Jazz-Balade-Konzert am Mittwoch mit Noriko

Band „Love ain’t just Yesterday“

Die letzten beiden Weihnachts-abende hat Noriko uns mit ihren musikalischen Improvisationen zu biblischen Texten bereichert. Einige kennen sie von den Wohnzimmer-Konzerten bei uns. Am nächsten Mittwoch, 24. Oktober lädt sie zu einem Jazz-Balade-Konzert ein und zwar um 20.00 Uhr in die Neue Nachbarschaft in Berlin-Moabit in der Beusselstrasse 26. Eintritt frei – Spenden willkommen

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GFK-Übungsgruppe: emotionale Intelligenz

 

Herzliche Einladung zur monatlichen offenen Übungsgruppe gewaltfreie Kommunikation

Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht erforderlich

Mi 10. Oktober 2018

von 19.00 h bis 21.00 h (Achtung: geänderte Anfangszeit)

Offene Übungsgruppe für Gewaltfreie Kommunikation (GfK) in Kreuzberg
(immer am 2. Mittwoch im Monat)
Ort: Gemeinderäume der St. Michael Gemeinde, Dresdener Str. 28, 10999 Berlin.

Einladung zur Mahnwache am Flughafen Schönefeld am 3.Oktober 2018

Einladung zur Mahnwache am Flughafen 3. 10. 2018 um 15 Uhr

Den Tag der uns geschenkten Einheit wollen wir mit den bei uns Schutzsuchenden Geschwistern teilen, gedenken, danken und beten vor dem Gebäude, das als Abschiebegefängnis gebaut wurde.

Symbolisch im Gegenüber den Schutzsuchenden, hören wir von Abschiebungen nach Afghanistan, vom Verbot der Seerettung im Mittelmeer, von den „Aufnahmezentren“ zur Rückführung von Geflohenen in Nordafrika und in Deutschland.
Im Blick auf die Wirklichkeit der Schutzbedürftigen und in Erinnerung an die eigene Heimatlosigkeit finden wir ins mitfühlende Gebet vor Gott. Herzliche Einladung zum Bedenken der Einheit – auch mit allen Menschen, die in Deutschland Schutz suche.Im Blick auf die Wirklichkeit der Schutzbedürftigen und in Erinnerung an die eigene
Heimatlosigkeit finden wir ins mitfühlende Gebet vor Gott.

Herzliche Einladung zum Bedenken der Einheit – auch mit allen Menschen, die in Deutschland Schutz suchen.
1. Im Kolonialismus wurde der Süden ausgeraubt. Der Diebstahl setzt sich wirtschaftlich in Afrika fort. Coltan für Handys kommt aus dem verarmten Kongo.
2. Der Norden igelt sich ein, schließt die Grenzen. Die in die Not gestoßenen Menschen entkommen aus unserer Sicht nur mit krimineller Hilfe.
3. In verzweifelten Situationen blüht Menschenhandel, bei denen die Menschen zur Handelsware werden.
4. Viele sterben weiter im Mittelmeer; die Lebensretter werden vor Gericht gezogen.
5. Hilfesuchende mit Hilfe von Diktatoren zurückgenommen.
Mit kriminelle Energie verbergen wir unsere Schuld. Jesus lebt uns gegenüber in Solidarität mit ihnen. Er blieb nicht in der göttlichen Komfortzone.

Ein Afrkanischer Chor begleitet die Mahnwache

Wegbeschreibung: Von S-Bahn Schönefeld, zum Tor jenseits des Parkplatzes am Flughafengebäude dann den Schildern Luftfracht folgen nach 600 Metern an der Tankstelle rechts weiter. Helfer stehen bereit. Siehe: KARTE  https://flughafenverfahren.wordpress.com/begrusung/weg-vom-s-bahnhof-zum-abschiebegefaengnis/

Auf der Straße …

Auf der Straße – Foto: Julian Röder

heißt ein Theaterstück, das derzeit im Berliner Ensemble gespielt wird und in dem Gabriele, eine Freundin unserer Wohngemeinschaft als Mitglied des Chors „Different voices of Berlin“ mitwirkt.

„Auf der Website heißt es: „Auf der Straße“ untersucht das Thema der Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit in Berlin. Was passiert mit einem Menschen, der sein Zuhause und damit seinen Schutzraum verliert? Inwiefern bedeutet der Verlust von Wohnraum den Verlust von Existenz? Warum sind Menschen, die Hilfe benötigen, sich selbst überlassen – in einem der reichsten Länder Europas? Was treibt eine Gesellschaft dazu an, sich zu entsolidarisieren? Und was hat diese Entwicklung mit jedem Einzelnen von uns zu tun?

