Interreligiöses Friedensgebet Oktober 2019: Staunen und Erschrecken

Meistens in der Mitte des Vormonats trifft sich eine Gruppe um das interreligiöse Friedensgebet für den kommenden Monat vorzubereiten. Die Anwesenden tauschen sich aus, welche Fragestellungen sie bewegen und entscheiden ein Thema, für das dann ein Einladungstext entwickelt wird. Beim letzten Treffen standen die weltweiten Klimaproteste im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Lange Zeit fanden diese Treffen in unserem WG-Wohnzimmer statt. Hier nun die Einladung für Oktober:
Alle sind willkommen / Everybody is welcome
Hoffnung für Frieden / Hope for Peace
innehalten, schweigen, sprechen, singen, beten
pause for a moment, in silence, speaking, singing, praying/
GRUPPE INTERRELIGIöSES FRIEDENSGEBET BERLIN
AUF DEM GENDARMENMARKT
SONNTAG, 6. OKTOBER 2019
UM 15:00 UHR (NAHE DEUTSCHER DOM)
STAUNEN UND ERSCHRECKEN

Religiöse Menschen kennen mit allen Menschen guten Willens das Staunen über das Leben in seiner wunderbaren Vielfalt. Aber wir kennen auch das staunende Erschrecken und erschrockenes Staunen, wenn Leben eingegrenzt, verhindert und zerstört wird. Das benennen wir als eiskalten Missbrauch der Macht, wenn Menschen und das sie umgebende anvertraute Lebendige zu Opfern von Machtinteressen und eigensüchtigem Lebenswillen gemacht werden. Wo aber Ehrfurcht vor dem Lebendigen waltet, erkennen wir den heilsamen Einfluss der Religionen. Sie verdeutlichen mit Lehren und Gebräuchen den Dienst am Leben, das aus der Quelle des Lebens zu uns gelangt. Sie erinnern uns daran, dass Gott den Menschen dient und sie von Gott zu einem lebensdienlichen Handeln gerufen sind.

Staunend stehen wir im Gebet vor diesem auch uns geheimnisvollen und unergründlichen Gott, den wir mit seinem Handeln leicht übersehen und leugnen. In seinem Angesicht erschrecken wir im Blick auf unserer Handeln und richten uns täglich neu auf ein friedliches Zusammenleben mit allen Menschen aus. Deshalb versammeln wir uns an jedem ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr auf dem Gendarmenmarkt am Deutschen Dom mit dieser – oft nicht wahrgenommenen und auch unter uns durch Machtinteressen gefährdeten – Gemeinsamkeit mit allen Menschen guten Willens. Wir bestärken unseren gemeinsamen Herzenswunsch auf unterschied-liche Weise in Stille oder im ausgesprochenen Gebet.

Die staunende Ehrfurcht vor der ganzen Wirklichkeit lädt uns zum Dank gegenüber dem Leben und zum Widerspruch gegenüber allem Unrecht ein. Wir sagen ein bekennendes JA zur offenen Zukunft im Respekt gegenüber allen Menschen und mit unserer Verantwortung in der Gesellschaft ein schützendes NEIN besonders bei Leugnung der Menschenwürde und Bestreitung von Menschenrechten. Lebensmut empfangen wir von denen, die im Dienst des Lebens für unseren Lebensweg zum Licht und Zeichen wurden. Wir erkennen sie auch im bewundernden Staunen bei Kindern. So wird Frieden wachsen, wenn wir mit Demut und im Respekt gegenüber der ganzen Schöpfung leben, die uns anvertraut ist um Lebensräume zu gestalten.

Wir begrüßen die Initiative der evangelischen Kirchen Deutschlands, die den Schrei der Ertrinkenden aufnahmen und ein Rettungsschiff ins Mittelmeer entsenden werden. Bekenntnis zum Leben, das ist auch der Widerstand der katholischen Weltkirche gegen den weltweiten Menschenhandel – und die universale Erkenntnis von der heiligen Gabe des Lebens in Glaubensgemeinschaften und Religionen.

