Frühstücksgespräche im Februar (16)

Unter der Woche frühstücken wir jetzt zu Corona-Zeiten immer um 8.30 Uhr – also die BewohnerINNEN, die zuhause sind und nicht nachts gearbeitet haben.  Wenn Menschen aus so verschiedenen Ländern, Kulturen, Religionen und Alters zusammen sind, dann kommen ganz unterschiedliche Anliegen und Positionen ins Gespräch.

Einige Themen, die uns im Februar bewegten:

– 2. Februar: Lichtmess, Bauernregeln, religiöse Bedeutung von: Maria Reinigung, Darstellung des Herrn, Abschluß der Weihnachtszeit – Maria (Mariam) im Koran: Wird als Kind in den Tempel gebracht – Parallelen zu christlich-apokryphen Traditionen – Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Christentum und Islam zu Josef / Yusuf
– Nachhaltigkeit – Sachen gemeinsam nutzen – Konzept Leihladen
– Corona als Folge des Lebensstils eines entfesselten Kapitalismus
Sicherheitsmaßnahmen beim Amtsgericht Kreuzberg wie auf Flughäfen
– Sicherheitsmaßnahmen bei jüdischen Einrichtungen
– Was ist einfaches Leben?
– Woche des einfachen Lebens mit Bruder Winfried auf dem Josefshof im September
– Wie ist das Leben im Pflegeheim
– Welche schulischen Veranstaltungen gab es außerhalb der Unterrichtszeit: Schullandheim, Tagesausflug, Exkursion, Produktionsarbeit, Abschlußfahrten, Ski-Lager, Sportfeste … – Berufsarbeit, Jobs, Aushilfsarbeiten, ehrenamtliches Engagement
– die Logik hinter dem Beschluß, dass Friseure ab 1. März wieder öffnen dürfen
– wie werden Sanktionen gegen Quarantänebrecher in Deutschland durchgesetzt
– gehen türkische und arabische Frauen auch zum Friseur und wie wird das organisiert wenn man im Straßenbild nur Barber Shops für Männer sieht
– Sklaverei heute
– Gütesiegel bei Waren aus Schwellen- und Entwicklungsländern
– neue Chefin aus Nigeria für die Welthandelsorganisation
– Erfahrungen in der Familie mit Gartenarbeit und Einkochen
– wie ist das im Pflegeheim mit der Wäsche der Bewohner organisiert
– Purim in Zeiten von Corona
– warum gibt es Antisemitismus
– Einstellungen in verschiedenen Kulturen zu Mischehen (unterschiedliche religiöse Zugehörigkeiten) 
– Menschenopfer
– Umgang mit Alkohol in muslimischen Ländern: Unterschiede, die zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen gemacht werden

weitere Frühstücksgespräche sind hier

x

xxx

Frauentag minimal-maximal-Variante

Letztes Jahr war es – anläßlich des Frauentags – das letzte Mal vor Corona, daß wir uns in großer Runde treffen konnten zum gemeinsamen Essen, Erzählen und Anteil nehmen. 

Dieses Jahr war es ganz anders:
personell: Minimalvariante
kulinarisch: Maximalvariante von Verwöhnung

Frauentag Frühstück 2021

Der Chefkoch und wir wünschen allen Frauen alles Gute und bleibt gesund. Nächstes Jahr hoffentlich wieder in größerer Runde.

zum Weiterlesen: 
Frauentag 2020
Frauentag 2018
Frauentagsessen und Reiseerlebnisse 2017
Frauentagsessen (das erste) 2016

x

xxx

Gebet der Kinder Abrahams

Papst Franziskus besucht derzeit den Irak. In Ur, dem Ort, aus dem Abraham stammte, und von wo aus er aufbrach, fand ein interreligiöses Treffen statt. Dort wurde das von Papst Franziskus verfaßte Gebet von einem Priester vorgetragen: 

Gebet der Kinder Abrahams

Allmächtiger Gott, unser Schöpfer, du liebst die Menschheitsfamilie und auch sonst alles, was deine Hände vollbracht haben. Wir, die Söhne und Töchter Abrahams, die dem Judentum, dem Christentum und dem Islam angehören, danken dir zusammen mit anderen Gläubigen und allen Menschen guten Willens, dass du uns Abraham, einen berühmten Sohn dieses edlen und geschätzten Landes, als gemeinsamen Vater im Glauben geschenkt hast.

