.T – Tanztheater in 6 Scheiben

Philippe Tibbal war Bewohner der  WG Naunynstraße.  Er ist Bäckergeselle und macht Tanztheater. Vom Theater Arob@se kam heute der folgende Veranstaltungshinweis:

Nach fünf Jahren als Bäckergeselle schneidet Philippe zusammen mit den beiden Tänzerinnen und Choreografinnen Paola Zadra und Verena Steffen auf der Bühne einen Laib Brot in sechs Scheiben und teilt sie mit dem Publikum. Der in Berlin ansässige Franzose und sein Team setzen sich künstlerisch mit dem Thema „Brot und Bäckerhandwerk“ auseinander. Mit tänzerischen und schauspielerischen Mitteln geht es in ihrem Stück „B.R.O.T.“ u. a. um wirtschaftliche und politische Dimensionen, z.B. um die große Wertschätzung des Kulturguts Brots in Deutschland bei einem gleichzeitig schlechten Image des Berufs.
 
B.R.O.T.“ hat Premiere am Donnerstag, 4. Februar 2016, um 20 Uhr in der Brotfabrik am Caligariplatz 1 in 13086 Berlin (Pankow). Sechs Aufführungen am 5., 6., 10., 11., 12. und 13. Februar 2016 folgen (Beginn jeweils 20 Uhr). 
Karten zu 13,50 Euro (ermäßigt 9 Euro) kann man direkt bei der Brotfabrik reservieren per Telefon unter (030) 4714001/2 oder karten ( at ) brotfabrik-berlin.de