Erinnerungsabend Franz Keller

Franz hat die WG und einige Freunde zu einem Erinnerungsabend an Franz Keller eingeladen. Es gab das Lieblingsessen von Franz Keller: Kartoffeln, Kräuterquark, Thunfisch und Salat. Durch das Erzählen haben dann auch diejenigen, die Franz Keller nicht mehr kennengelernt haben, erfahren, wie wichtig er mit seiner Geduld, seinem Wohlwollen und seiner Freundlichkeit – seiner Präsenz – für die Wohngemeinschaft war.

Foto vom Foto: Christian Herwartz,, Franz Keller, Christian Schmidt

Den Abschluß bildete ein G-ttesdienst mit Christian Herwartz, in dem wir einzelne Figuren unserer Krippe in die Mitte stellten und deren unterschiedliches Hören (was haben sie wann gehört und welche Auswirkungen hatte das) präsent war.

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Gedenkgottesdienst für Michael Walzer (SJ)und Franz Keller (SJ)

Herzliche Einladung
Anlässlich des 31. Todestages (29.1.1986) von
Michael Walzer SJ,
Arbeiterpriester und Diözesankaplan der CAJ
und
des 3. Todestages
(9.1.2014) von
Franz Keller SJ
beide Mitbegründer der WG-Naunynstraße –
und des Gedenkens an weitere Verstorbene aus der WG-Naunynstraße, der CAJ und
der Gemeinde St. Marien Liebfrauen mit St. Michael laden Freundinnen und Freunde
zu einem Gottesdienst mit anschließendem Treffen ein.
Donnerstag, 2. Februar 2017 um 18.30 Uhr
St. Michael (Kreuzberg) Waldemarstr. 8, 10999 Berlin,
U-Moritzplatz, Bus M 29 Oranienplatz
Christian, Iris, Alain, Ulf, Katharina, Susanne, Reinhard u.a.

Erinnerung an Franz Keller (2)

Vorgestern war der dritte Todestag von Franz Keller (SJ). Zum Abendessen gab es ein Lieblingsessen von Franz Keller, das er oft für die WG zubereitet hat: Pellkartoffeln mit Quark und Thunfischsalat. Dieses Mal hat es unser Mitbewohner Franz zubereitet. Er hat uns auch seinen Beitrag über Franz Keller für das EINFACH OHNE – Buch vorgelesen:

 

Meine Erfahrungen mit Franz Keller
Als ich ganz neu in der Naunynstraße wohnte, habe ich gesehen, dass Franz
ein ganz besonderer Mensch ist. Immer wenn er sich mir zuwandte und mit mir sprach, spürte ich seine Liebe und Wärme. Sein Lächeln strahlte so viel Freundlichkeit und Menschlichkeit aus! In der Bibel hatte ich gelesen: Gott ist die Liebe.Und in den Augen von Franz habe ich diese Liebe Gottes gesehen!

Im Gottesdienst der Kommunität habe ich immer neben Franz gesessen. Da habe ich ihn mehrmals gebeten, in einem konkreten Anliegen für mich zu Gott zu beten. Als Franz das für mich tat, passierte es mehrmals, dass meine Bitten in kurzer Zeit erfüllt wurden, auf wundersame Weise. Dadurch ist mein Vertrauen zu Gott immer größer geworden.

Franz war wie eine Brücke zwischen mir und Gott. Als ich schon begonnen hatte, an Gott zu glauben und erfahren hatte, dass Gott die Bitten erfüllt, die ich über Franz vor ihn bringe, bat ich Franz erneut, weiter in meinem Namen bei Gott zu bitten. Ich hielt dies für einen guten Weg, denn Franz war ein heiliger Mensch für mich, weil Gott offenbar auf ihn hörte. Aber eines Tages sagte Franz zu mir: „Du bist selbst ein Mensch, genau wie ich. Du selbst darfst Vertrauen zu Gott haben. Du selbst hast deine ganz eigene Beziehung, die direkt zu Gott geht. Du musst nicht den Umweg über mich nehmen.“ Während Franz so zu mir sprach, sah ich die Liebe Gottes in seinen Augen. Deshalb habe ich geglaubt, dass es wahr
ist, was er mir sagte. Deshalb habe ich es gewagt, selbst in Beziehung zu Gott zu gehen und ihm meine Bitten auf direktem Weg vorzutragen.

Durch Franz und Christian ist für mich die Liebe Gottes so deutlich geworden,dass sie mir das Liebste geworden sind, was ich auf Erden habe, gleich nach Gott Vater, Gott Sohn und dem Heiligen Geist.

Wolfgang, ein ehemaliger Mitbewohner und jetzt häufiger Samstagsfrühstücksbesucher schreibt:

In  der Stille habe   ich  an  Bruder Franz Keller gedacht. Eine  Kerze entzündet in der   St. Hedwigs Kirche, wo er gerne  die  Heilige  Messe  feierte. Immer wenn man inder Naunyn WG  ist, denkt  man   ihn, wie  er   mit   seinen  Mitbruder   Christian  Schmidt   gemeinsam  auf  der Bank saß und Ovomaltine  trank. Gerne erinnere ich mich  dankend zurück an gute geführte  Gespräche auch  im  Hinblick auf  Glaubensfragen. Seine  Eltern waren ihm präsent  in seinen Herzen und in seinem  Kopf.  Gern hat er über ein   Elternhaus erzählt. Er war eine  Seele  von  Mensch, tief gläubig. Besaß schweizerischen Charme. Er wird immerinmir weiter seinen  Platz  behalten.

Am Do 2. Februar 2017 um 18.30 h  wird der jährliche Gedenkgottesdienst für Michael Walzer zum 31. Todestag und jetzt auch für Franz Keller in St. Michael (Kreuzberg), Waldemarstr. 8, 10999 Berlin, U-Moritzplatz, Bus M 29 Oranienplatz stattfinden. Anschließend ist Zeit zum gemeinsamen Reden und Essen.

Ein Nachruf von Franz Keller ist hier oder auch hier.