Wir danken dir für das Beispiel dieses gläubigen Mannes, der dir bis zum Äußersten gehorchte und seine Familie, seinen Stamm und sein Land verließ, um in ein Land zu gehen, das er nicht kannte.

Wir danken dir auch für das Beispiel an Mut, Durchhaltevermögen, Seelenstärke, Großzügigkeit und Gastfreundschaft, das uns unser gemeinsamer Vater im Glauben gegeben hat.

Wir danken dir insbesondere für seinen heroischen Glauben, den er bewies, als er bereit war, seinen Sohn zu opfern, um deinem Befehl zu gehorchen. Wir wissen, dass dies eine äußerst schwierige Prüfung war, aus der er dennoch als Sieger hervorging, weil er dir ohne Vorbehalt traute, der du barmherzig bist und immer neue Wege für einen Neubeginn eröffnest.

Wir danken dir, denn dadurch, dass du unseren Vater Abraham gesegnet hast, hast du ihn zu einem Segen für alle Völker gemacht.

Wir bitten dich, du Gott unseres Vaters Abraham und unser Gott: Schenke uns einen starken Glauben, der sich für das Gute einsetzt, einen Glauben, der unsere Herzen für dich und für alle unsere Brüder und Schwestern öffnet, und eine Hoffnung, die sich nicht unterdrücken lässt und überall die Treue deiner Verheißungen zu erkennen vermag.

Mache jeden von uns zu einem Zeugen deiner liebenden Sorge für alle, besonders für die Flüchtlinge und Vertriebenen, die Witwen und Waisen, die Armen und Kranken.

Öffne unsere Herzen, schenke uns die Bereitschaft, einander zu vergeben und mache uns zu Werkzeugen der Versöhnung und des Friedens, zu Erbauern einer gerechteren und geschwisterlicheren Gesellschaft.

Nimm alle Verstorbenen, besonders die Opfer von Gewalt und Krieg, auf in dein Reich des Lichtes und des Friedens.

Steh den Verantwortlichen darin bei, die Entführten zu suchen und zu finden und vor allem Frauen und Kinder zu schützen.

Hilf uns für den Planeten Sorge zu tragen, das gemeinsame Haus, das du uns allen in deiner Güte und Großzügigkeit gegeben hast.

Komm uns beim Wiederaufbau dieses Landes zu Hilfe und gib uns die Kraft, die wir brauchen, um denen zu helfen, die ihre Heimat und ihr Land verlassen mussten, so dass sie sicher und in Würde zurückzukehren und ein neues Leben in Frieden und Wohlstand beginnen können. Amen.

x

xxx

 

Rudi (Rudolf) Fröhlich (1949 – 2021)

Vorgestern stand Bernd vor der Tür. Viele Jahre – solange Rudi in Berlin lebte, waren die beiden mit ihren Hunden gemeinsam unterwegs. Bernd hat uns erzählt, daß Rudi Mitte Januar verstorben ist. Zu seinen Berliner Zeiten hat Rudi uns mehrmals wöchentlich besucht. Meistens war sein Lieblingshund Dackel Benny dabei, manchmal auch Rottweiler Blacky. Rudi hatte eine große Liebe zu Tieren. In seiner Wohnung hielt er immer zwei oder drei Hunde, Vögel (Papageien, Wellensittiche und Kanarienvögel) sowie Kaninchen, Mäuse, Meerschweinchen …

Er hatte immer viel aus seinem bewegten Leben zu erzählen. Letzten Sommer hat er einige Wochen bei uns mitgelebt und war gesundheitlich schon sehr angeschlagen. Rudi war immer sehr direkt und hatte einen ganz eigenen Humor. 

Einmal bat er mich, ihn und seinen Hund Blacky zum Lebensmitteldiscounter zu begleiten um Hundefutter zu kaufen. Er konnte Blacky nicht allein vor dem Laden lassen, weil Blacky immer in Dauergebell ausbrach wenn Rudi nicht in Sichtweite war und keine andere Person sich in dieser Zeit um ihn kümmerte. So gingen wir über den Oranienplatz. Dort zog es Blacky zu einer Hündin, die mit einem schwulen Paar unterwegs war, das sich gerade in den Armen lag. Rudi zum Hund: „Blacky, laß die Dame in Ruh. Die hat schon einen Herrn. Was sag ich: Die hat zwei Herrn“

 

x

xxx

Das Hungertuch als Wegweiser auf der Straße …

… hat Christian Herwartz seinen Text zum diesjährigen Hungertuch von Misereor überschrieben.