Von Wohnungs- und Obdachlosigkeit betroffene Menschen entwerfen gemeinsam mit SchauspielerInnen des Berliner Ensembles verschiedene Perspektiven auf dieses Thema – Schlaglichter einer gesellschaftlichen Debatte, die sich im Kern um die Fragen nach einem sozialen Miteinander und einer solidarischen Gesellschaft dreht.“

An folgenden Tagen um 20.00 Uhr kann man das Stück ansehen: Di 18.9., Do 20.9., Fr 21.9., Di 25.9., Sa 27.10. und So 28.10.

Auf der Website kann man noch mehr erfahren. Das Foto habe ich von dort entnommen.

Einladung zur offenen GFK-Gruppe

Einer der Freunde unserer WG hat in Amerika bei Marshall Rosenberg die gewaltfreie Kommunikation (kennen-)gelernt. Vor längerer Zeit hat er uns einen Einführungsabend geschenkt und seitdem gibt es im Gemeindezentrum von Sankt Michael in Kreuzberg immer am zweiten Mittwoch im Monat, also am 12. September einen offenen Übungsabend, zu dem jede/r Interessierte dazu kommen kann. Praktische Beispiele aus dem Alltag von einzelnen Teilnehmenden haben immer Vorrang. Ansonsten hat Tom reichlich Themenvorschläge dabei. Ein einführender Text von ihm ist hier. Das Gemeindezentrum von Sankt Michael ist in der Dresdner Straße 28 in Kreuzberg. Wir beginnen um 19.00 h. Weil wir am Anfang einen kurzen meditativen Impuls haben, empfiehlt es sich, etwas früher zu kommen.

Einladung zum interreligiösen Friedensgebet – September 2018: Grenzen überschreiten – Brücken bauen

Alle sind willkommen
All are welcome
Hoffnung für Frieden
Hope for Peace

innehalten, schweigen, sprechen, singen, beten
pause for a moment, in silence, speaking, singing, praying

Gruppe Interreligiöses Friedensgebet Berlin

auf dem Gendarmenmarkt

Sonntag, 2. Sept. 2018 um 15:00 Uhr (Nähe Deutscher Dom)

Grenzen überschreiten – Brücken bauen

Wir treffen uns zum Interreligiösen Friedensgebet am 1. Sonntag eines jeden Monats. In diesem Jahr ist es der 2. September, der Tag nach dem Ausbruch des
Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939. Weltweit wird der 1. September als Weltfriedenstag gefeiert. Weil seitdem nicht wieder ein Weltkrieg ausbrach, sind wir ermutigt und danken dem Gott des Lebens und den Zeugen der Gerechtigkeit und des Friedens und der Bewahrung der Schöpfung. Einen wesentlichen Anteil daran haben die Bewegung der Religionen für den Frieden, die Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte der UNO und die Gründung des Ökumenischen Rates der Kirchen.

Von hier kamen die Aufrufe zu einem Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden
und Bewahrung der Schöpfung. Darauf haben sich Kirchen und Christen verpflichten
lassen. Sie sind durch die steigende Solidarität der Weltreligionen bestärkt worden,
ihre Spiritualität als Energie, Antrieb und Motiv für Körper, Geist und Seele
wirken zu lassen zum Wohl der Menschen. Wir haben dabei gelernt, dass das Leben
an den Rändern der Gesellschaft die entscheidenden Erfahrungen vermitteln kann.
Um dorthin zu gelangen, werden Grenzen zu überschreiten sein, die die Gesellschaft,
Politik oder auch die Religionen errichtet haben. Im Wissen um die Macht der
Ohnmächtigen, werden von ihnen Brücken zu errichten sein, um eine Welt des
gerechten Teilens und des Austauschs und damit des friedensbereitenden und
friedfertigen Lebens möglich zu machen.

Im Licht des Weltfriedenstages am 1. September erkennen wir schuldaft unsere
Ungeduld gegenüber Flüchtlingen, die ihren ungerechten und friedlosen
Verhältnissen zu entkommen suchen. Auch sie müssen dazu Grenzen überschreiten.
Bauen wir ihnen gemeinsam Brücken der Solidarität, damit sie bei uns an ein neues
Ziel gelangen, welches sie einlädt, sich zu beteiligen an einem Prozess des Lernens
und Erlebens von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

Einladung zum interreligiösen Friedensgebet August 2018

Alle sind willkommen All are welcome
Hoffnung für Frieden Hope for Peace
innehalten, schweigen, sprechen, singen, beten
pause for a moment, in silence, speaking, singing, praying 

Gruppe Interreligiöses Friedensgebet Berlin auf dem Gendarmenmarkt
SONNTAG, 5.8. 2018 UM 15:00 UHR (NäHE DEUTSCHER DOM) 

