Verlobung in der Naunynstraße

Am 12.06.2017 verlobten sich unsere beiden Mitbewohner Dorothea & Enrico miteinander. Endlich, einen Monat später, am 13.07. feierten beide das freudige Ereignis bei uns in der Naunynstraße. Viele Gäste waren der Einladung gefolgt um sich von dem Essen was beide Verlobte, unter Mithilfe einiger Mitbewohner zubereitet hatten, verwöhnen zu lassen.

Roy, Rockn Peter, und Enrico unter den Künstlernamen Luke Sonnenglanz gestalteten den Abend anschließend musikalisch. Danach und auch zwischendrin fand sich ausreichend Zeit für Gespräche, Glückwünsche und Geschenke jeglicher Art.

Wir wünschen beiden eine gemeinsame glückliche und zufriedene Zukunft, voll Freude, beidseitigen Wachstums und reichlich erfüllter Wünsche, sei es hier im Zusammenleben mit der Gemeinschaft oder an sonstigen Orten auf der Welt wo es das junge Paar hin verschlagen könnte.

Die links führen zum Liveauftritt von Luke Sonnenglanz.

https://youtu.be/fXd3oaH9sBw
https://youtu.be/L5boe3O3i6E
https://youtu.be/hMxIIJmnkMQ

Frauentagsessen und Reiseerlebnisse

Mit diesem wunderschönen liebevoll gedeckten Tisch empfing uns Franz gestern Abend zum nachträglichen Frauentagsessen, das verschoben worden war, weil die Hälfte der Mitbewohnerinnen und WG-Freundinnen  am 8. März nicht in Berlin waren.

Als Vorspeise gab es Tomaten-Tulpen mit leckeren Frischkäse-füllungen (Bild links). Die Frischkäsereste gab es heute morgen zum Frühstück. Als Hauptgericht wurde Lachs und für die vegetarisch Speisenden Paneerkäse gereicht. Beilage war ein bunter Gemüsereis mit Sauce.

Den visuellen Mittelpunkt der Tafel bildete diese bunte Salatplatte mit Radieschen-Blüten, Rosen aus hauchdünnen Karottenschalen und Hyazinthenblüten, die aus roten Beeten geformt waren und in einem Ruccola-Bett appetitlich mit einer fruchtigen Salatsauce angerichtet waren. Vermutlich belegt Franz gerade im Internet einen Foodstyling-Kurs (auf deutsch: Gemüseschnitzen). In einer munteren geschlechtergemischten Runde ließen wir uns dieses köstliche Mahl bei intensiven Gesprächen schmecken, ist der Frauentag doch nur Anlaß für diese kulinarische Explosion.

Marga erzählte von ihrem Einsatz im Nordirak in der Region Zakho). Dort leben in der Nähe der Stadt Erbil in fünf Flüchtlingslagern 47 000 Menschen, die als binnenver-triebene Jesiden  vor dem IS geflohen sind. Die Menschen leben in einfachsten Zelten bei Temperaturen von -6 Grad im Winter und 51 Grad Celsius im Hochsommer. Für Gemeinschaftszentren, ärztliche Versorgung und Schulen standen Container mit Klimaanlagen zur Verfügung. Allerdings fällt der Strom täglich sechs Stunden aus. Marga war einem Programm für Lehrerfortbildung beteiligt. Enrico teilte mit uns erste Eindrücke von seiner Italienreise, die ihn bis nach Brindisi geführt hat.

Der Nachtisch war dann frisch und blumig-fruchtig:

Links sind Erdbeeren, die von Maria zu Blüten geschnitzt wurden, zu sehen – ein bis jetzt unentdecktes Talent. In der Mitte sind Ananas-Trauben-Blüten-Fruchtspieße (siehe auch großes Bild oben) und rechts Erdbeer-Schoko-Blumen mit Pistazien.
Hier scheint sich eine neue kulinarische Tradition zu entwickeln, denn bereits im letzten Jahr gab es für alle am 8. März erstmals ein Frauentagsessen.

(Fotos: Luke Sonnenglanz)

FESTE feiern wie sie fallen

Heute hat Franz ein köstliches Geburtstagsessen für Gaston gezaubert – voila:

Wildlachs mit Kräuterkruste und Räucherlachs im Salatbett mit Kiwi und Grapefruit mit gemischtem Gemüse in Kokossauce

Wildlachs mit Kräuterkruste und Räucherlachs im Salatbett mit Kiwi und Grapefruit und gemischtes Gemüse in Kokossauce (Foto: Rockn RollF)

Die Diskussion der Bildunterschrift – Franz bestand auf Vollständigkeit – dauerte fast länger als der Kochvorgang.

Nicht im Bild: Als Dessert Honigmelone sowie die Saftbegleitung (Guave und / oder Passionsfrucht)

Monster-Food

Am Morgen: Reformationsbrötchen. Am Abend gab es Monster-Food:

Monster-Food für Halloween

Monster-Food für Halloween

Wolfgang hat uns letzte Woche einen Riesenkürbis und Maronen vorbei gebracht. Wir hatten viel Spaß beim Zubereiten und Essen von Kürbissuppe, Wurst-Fingern (Fingernägel aus Zwiebeln) und Vanillepudding mit Glibberhänden aus rotem Tortenguß, der sich noch in der Backzutatenschublade befand und dessen Ablaufdatum 1 1/2 Jahrzehnte zurück liegt.