Schwarzes Feuer Weißes Feuer – mein Glaubensbekenntnis

Cover

Gestern hat uns ein Päckchen von Andreas Ebert überrascht. Er hat uns ein Exemplar seines neuen Buches geschickt mit einer sehr ermutigenden Widmung. Wir haben uns sehr darüber gefreut – vielen Dank dafür.

Letztes Jahr zum Beginn der Fastenzeit – einige Monate vor dem Eintritt in den Ruhestand – hat Andreas dazu eingeladen, eigene Bekenntnisse zu formulieren. Dazu ist dann eine Ausstellung entstanden. Wir kennen Andreas als Begleiter bei Straßenex-erzitien. Zuletzt hat er uns kurz vor Christians Weggang besucht als er mit Christian eine Woche für evangelische Bischöfe aus Norwegen in Berlin gestaltet hat. Neben eigenen Büchern ist er als Übersetzer von Richard Rohr bekannt geworden. Im Verlagstext zum neuen Buch heißt es:

In seinem eindrucksvollen Buch zeigt Andreas Ebert, was die zentralen Inhalte des Glaubensbekenntnisses sind und wie sich rätselhaft gewordene Konzepte wie Schöpfung, der Heilige Geist, Jungfrauengeburt, Sünde, göttliche Allmacht oder ewiges Leben heute verstehen lassen. Ausgehend von seiner eigenen spirituellen Reise fragt der Autor nach den biblischen Quellen des Glaubens und danach, wie sich diese mit persönlichen Erfahrungen von Familie, Sexualität, Leid, Liebe und Schmerz versöhnen lassen. Das Ergebnis ist eine umfassende Erklärung des christlichen Glaubens auf der Höhe unserer Zeit.

Wir sind sehr gespannt.

Vorstellung vom Magazin INNENWELTEN

Luke Sonnenglanz schreibt:

Titelbild INNENWELTEN

meine freude ist groß euch mitteilen
zu können dass die erste ausgabe des
INNEN WELTEN – magazins im februar
das licht der welt erblickt hat
aber was ist so besonderes daran außer
dass die idee  gestaltung  und der verleger
ein bewohner der wg ist findet es heraus am zweiundzwanzigsten märz neunzehn uhr in der naunynstraße sechzig
wenn die INNEN WELTEN – redaktion ihr baby
vorstellt mit lesung und live-musik
(auch ein abendessen erwartet euch bereitet
von franz – bringt also hunger mit)
ihr seid herzlich eingeladen zu einen bunten
abend  der euch sicher im gedächtnis bleiben wird

Zitty: Einer für alle

Logo_zwPhilipp Mangold hat für das Berliner Stadtmagazin ZITTY einen Artikel über Christian Herwartz aus säkularer Perspektive geschrieben:

 

Vor rund vierzig Jahren gründete Christian Herwartz in Kreuzberg eine WG, in der er jeden wohnen ließ, dem es schlecht ging. Jetzt ist der Jesuit ausgezogen. Die Geschichte eines Mannes, der fehlen wird …

zum Weiterlesen geht es hier .

 

Dank – Abschied – Neubeginn

… ist der Artikel von Reinhard Herbolte in der Juni/Juli-Ausgabe des Pfarrbriefs von St. Michael überschrieben:

Dank, Abschied und Neubeginn Am 16. April feierte die Wohngemeinschaft (WG) Naunynstraße im Refugio des Share-Hauses (Haus des Teilens) in der Lenaustraße ein großes Fest: den 73. Geburtstag von Christian Herwartz SJ, seinen Abschied von der Wohngemeinschaft, die er mitgegründet und geleitet hat und die Übergabe an die neuen Verantwortlichen. Ca. 300 Personen aus Nah und Fern waren gekommen.

Symbol der Übergabe war der Wohnzimmertisch, der seit 40 Jahren Mittelpunkt des Lebens in der WG ist und an dem Hunderte von Bewohnern und Besuchern gesessen haben. Dieser Tisch wurde feierlich an die nachfolgende „neue Generation“ übergeben. Lieder, Texte, Erinnerungen und Grußworte wurden reichlich vorgetragen. Und es gab Begegnungen mit vielen Bekannten aus „längst vergangenen Zeiten“.

Am Tag danach, am Sonntag, 17. April, ging es weiter mit dem Gottesdienst in St. Michael unter dem Thema „Gastfreundschaft“. Drei biblische Lesungen dazu wurden von Christian Herwartz und Mitgliedern der WG ins Heute übersetzt und von einigen Anwesenden ergänzt. Wieder stand der Tisch aus der Naunynstraße im Mittelpunkt, jetzt als Tisch der Eucharistie, wie es auch dort der Fall ist, von mehreren Stuhlkreisen umgeben.

Freunde der WG hatten die musikalische Gestaltung übernommen. Kommentar einer Ordensfrau: „Hier ist es ja wie in der Urkirche.“ Dank des Guten Wetters konnte das Nachtreffen auf dem Platz vor der Kirche stattfinden. Wieder stand der Tisch in der Mitte, voll von den übrig gebliebenen Speisen des Festes und auch von neu mitgebrachten Gaben. Abschiedstrauer und Dank an Christian Herwartz, aber auch viele Wünsche für den Neubeginn an Iris Weiss und Michael Peck, die jetzt die Verantwortung tragen, prägten die Gespräche.

Das neue Buch „Naunynstraße – Einfach ohne“ mit vielen Beiträgen von Freunden und Gefährten der Naunynstraße wurde an beiden Tagen von vielen als Erinnerung mitgenommen. Ich wünsche der WG mit ihrer ganz besonderen Ausstrahlung, dass sie im neu gegründeten Pastoralen Raum als ein „Ort kirchlichen Lebens“ wahrgenommen und unterstützt wird.

 

Kirche in Kreuzberg – vom „Glück hier leben zu dürfen“

Vom Besuch einer Gruppe der Gesellschaft katholischer Publizisten Deutschlands vor drei Wochen habe ich hier im Blog schon berichtet. Christioph Strack hat darüber einen Artikel für die Homepage der GKP verfaßt:

Zu acht stieg die Berliner GKP-Gruppe in der Kreuzberger Naunynstraße eine Stiege hinauf und erwartete ein vielleicht 90-minütiges Gespräch über das Wirken der Jesuiten in ihrer Wohngemeinschaft. Und dann bekamen sie eine lebendige, nachdenkliche Tour durch knapp 40 Jahre, die Christian Herwartz bot. 40 Jahre von Kirche, von Jesuiten in kirchlichem Auftrag im Arbeitermilieu, unter Menschen am Rande. Einer der beeindruckendsten GKP-Termine der vergangenen Jahre in der Hauptstadt brachte auch noch journalistisches Glück. Acht Tage später stand die Verabschiedung des bald 73-jährigen Jesuiten an…

zum Weiterlesen geht es hier

Ein weiterer Beitrag, der nach diesem Besuch entstanden ist, erschien in der taz vom 16. April:  Das Heilige auf der Straße (von Philipp Gessler)

 

Aktuell: Nächste Generation übernimmt

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Die Internetseite der Jesuiten schreibt zum Abschied von Christian Herwartz aus Kreuzberg:

Über der Kneipe „Tor zur Hölle“ in Berlin-Kreuzberg gibt es seit 40 Jahren eine kleine jesuitische Gemeinschaft, die Randständigen jeglicher Art die Tür öffnet. Bekanntester Kopf der „Jesuiten-WG“ war Christian Herwartz,  der nun zu neuen Ufern aufbricht…

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