HELFENDE WERDEN KRIMINALISIERT

Aus unterschiedlichen religiösen und religionsfernen Traditionen kommend, stehen wir alle mit unserer menschlichen Verantwortung vor der von uns nicht eingrenzbaren Wirklichkeit. Eine Wirklichkeit, in der hilflose Menschen gequält und getötet werden. Eine Wirklichkeit, in der ihre Helfer immer wieder behindert, kriminalisiert und sogar selbst zu Verfolgten werden. Besonders am 30. Juli, dem Welttag gegen Menschen-handel, wurde uns wieder bewusst, dass fast ein Drittel aller Opfer weltweit Kinder sind.(UNICEF). Diese moderne Sklaverei ist eine widerliche Plage, von der über 40 Millionen Menschen betroffen sind – über 30 Millionen in Asien und im Pazifikraum und 9 Millionen in Afrika (NGO Anti-Slavery). Die vielen Millionen Kinder und ihre Angehörigen sind auf unseren Schutz angewiesen. Staatlicher Schutz ist notwendig, doch auch das Hinsehen vieler, die diese Verbrechen öffentlich machen. Neben dem auffälligen Sexgeschäft werden Menschen beim Handel mit Organen und wegen anderer gewinnbringender Güter und Rechte verschleppt und getötet. Diese Art wirtschaftlichen Handelns, an dem letztlich auch wir teilhaben, ist im höchsten Grade verwerflich und hat hier jede zu achtende Grenze überschritten. Ein weiterer Punkt ist die Zwangsverheiratung von Mädchen. In Indien werden Jungen leider oft bevorzugt und Mädchen oft nach der Geburt getötet. So mangelt es an Frauen im heiratsfähigen Alter. Da wächst der Frauenhandel aus dem Süden. Auch werden aus Nepal jährlich etwa 15.000 Frauen und Mädchen gegen ihren Willen in das Rotlicht-Milieu der großen Städte Indiens verschleppt.

UNSER GEBET WIRD HOFFENTLICH ZUM UNüBERSEHBAREN SCHREI
MIT UNSEREN ZUR WARE GEWORDENEN GESCHWISTERN.

Lasst uns aber auch die vielen tausend Helferinnen und Helfer in unser Gebet einschließen, die sich aktiv im Namen der Menschlichkeit für all diese geschundenen Menschen einsetzen. Da werden Besatzungen von Rettungsschiffen offiziell daran gehindert, auszulaufen und müssen hilflos zusehen, wie hunderte Männer, Frauen und Kinder vor ihren Augen ertrinken. Helfen sie trotzdem, werden sie wie Kriminelle behandelt. Büros von NGOs, die sich um verschleppte Frauen und Mädchen kümmern, werden angezündet und die Mitglieder verfolgt. Viele Helfer können nur im Verborgenen agieren und notwendigerweise Gesetze brechen, wenn es der Sache hilft. Für sie alle steht Menschlichkeit an erster Stelle. Dafür nehmen sie Diskriminierung, Kriminalisierung bis hin zur Gefahr für das eigene Leben in Kauf. Angesichts dieser Verbrechen an Opfern und Helfern suchen wir im Gebet unsere Verantwortung. Denn die Sensibilisierung beginnt bei uns selbst. Dann kommen wir in die Lage, mit wachem Bewusstsein dafür einzutreten, dass kein Mensch mehr zum Handelsobjekt wird.

Wendet den Blick weg von der Fixierung auf den (Geldgott) Gewinn!
Lasst Menschen auf der Flucht vor Kriegen, Menschenhandel
und anderen lebensbedrohlichen Situationen nicht allein!!!
Wir bitten um Aufmerksamkeit für diese vernachlässigten Probleme!

EINLADUNG ZUM VORBEREITUNGSTREFFEN. Interessierte sind herzlich willkommen.
Das nächste Vorbereitungstreffen findet statt am Mittwoch, 15.Aug. um 18:00 Uhr
bei Helga Ottow, Prenzlauer Promenade 147, 13189 Berlin-Pankow. Tel: 030 912 048 62
Anfahrt: S/U Bhf Pankow, Bus 255 (Richtung Schwarzelfenweg) bis Binzstraße
oder: M 2 ab Alexanderplatz bis Prenzl. Prom. Am Steinberg, Bus 255 (Richtung Osloerstr) bis Binzstr.

Die Gruppe Interreligiöses Friedensgebet trifft sich immer an ersten Sonntag eines Monats zu einer Mahn-
wache und einem Friedensgebet um 15:00 Uhr (meist) auf dem Gendarmenmarkt vor dem Deutschen Dom. Anfragen/Korrespondenz: christian.herwartz@jesuiten.org / Infos unter: www.friedensgebet-berlin.de