Feste feiern … wie sie fallen: Franziskusfest und Sukkot

… und im Moment fallen einige Fest- und Feiertage an, weil wir aus und mit unterschiedlichen religiösen Traditionen leben. Gestern hatte unser Mitbewohner Franz Namenstag und wurde reichlich gefeiert mit Glückwünschen, Geschenken, Kuchen. Von einer Kindergartenkindergruppe wurde er in die Mitte genommen, bekam ein Herbstlied gesungen mit einem Tanz. Das absolute Highlight war ein Anruf von Schwester Ingrid. Am Abend waren wir bei den Franziskanerinnen um die Ecke zu einer Messe und anschließendem Essen zu Ehren des Ordensgründers und aller Namenstagskinder eingeladen.

Dach einer Laubhütte

Wegen des am gleichen Abend beginnenden Laubhüttenfestes (Sukkot) mußte ich etwas früher gehen um rechtzeitig zum G-ttesdienst, zum Essen und Beisammensein in der Synagoge zu kommen.

Infos zum Laubhüttenfest sind hier.

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Abschied von Schwester Ingrid

 

Am Weissen Sonntag (23. April) war die Michaelskirche gefüllt bis auf den letzten Platz. Viele Menschen waren gekommen um sich von Schwester Ingrid zu verabschieden, die nach 22 Jahren in Berlin in das Mutterhaus ihres Klosters in Siessen zurückgeht. Für viele Menschen – auch in unserer Wohngemeinschaft – war sie eine wichtige Ansprechpartnerin, hat – wo immer sie konnte – mit Rat und Tat weitergeholfen und für viele Menschen mit ihren unterschiedlichen Anliegen gebetet.  Es war ein fröhlicher und feierlicher Gottesdienst, eine Art Erntedank, der mit einem selbst gedichteten Lied auf Schwester Ingrid abschloß. Anschließend war noch Zeit zum Zusammensein mit reichhaltigen kulinarischen Köstlichkeiten bis der Reisesegen gegeben wurde. Auf der Homepage vom Kloster Siessen kann man einige Fotos von diesem Tag sehen.

Zum Weiterlesen:
Samstagsfrühstück mit Besuch aus Siessen

 

Fürbitte am Montag der Karwoche

Zwei Straßen weiter leben Franziskanerinnen von Siessen in einer Stadtkommunität, die zu unseren wichtigen Unterstützerinnen gehören. Sie halten morgens ihr Stundengebet mit dem (benediktinischen) Antiphonale aus Münsterschwarzach.

Heute gab es eine – in meinen Ohren – besondere Fürbitte. Vermutlich deswegen ist sie mir den ganzen Tag im Gedächtnis geblieben:

Gib Deiner Kirche die Kraft von Macht und Ansehen zu lassen