Es steht unter dem Motto: „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ (Psalm 31,9).

Das MISEREOR-Hungertuch 2021 „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ von Lilian Moreno Sánchez © MISEREOR

(Basis des Bildes ist ein Röntgenbild, das den gebrochenen Fuß eines Menschen zeigt, der in Santiago de Chile bei Demonstrationen gegen soziale Ungleichheit durch die Staatsgewalt verletzt worden ist.

Das Bild ist auf drei Keilrahmen, bespannt mit Bettwäsche, angelegt. Der Stoff stammt aus einem Krankenhaus und aus dem Kloster Beuerberg nahe München. Zeichen der Heilung sind eingearbeitet: goldene Nähte und Blumen als Zeichen der Solidarität und Liebe. Leinöl im Stoff verweist auf die Frau, die Jesu Füße salbt (Lk 7,37f) und auf die Fußwaschung (Joh 13,14ff ))

Hier Christians Impuls: 

Wenn wir etwas Neues mit den Händen schaffen, dann vergessen wir oft die uns tragenden Füße. Bei einem Kind oder einer Geliebten streicheln wir sie noch; beim Tanzen drücken wir mit ihnen unsere Freude aus, und beim Pilgern lassen wir uns wie Israel aus dem babylonischen Exil in die Weite Gottes tragen: „Du stellst meine Füße auf
weiten Raum.“ (Psalm 31,9)

Im Gegensatz zu den Füßen öffnen sich bei der Begrüßung eines Gastes unsere Hände. Die Füße bleiben oft verborgen. Auf ihnen sehen wir wie auf einem zweiten Gesicht intime Spuren der Lebensabschnitte, in denen wir nicht gesehen wurden.

Doch mit ihnen hinterlassen wir unseren Fußabdruck
auf der Straße des Lebens.
Wird sie uns in eine lebensfreundliche Welt mit Hand und Fuß führen, oder haben wir die Natur so stark ausgebeutet, dass die Lebensmöglichkeiten der kommenden Gene-rationen beschnitten sind?

Bei einer Demonstration gegen steigende Lebenshaltungskosten und ungerechte Bildungs- und Arbeitschancen in Santiago de Chile verlor im Oktober 2019 der uns
entgegenkommende Fuß auf dem Hungertuch den „Boden unter den Füßen“ und zerbrach beim anschließenden Polizeieinsatz, der von der landesweiten sozialen
Ungleichheit ablenken sollte: 5000 Verletzte, 26 Todesfälle, mehr als 7000 Verhaftungen.
Lilian Moreno Sánchez
erinnert das Geschehen und zeichnete das Röntgenbild
auf die Bettwäsche.

Im Lukasevangelium lesen wir: Eine in der Gesellschaft verstoßene Frau wäscht in ihrer Not Jesu Füße mit ihren Tränen. Jesus verteidigt ihre Würde vor den versammelten
Männern. Als ihn die Angst vor seiner Ermordung überwältigen will, wäscht er seinen Jüngern und Jüngerinnen die Füße (Joh 13). Petrus will diesen Sklavendienst nicht
annehmen. Doch Jesus ermahnt ihn, dies zuzulassen und ihn selbst zu erlernen. Petrus zieht – ähnlich wie Mose vor dem Angesicht Gottes im brennenden, aber nicht verbrennenden Dornbusch – seine Schuhe im Respekt vor der ganzen Wirklichkeit des Lebens aus, die wir Gott nennen.

In dieses Jetzt sind auch wir gerufen. Für diesen alltäglichen Kampf – so ermahnt uns Paulus im Epheserbrief – sollten wir nach der Rüstung Gottes greifen, den Gürtel
der Wahrheit anlegen und in die Schuhe der Bereitschaft schlüpfen und uns so für das Evangelium des Friedens einsetzen (Eph 6,15). Der Brief ist an Juden gerichtet, die
sich zu Jesus als ihrem Messias bekennen. Paulus listet die Schritte ins Leben für sie und uns nach einer solchen Glaubensvertiefung auf: Dank, Entdecken des Glaubens
der Kirche, Beistand für die Bedrängten und das Gebet für die Menschen (Lk 7,36ff).