 

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nachträglich: interreligiöses Friedensgebet im September 2019

Leider ist die Einladung zu diesem Friedensgebet zu spät in meinem Postfach gelandet. Ich finde die Denkanstöße über Beziehungen und aufeinander bezogen sein so wichtig, dass sie auch jetzt noch im Blog Platz finden sollen:
Alle sind willkommen / Everybody is welcome
Hoffnung für Frieden / Hope for Peace
innehalten, schweigen, sprechen, singen, beten
pause for a moment, in silence, speaking, singing, praying

Gruppe Interreligiöses Friedensgebet Berlin auf dem Gendarmenmarkt
Sonntag, 1. September 2019 um 15:00 Uhr (nahe Deutscher Dom)

Leben und Frieden

Miteinander Leben gestalten oder miteinander leben, selbst wenn es Menschen gibt,
die sich allein gelassen oder einsam fühlen mögen, oder mit Absicht und aus Erfahrung Abstand suchen: das Leben ist ein Miteinander. Ein Miteinander auf diesem unserem Planeten, in einer Welt, auf der wir uns gegenseitig beeinflussen: die Pflanzen- und Tierwelt, wir Menschen, Stein und Wasser, Klima und Erde.

Zu realisieren, dass wir miteinander zu tun haben, und wir diesem Aufeinander-Ange-wiesensein und Aufeinander-Reagieren nicht entgehen können, mag auch beklemmend sein. Es liegt darin aber die Chance, ernsthaft sich darauf einzustellen, Frieden miteinander zu gestalten, Frieden zu ermöglichen und Frieden zuzulassen.

Wir tragen Verantwortung dafür, einander wahrzunehmen und einander Leben zu
ermöglichen. Wir alle sind Suchende, die nach dem Leben greifen. Was wir glauben, ist dabei ein Aspekt unter vielen. Bedürfnisse wollen erfüllt werden. Neben den Grundbe-dürfnissen auch Wünsche und Hoffnungen und Vorstellungen von dem, wie das eigene Leben und das Leben anderer verlaufen mag.

Wir sind so unterschiedlich, in unseren Voraussetzungen, Begabungen, Möglichkeiten, Erfahrungen und Prägungen. Das einander Erkennen ist eine wichtige Voraussetzung, um zu einem friedvollen Miteinander zu kommen.
Wir beten in aller Bescheidenheit und voller Hoffnung für ein Leben in Frieden.

interreligiöses Friedensgebet August 2019 – Verantwortung

Alle sind willkommen / Everybody is welcome
Hoffnung für Frieden / Hope for Peace
innehalten, schweigen, sprechen, singen, beten
pause for a moment, in silence, speaking, singing, praying

Gruppe Interreligiöses Friedensgebet Berlin auf dem Gendarmenmarkt

Sonntag, 4. August 2019 um 15:00 Uhr (nahe Deutscher Dom)

Fragende suchen nach Antwort Wir hören den Ruf in die Verant-
wortung. Wer überträgt sie wem  und wofür – und/aber :
Wer Verantwortung übernimmt, wird der sich nicht übernehmen?

Der erste Sonntag im Monat August ist begleitet von zwei weltge-
schichtlichen Ereignissen, die noch immer persönliche Fragen
wecken:
1) Was befähigte Oberst Graf Stauffenberg am 20.Juli zu dem
Versuch, dem diktatorischen Verbrecher das Leben zu nehmen? –
bevor der verbreche-rische Diktator es es sich selber nahm!
2) Angesichts des kommenden 6. August fragen wir: Was hat den
amerikanischen Lebenstraum so aufgelöst, dass er sich verwandelte
zum ungeheuerlichen Todesschrecken vernichtender Hitze und
tödlicher Verstrahlung. Als tödliche Hiebe schwirren sie über der
Zukunft der Menschheit – noch immer! Und schon wieder!
Wie lange noch?

