Stille für den Frieden mit Gesängen aus Taizé

Gabriele, eine Freundin der WG und regelmäßige Besucherin von unserem Samstags-frühstück, hat einen Impuls aus Taizé aufgenommen und bietet mit anderen jeden Freitag ein Gebet für den Frieden an. Sie schreibt:

Taize-Gebet für den Frieden

Taize-Gebet für den Frieden in Berlin (Foto: Gabriele Hesse)

„Eine halbe Stunde Stille für den Frieden“ mit Gesängen aus Taizé.

Jeden Freitag um 18.30 Uhr, Alt-Katholische Gemeinde, Detmolder Straße 4, 10715 Berlin, Nähe Bundesplatz

Wir laden interreligiös ein!
Taizé ist ein kleines Dorf in Frankreich. In der christlich-ökumenischen Gemeinschaft leben Brüder, die ALLE einladen gemeinsam in STILLE für den FRIEDEN zu beten. Bruder Roger, der Gründer sagte: „Komm, deine Sehnsucht genügt, verweile in der liebenden Gegenwart Gottes, das ist bereits Gebet.“
„In dieser halben Stunde können wir zum einen Gott die Länder und Menschen anvertrauen, die unter Gewalt leiden, und zum anderen den Frieden Christi in uns annehmen, um uns darauf vorzubereiten – dort, wo wir leben – Frieden zu stiften und für Gerechtigkeit einzutreten.“

Anschließend Tee und Austausch

Gabriele, Sven-Ole und  Friedemann

taizestillefriedensgebet (at) gmail (dot) com
Bitte schickt Einladungen an alle, gerne an Mitglieder aller Weltreligionen. Dankeschön.

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Wohngemeinschaft als Förderturm

Letzte Woche hat in einem Gespräch eine Freundin der Naunynstraße diesen Ort mit einem Förderturm verglichen. Als Kind des Ruhrgebiets hatte sie einen anderen Bezug dazu als die meisten von uns. Da mir das Bild nicht vertraut ist, habe ich ein Video gefunden, das die Aktivitäten bei der Förderung von Steinkohle zeigt. Das Bild vom Förderturm hat mir noch einmal einen anderen, einen neuen Zugang ermöglicht. Ich war ganz berührt von diesem Geschenk. Dabei fiel mir ein, daß von Steinkohle auch als „schwarzem Gold“ gesprochen wird. Das Video ist hier und dauert 14 Minuten:

Für Jutta – ein musikalischer Gruss aus der Naunynstraße

Im letzten Jahr bevor Christian auszog hat Jutta uns begleitet. Mit den Mitgliedern des Freundeskreises haben wir uns alle paar Wochen zu Gesprächen über die Zukunft unserer Gemeinschaft getroffen, die von Jutta vorbereitet und moderiert wurden

Seit einiger Zeit arbeitet Rockn RollF an einem Album, das im Herbst erscheinen wird und geht dafür jeden Monat mit MusikerkollegINNen ins Studio. Hier ist schon mal vorab einer der Songs – Jutta gewidmet:

Solwodi – oder vom Suchen, Finden und Gefunden werden

Zu den besonderen Freunden der WG gehören die beiden Comboni-Schwestern Margit und Marbel. Sie sind ehemalige Mitbewohnerinnen, denn 2007 kamen sie nach Berlin ohne zu wissen, was sie hier tun würden. Auf der Suche nach ihrem Weg mit der Frage, was sie in Berlin sollen, sind sie in der WG Naunynstraße gelandet, wo sie dann acht Monate lebten und ihre Berufung fanden. In dieser Zeit des Suchens und Fragens wurde deutlich, daß ihr Platz bei Solwodi (Solidarity for Women in Distress – Solidarität für Frauen in Not) ist. Schwester Lea Ackermann, die Solwodi 1985 in Mombassa (Kenia) gegründet hat, suchte, wer in Berlin eine Beratungsarbeit aufbauen könnte und wurde in Margit und Marbel fündig.

Seit einigen Tagen ist nun die Internet-Präsenz von Solwodi Berlin online mit den Illustrationen von unserem Mitbewohner Rockn RollF. Viel Spaß beim Anschauen 😉

Margit unterstützt uns noch in besonderer Weise, weil sie eine wichtige Gesprächspartnerin in der Zeit des Übergangs und nach Christians Weggang aus der Naunynstraße ist.

Zum Weiterlesen:
Solwodi – ein Ausstiegsprojekt für Prostituierte
Kampf gegen moderne Sklaverei in Berlin

Freundeskreistreffen: Fragen rund um die Zukunft

Alle paar Wochen kommen wir – die Bewohner_innen – mit unserem Freundeskreis zusammen, um miteinander Fragen zu bedenken, die uns im Hinblick auf die Zukunft der Gemeinschaft bewegen wenn, Christian als letzter Jesuit die Naunynstraße im April verlassen wird. Rockn RollF gestaltet dafür die Einladungsplakate.

Einladung zum Freundeskreis-Treffen

Einladung zum Freundeskreis-Treffen

Gestern Abend fanden wir uns in kleinerer Runde als sonst zusammen und haben nach dem Abendessen (Esaus Linsengericht) zwei Fragen bewegt, die durch Christian eingebracht wurden:

  1. Uns fehlt für die Naunynstraße immer noch die dritte Person, die neben Iris und Michael Verantwortung übernimmt, damit die Gemeinschaft in der Naunynstraße weiterbesteht und dafür miteinander gute Formen des Zusammenlebens gestaltet und weiter entwickelt. Welche Aktivitäten und Kontakte gibt es? Was kann der Freundeskreis (noch) tun um die Suche zu unterstützen. Die Idealbesetzung wäre ein Priester oder ein/e PfarrerIN, die einen Ort für ein Schabbat-Jahr suchen.
  2. Am Samstag 16. April wird Christian ein Fest feiern: Seinen Geburtstag, den Abschied von Berlin und die Übergabe. Es wurden schon einige Ideen für die Gestaltung  gesammelt. Michael wird immer dienstags ab 16.00 h in der Naunynstraße ansprechbar sein. Und auch über Vorschlage und Beiträge per eMail freuen wir uns ( naunyn (ät) gmx (dot) de ).