Wir sind eingeladen, den intimen Raum unserer Herzen zu öffnen und unseren Fuß in den weiten Raum Gottes zu setzen, der uns, mit ihm verwandt (Gen 1,26) und
nach seinem Bild als Mann und Frau erschuf und der uns seinen Geist einhauchte (Gen 2,7; Joh 20,22), der in der Nachfolge Jesu zum liebenden Rollenwechsel befähigt (Lk
24,30). Unser Mitgefühl mit den Beiseite-Geschobenen, den Trauernden, Kranken, Hungrigen, Verirrten entfaltet sich (Mt 10,7) und lässt uns in dem anvertrauten Licht
wachsen (Joh 8,12), das in unserer Liebe auch für andere sichtbar wird.

Zum Weiterlesen: 
Exerzitien auf der Straße – Leben mit Straßenkontakt 
Misereor-Hungertuch 2021 / 2022


xxx

Purim – oder das Fest vom glücklichen Löwen

Roswitha ruft aus dem Marien-Stift an. Weil der Chefkoch auch im Wohnzimmer ist, schalte ich das Telefon auf laut. Ich vermute, daß sie wegen Christian Schmidt anruft und die beiden sich möglicherweise getroffen haben. Aber sie weiß noch gar nichts von seinem Umzug ins Marienstift, sondern sie ruft an um mir zu Purim zu gratulieren und einen frohen Feiertag zu wünschen. Sie erkundigt sich: Und – wie feiert ihr das? Gehst Du in die Synagoge? Nein, dieses Jahr findet nichts in den Synagogen statt. Es gibt vier Gebote an Purim – erkläre ich ihr. Eines ist, daß man die Megilla hört, das ist die Ester-Rolle. Deswegen wird es an verschiedenen öffentlichen Plätzen in Berlin die Lesung des Buches Ester geben. 

Als ich aufgelegt habe, fragt der Chefkoch: Purim ist heute? Ja, von heute Donnerstagabend bis morgen Freitagabend. Er will es ganz genau wissen: Purim – Fest von glücklicher Löwe? Ja. (Die Geschichte steht hier.) Inzwischen ist Herr Tunesien ins Zimmer gekommen und hört den letzten Satz mit und staunt über das vermeintliche jüdische Fest mit einem Löwen. Das konnte aber ganz schnell aufgeklärt werden.

Eine Lego-Purim-Story ist hier (langsames Englisch mit englischen Untertiteln zum Mitlesen):

 

xxx

Gut angekommen …

Gestern ist unser ältester (und längster) Mitbewohner, Bruder Christian Schmidt, ins Seniorenstift Sankt Marien umgezogen. Die ersten Gespräche darüber hat der Delegat für die älteren Mitbrüder, Pater Kügler, mit ihm im November geführt. Für Christian war immer klar, daß er in Kreuzberg bleiben will. Er hat viele Freunde und Bekannte hier und kann die Kontakte hier besser halten als im Peter-Faber-Haus der Jesuiten in Kladow, das doch etwas abgelegen ist.

Am Dienstag hatten wir noch unseren Kommunitätsabend, bei dem Klaus Mertes zu Gast war. Wir konnten noch mit Christian Eucharistie feiern. Klaus hat das als Abschiedsmahl sehr bewegend auf die aktuelle Situation von Christian und unserer Gemeinschaft bezogen. Für alle ist es ein großer Einschnitt – besonders für Christian, der ganz klar äußerte, daß es der Ort für seinen letzten Lebensabschnitt ist. 

Klaus Mertes, zu dessen Kommunität in Charlottenburg Christian gehört, und Iris haben Christian am nächsten Morgen ins Marienstift begleitet. Er hat im Wohnbereich 4 ein großes Zimmer mit Blick auf den Garten. Eine Bewohnerin, Roswitha, kennt er bereits von der gemeinsamen Zeit in der Pfarrgemeinde Sankt Michael. Bei Familie Bretzinger hat wöchentlich in den letzten fünfzehn Jahren ein Bibelkreis stattgefunden, an dem Christian regelmäßig teilgenommen hat bis zum ersten Lockdown. Sobald es die Situation zuläßt soll der Bibelkreis im Marienstift stattfinden.

Wegen der Pandemie war die Aufnahmeprozedur nicht ganz einfach. Eigentlich darf nur eine Person Christian begleiten, aber Klaus Mertes ist der Bevollmächtigte von Christian  für gesundheitliche Fragen und Iris kennt die alltäglichen Abläufe und Vorlieben von Christian. So durften ausnahmsweise beide ins Haus und mußten gleich einen Corona-Schnelltest machen bevor die Gespräche mit dem sehr aufgeschlossenem Pflegedienstleiter und den Verwaltungsmitarbeitern stattfinden konnten. 