Vielleicht erhalten wir Antworten auf die Frage nach Verantwortung,
wenn wir auf die heranwachsende Generation hören. Als Mahner
gegenüber dem leichtfertigen Teil der Menschheit haben sie eine
Botschaft für ein verantwortliches Verhalten im Klimawandel.
Ihr Mahnruf gilt den abgestumpften Gewissen verantwortungsloser
Menschen. Die Generation der Verursacher lert die Bedingen für die
Zukunft.

Wir fragen bei unseren Überlegungen für diesen Gebetsaufruf: Wie
kommt es zu solchen Aufbrüchen und Teilnahme am Leben, die
Übernahme der Verantwortung für das Leben? – Wir sollten uns
zuerst besinnen, was für jeden der Antrieb ist für sein Dasein. Treibt
die Freude an den Lebenskräften – oder treibt die tödliche Lust der
Selbstzerstörung? Die ehrliche Antwort hilft, dass die Aufmerksamkeit
sich den Lebenskräften widmet.
So tat es der Oberst, der am 20. Juli mit seiner militärischen Tradition
aus Gehorsam und Pflicht gebrochen hat. So tat es Hiroshima-Pilot
Oberst Eatherly, der nach der Untat die Lebensbotschaft im Kloster
neu lernte. So tut es die Generation nach ihm, wenn sie die Verant-
wortung mitträgt für das grenzüberschreitende Wachstum von Ge-
rechtigkeit, Frieden und Be-wahrung der Schöpfung und Befreiung! –
damit die einzig-artige Erde als unsere Mit-Welt erfahrbar und verant-
wortlich gestaltet wird.

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Wasser des Lebens – interreligiöses Friedensgebet Juli 2019

Berlin macht Ferien. Auf den Strassen ist es ruhiger als sonst. Viele Geschäfte machen Betriebsurlaub. Sozial- und Kultureinrichtungen sind in der Sommerpause oder haben kürzere Öffnungszeiten. Berlin ist im Ferienmodus – das interreligiöse Friedensgebet nicht! Jede/r ist eingeladen. Immer am 1. Sonntag im Monat. Von 15.00 Uhr bis 16.00 h. Zentral: Auf dem Gendarmenmarkt vor dem Deutschen Dom. Das nächste Mal am Sonntag den 7. Juli 2019:

Misereor Hungertuch 2019

Schweigen, Nachdenken, Singen, Innehalten, Anliegen austauschen, Hoffnungen teilen, das Schwere miteinander aushalten, Perspekti-ven in den Blick nehmen…

Dieses Mal hat die Vorberei-tungsgruppe das Thema „Wasser des Lebens“ gewählt und dazu einen Einladungstext verfaßt – schon für das interreligiöse Friedensgebet zur  Langen Nacht der Religionen.

Durch die Ereignisse um das Rettungsschiff der Seawatch und die unerlaubte Einfahrt in italienische Hoheitsgewäder von Kapitänin Carola Rackete und deren Verhaftung ist dieser Text heute aktueller als vor drei Wochen.

Bist Du dabei?

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Interreligiöses Friedensgebet zur Langen Nacht der Religionen

Am Samstag den 15. Juni findet zum achten Mal die „lange Nacht der Religionen“ statt. Thema ist „Wasser des Lebens“. Die Initiative „interreligiöses Friedensgebet Berlin“ lädt zum Abschluß der langen Nacht um 23.00 Uhr zum Friedensgebet ein – wie immer auf dem Gendarmenmarkt. Hier der Einladungstext:

Wasser des Lebens
Die Lange Nacht der Religionen Berlin lädt in diesem Jahr am 15. Juni zu Gebeten und Veranstaltungen zum Thema Wasser des Lebens ein.
Notwendig ist das Leben schenkende Wasser, das wir innerlich und äußerlich dringend brauchen. Ist der freie Zugang zu sauberem Wasser nicht ein Menschenrecht?

