Verständigung

Beim Gespräch über das Leben nach dem Tod und Wiedergeburtsvorstellungen kam folgendes Bild zur Sprache:

Insekt, was hat Licht in die Po: Gemeint ist das ‚Glühwürmchen.

Werbeanzeigen

Fussball-Freude

Beim Halbfinalspiel der Fußball-WM waren die Sympathien der WG-Bewohner auf der Seite von Kroatien, haben doch zwei Mitbewohner eine besondere Beziehung zu dieser Region. Unser ältester Mitbewohner, Bruder Christian, wurde dort geboren und hat dort die ersten Lebensjahre verbracht. So fieberten wir gemeinschaftlich mit der kroatischen Fußballmannschaft, und die Freude war groß und lautstark als sie sich gegen das Team aus Großbritannien durchsetzen konnten und ins WM-Finale gegen Frankreich einzogen.  Am Sonntag fiebern wir weiter.

Fußball WM – Identifikation

Heute am Abend vor dem WM Spiel Deutschland gegen Schweden unterhalten sich vier Mitbewohner aus drei Kontinenten. Ein schwarzer Mitbewohner, dessen Herkunftsland sich nicht qualifiziert hat, fragt: „Und was ist, wenn wir morgen verlieren?“ Irritierte Reaktion des einzigen deutschen Gesprächsteilnehmers: „Von welchem WIR sprichst du?“ Antwort: „Ach von Deutschland“.

Osterhase – koscher oder nicht?

Ein Mitbewohner bringt für alle Schokoladenosterhasen mit. Nur ich bekomme ein Schokoladenküken.  Auf meine Frage, warum ich mit einem Küken bedacht werde, meint er: „Habe mich erkundigt. Hase ist nicht koscher. Deswegen weiß ich nicht, ob Du Schokohasen ißt. Küken ist koscher. Kannst Du essen und ich bin auf der sicheren Seite.“

Erinnerungsabend Franz Keller

Franz hat die WG und einige Freunde zu einem Erinnerungsabend an Franz Keller eingeladen. Es gab das Lieblingsessen von Franz Keller: Kartoffeln, Kräuterquark, Thunfisch und Salat. Durch das Erzählen haben dann auch diejenigen, die Franz Keller nicht mehr kennengelernt haben, erfahren, wie wichtig er mit seiner Geduld, seinem Wohlwollen und seiner Freundlichkeit – seiner Präsenz – für die Wohngemeinschaft war.

Foto vom Foto: Christian Herwartz,, Franz Keller, Christian Schmidt

Den Abschluß bildete ein G-ttesdienst mit Christian Herwartz, in dem wir einzelne Figuren unserer Krippe in die Mitte stellten und deren unterschiedliches Hören (was haben sie wann gehört und welche Auswirkungen hatte das) präsent war.