Brot-Vermehrung

Es ist Sonntag Morgen, und ich überlege, was ich für das Frühstück in Sankt Michael mitbringen kann. Im Brotkasten sind noch zwei Päckchen Brot mit je acht Scheiben. Nicht viel für elf Bewohner, die wir derzeit sind, weil einige unterwegs sind. Deshalb zögere ich, packe dann ein Päckchen zu den anderen Lebensmitteln dazu. Der August ist der zweite Monat mit 31 Tagen – für ame Menschen eine besonders schwierige Situation (dazu habe ich schon letztes Jahr geschrieben und zwar hier). Im Gemeindezentrum haben wir nach der Messe ein schönes Frühstück mit einem lebendigen Austausch. Als wir mit dem Abspülen und Aufräumen der Küche fast fertig sind, liegen auf der Arbeitsplatte drei Päckchen Brot genau von der Sorte, von der ich ein Päckchen mitgebracht hatte und jemand sagt: „Das ist für die Naunynstraße. Wenn Ihr noch mehr braucht, könnt Ihr noch bei den Schwestern nebenan holen.“

 

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