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Mahnen – Nachdenklich machen – Danken – Hoffen
Damit den flüchtenden Menschen das Wasser wieder zum Wasser des Lebens wird, sehen wir kritisch auf uns. Wir sehen unsere eigene Verantwortung durch unser Konsumverhalten, durch Raubbau in Afrika und anderen Teilen dieser Welt. Wir sehen unseren Anteil an Klimaveränderungen, Wassermangel, Wüstenbildungen und Verschmutzungen der Umwelt, die zu Fluchtursachen werden. Und nicht zuletzt sind wir entsetzt darüber, wie das Mittelmeer zum Friedhof wird. Seeleute bleiben lieber unter Deck, denn sie sind angewiesen, Ertrinkende nicht zu retten. Die Europäische Union nimmt Tote in Kauf – durch die Absperrung der Häfen und Landesgrenzen und durch die Kriminalisierung von Helfenden auf dem Meer. Traurig gedenken wir der Toten.
Nach dem Aussprechen der Klage sehen wir Ermutigendes
Sehen wir die Menschen, die sich gegen offensichtliches Unrecht stellen, Worte erheben und sich gegenseitig Kraft spenden. Ja, da sind Menschen, die hinsehen, löschen, retten und Brunnen bauen. Sie entwickeln voll erwachender Kreativität Ideen und Aktionen, die uns auf dieser Erde eine menschenwürdigere Zukunft ermöglichen. Ihnen gilt unser Dank.
Wir in der Europäischen Union werden von der UN mit Sitz in New York zu selbstverständlichem Handeln ermahnt: Menschen vor dem Ertrinken zu retten.
Doch längst sind da Menschen, die das Unrecht nicht aushalten und aus den Häfen aufbrechen, um im Mittelmeer Leben zu retten. Strafandrohungen erschrecken sie nicht. Dass Ihr das einzig Richtige tut, nämlich zu retten, wo Rettung nötig ist, gibt uns unsere Menschlichkeit zurück. Ihr seid ein Segen. Danke.Wir hoffen auf ein besseres Miteinander. In dem wir uns gegenseitig ermöglichen, was wir brauchen, uns sehen und wahrnehmen als Mitwesen in dieser Welt und bereitwilliger werden, uns zu verändern.

Das Programm der langen Nacht der Religionen ist hier

Einladung zum interreligiösen Friedensgebet Juni 2019: Empfangen und Annehmen

Alle sind willkommen
All are welcome
Hoffnung für Frieden
Hope for Peace
innehalten, schweigen, sprechen, singen, beten
pause for a moment, in silence, speaking, singing, prayingGruppe Interreligiöses Friedensgebet Berlin auf dem Gendarmenmarkt

Sonntag, 2. Juni 2019 um 15:00 Uhr (nahe Deutscher Dom)

 

EMPFANGEN UND ANNEHMEN

interreligiöses Friedensgebet (Foto: Krüger)

Fröhliche Gebewillige und freudige Geschenkemacher haben es schwer mit sich selbst bei Empfangen und Annehmen. Das gilt für Frauen und Männer – zumal in dieser frühsommerlichen Zeit, wenn wir uns an diesem Sonntag zwischen den Pilgerfesten Himmelfahrt und Pfingsten begrüßen mit leichter Tasche – nichts zu verschenken – lächelnd: Zu Pfingsten sind die Geschenke am Geringsten!

Da wandert es sich doch beschwingt zum Rastplatz und sagt es sich leicht: Woher? – Wohin? Und : Wo bin ich eigentlich? Wie flockiger Blütenstaub sind diese Fragen über die ganze Menschheit geweht, und überall verbreiten sie sich durch kraftvolle Winde und inspirierende Boten.