Eigentlich dürfen keine Besucher*innen in die Wohnbereiche. Der Pflegedienstleiter hatte großes Verständnis dafür, daß die Mitbewohner in der Naunynstraße aus eigener Anschauung  von Iris über die Wohnsituation von Christian etwas erfahren wollen. Und so wurde eine Ausnahme gemacht. Christian hatte schon zu den ersten beiden Mitarbeitenden Kontakt aufgenommen und erste Gedanken geäußert, wie er seine Kunstwerke an den Wänden anordnen möchte.

Auch ein Essensplan wurde kopiert und mitgegeben, weil besonders der Chefkoch wissen will, wie die kulinarische Versorgungslage von  Christian im Pflegeheim ist. 

Speiseplan 24.- 28. Februar

Außerdem fragte er, ob seine Lieblingskirche, die Johannesbasilika in der Nähe sei. Zwei Kilometer werden es schon sein. „Dann wohne ich ja bei der Nuntiatur.“ Dieser Gedanke gefiel ihm so gut, daß er ihn mehrmals wiederholte. Beim Abschied nach fast einer Stunde meinte er: „Sag allen, daß ich gut angekommen bin“.

Für uns ist es sehr gewöhnungsbedürftig, daß Christian nicht mehr bei uns ist. Beim Frühstück heute morgen meinte einer der Mitbewohner vom 3. Stock: „In der Nacht ich mehrmals in seine Zimmer geschaut, ob alles in Ordnung mit Christian. Und kein Christian mehr da bei uns.“

Man kann Christian gerne besuchen. Näheres dazu per eMail.

Zum Weiterlesen:
Aphorismen von Bruder Christian Schmidt
Samstagsfrühstück: Monastische und andere Traditionen
Am 8.8. – 88 Jahre
Krippe 2016 – gestaltet von Christian Schmidt, Maria Cruz und Rana
Krippe 2018 – gestaltet von Christian Schmidt und Maria Cruz
Krippe 2019 – gestaltet von Christian Schmidt und Gerhard
Geburtstagsgedicht – von Christian bei jedem Geburtstag vorgetragen
Besuch von P. Markus Franz (mit Foto von Christian)
Video: Christian Schmidt – Jesuit sein und die Kunst
Einen ersten Einblick in das Seniorenstift St. Marien gibt es hier

 

xxx

Frühling im Wäscheschrank

Unser Wäscheschrank hat reichlich Zuwachs bekommen. Eine Freundin unserer Gemeinschaft hat uns Bettwäsche, Handtücher und Geschirrtücher geschenkt. Wir sind jetzt wieder gut eingedeckt und können Einiges weitergeben. Vielen Dank dafür.

Es ist für uns immer wieder eine große Freude ganz unterschiedliche Formen der Unterstützung durch unsere Freunde oder Menschen, die auf uns hingewiesen wurden, zu erleben.

Zum Weiterlesen: 
Ein etwas anderes Care-Paket
Überraschung Jerusalem
Wir sind … von den Socken 
Kräutersträuße – Kräuterbuschen
Vom Reichtum eines ganz normalen Sonntags im November xx


xxx

ein letzter Gruß

Beim vorletzten Kommunitätsabend wartete eine Überraschung auf uns: Alle, die Rockn Rollf noch als MitbewohnerINNEN gekannt hat, bekamen eine CD mit fünf Liedern, die er im letzten Herbst mit Musikerfreunden aufgenommen hat.


Drei der Lieder gibt es auch in älteren Fassungen auf You.tube:

Roll away the Pain (Video beginnt in unserem Treppenhaus)   
Den Song hat er unserer WG gewidmet 

Horses and Hares (Song)

Good bye Old Friend (Song)

Horses and Hares (Konzert im Juli 2020)

Und einige Poster von Rockn Rollf als Zeichner / Karrikaturist für unsere WG sind: hier  oder hier  oder hier  oder  hier oder hier  oder hier.

Und hier Facepainting für einen glücklichen Löwen:

Rockn Rollf wird heute um 14.00 h in der Nähe von Potsdam beigesetzt. Wir werden ihn nicht vergessen. 

Weitere Nachrufe von Ex-Mitbewohner*innen und Freunden unserer WG sind   

x.

xxx