Weihnachten 2017 international – interkulturell – interreligiös

Eine sehr bunte und vielfältige Gruppe von Menschen hat sich in unserem Wohngemeinschaftswohnzimmer zusammengefunden um miteinander zu feiern: Vier Erdteile und fünf Religionen waren vertreten. Weil drei Gäste überhaupt keine Vorerfahrungen mit Weihnachten hatten, haben wir auf rosa Karten gesammelt, was für einzelne unbedingt zu Weihnachten gehört und um den Adventskranz ausgelegt.

Weihnachten 2017

Danach wurde die Weihnachts-geschichte aus einer Kinderbibel abschnittweise gelesen. In den Pausen dazwischen hat Noriko uns mit ihren Kontrabaß-Improvisationen begeistert. Wer mochte, war eingeladen ein Licht anzuzünden im Schweigen oder mit Worten für wen oder welche Situation.

Peter hatte eine Linsensuppe vorbereitet. Franz überraschte uns mit Lachs, Reis, Sauce, einem fruchtigen Salat und einer alkoholfreien Sangria. Am Nachmittag war die Weihnachtsgeschichte auf ganz überraschende Weise aktuell geworden. Eine afrikanische Frau, die im sechsten Monat schwanger ist, suchte einen Ort, an dem sie die nächsten beiden Wochen bleiben kann …

 

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Gottesdienst am Küchentisch …

… heißt ein Artikel, der in der Märzausgabe der Herder Korrespondenz erschienen ist.  Im November besuchte uns Chefredakteur Volker Resing in der Naunynstraße: Nach einem anregendem Gespräch fragte er am Ende seines Besuches, ob Christian einen Artikel schreiben würde. Der Arbeitstitel war „Mission erfüllt?

Gottesdienst am Küchentisch“ ist daraus geworden. Christian erzählt von den Entwicklungen der Kommunität und der Wohngemeinschaft in den vierzig Jahren in Kreuzberg und welche Fragen sich jetzt zum Generationswechsel stellen. Da der Artikel auf der Website der Herder-Korrespondenz noch nicht abgerufen werden kann, habe ich ihn Blog unter „zu Bedenken“ unter dem Headerbild eingestellt und zwar hier.

 

 

 

Weihnachten in der Naunynstraße …

liegt nun auch schon gut zwei Wochen zurück – zumindest der Weihnachtsabend. Wir haben mit fast 30 Menschen aus vier Kontinenten und unterschiedlichen religiösen Traditionen gefeiert. Altersmäßig war von 84 Jahren bis vier Monate alles vertreten. Besonders gefreut haben wir uns darüber, Mary, die im September geboren worden ist, zum ersten Mal zu sehen. Ihre Mutter, eine Frau aus Nigeria, hat die letzten Schwangerschaftswochen mit Marys 4jähriger Schwester bei uns gelebt.

Wer mehr über unseren Weihnachtsabend wissen will, kann hier weiterlesen. Und natürlich wurden wir – wie könnte es in der Naunynstraße anders sein – kulinarisch verwöhnt: Von Franz mit asiatischer Küche und Ralf mit Gulasch.