Es begann am Ostermontag zwischen Jerusalem und Emmaus und zurück. Unter Fragenden und meist auf dem Wege empfängt der suchende Mensch Antworten und mit ihnen den Weg, die Wahrheit und Leben:

Wohin? Unterwegs mit anderen im Dasein für andere. Selbstsicher durch andere, ohne den selbstbezogenen Kampf ums Dasein.
Woher? Geboren aus Achtung und Würde und Ehrfurcht wächst im Menschen dann auch der lebensvolle Widerstand.
Wo? An Orten, wo die Zerstörung des Lebens eindringt, auch und sogar in uns selbst, aufstehend gegen das Selbstzerstörerische – ein unheimlicher Schauplatz! In dieser Arena – mit welcher Rüstung am Leibe lässt sich der Frieden wieder gewinnen?

In welcher Bereitschaftskleidung? Der Zuschnitt wird im Brief an die Epheser empfohlen und das sollten wir annehmen: Sommerlich leicht bekleidet mit Ephesus-Fasern im Gewebe, geeignet auch für Sommerwinde und Fake-Storms:

Aufbruchwillige tragen die geistliche Zurüstung aus Wahrheit und Gerechtigkeit,  zum Auftreten mit der Botschaft des Friedens, in schnittiger Rede und beharrlichem Gebet unter dem Glaubenshut der Zusage des Heils!
Unter diesem Hut und Schirm werden sie nicht versengen, sondern sie werden sich Segen zusprechen von A bis Z als: Atheisten, Anfänger, Buddhisten, Christen, Hindu, Jesuaner und Muslime, Sarnas, Taoisten, als Wilde und Zweifler. Mitein-ander unterwegs als Söhne der Barmherzigkeit, als Töchter des Lichts, als Geschöpfe Gottes, bereitet um den Frieden auszubreiten durch das Wehen des Geistes.

Interreligiöses Friedensgebet April 2019: Beziehung erhalten

Alle sind willkommen
All are welcome
Hoffnung für Frieden
Hope for Peace

innehalten, schweigen, sprechen, singen, beten
pause for a moment, in silence, speaking, singing, praying

Gruppe Interreligiöses Friedensgebet Berlin
auf dem Gendarmenmarkt
Sonntag, 7.4.2019 um 15:00 Uhr (Nähe Deutscher Dom)

Beziehung erhalten

In vielen Religionen dieser Welt gibt es Fastenzeiten. In den religiösen Fastenzeiten geht es um eine Klärung und Reinigung unter spirituellem Aspekt. Die Beziehung zum Ursprung
unseres Seins, zu Gott, wie auch die Beziehung zu uns selbst und zu unseren Mitmenschen steht dabei im Mittelpunkt. Fasten als Gottesdienst, Fasten aber eben auch, um sich und die Beziehung zu unseren Mitmenschen und Mitwesen auf dieser Welt wieder neu herzustellen und wahrzunehmen. Vielleicht zu erhalten, was zu brechen droht.
Vielleicht eine Beziehung neu aufbauen, wo sie bereits brach.

Als wir uns trafen, um dieses Gebet vorzubereiten, fasteten Bahai und Christen.
Der beziehungserhaltende Aspekt des Fastens führt uns in diesem April zum Thema Brexit und Europa. Die Idee eines Zusammenschlusses Europas ist neben den wirtschaftlichen Interessen auch durch einen starken Friedenswunsch gewachsen. Der Wunsch, tragende Strukturen zu schaffen, um Konflikte anders als kriegerisch lösen zu können.

An diesen Wunsch, miteinander Frieden zu schaffen, zueinander zu stehen und sich zu
tragen in Krisenzeiten, wollen wir erinnern. Und wir beten dafür, dass die Beziehung zu unseren Freunden und Friedensinitiativen im Vereinigten Königreich (UK) erhalten bleibt. Wir hoffen auf weiteren Austausch miteinander und Wahrnehmung voneinander. Wir beten für gemeinsame Wege und Treffen in Zukunft, für das weitere Erstarken des Friedensimpulses.