60. Ordensjubiläum …

Kuchen 60

haben wir gestern mit Christian Schmidt (SJ), unserem ältesten Mitbewohner gefeiert. Mit vielen Gästen konnten wir eine bunte und reich gedeckte Kaffeetafel genießen, freuten uns am Erzählen, musikalischen Darbietungen und Singen. Zum Abendessen gab es dann Christians Lieblingsessen in einer ganz neuen Variation von Franz – nämlich gefüllte Paprikaschoten.

 
Interview mit Christian Schmidt (SJ): Jesuiten im Gespräch:
Jesuit sein und die Kunst (Audio 15 Minuten)

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Barmherzigkeit ? – In Gefahr begeben

Auf dem Misereor-Blog werden in den nächsten Wochen Menschen vorgestellt, die sich mit dem Thema „Barmherzigkeit“ auseinandergesetzt haben und diese aktiv in ihrem Alltag (er)leben. Den Anfang macht ein Beitrag des in El Salvador lebenden Befreiungs-theologen Jon Sobrino:

teaser-barmherzigkeit-1024x576„Es hat mich wirklich gepackt, als ich verstanden habe, was es mit der Barmherzigkeit Jesu auf sich hat. In Scharen kamen einst die Armen zu Jesus, um in Leid und Krankheit seine Hilfe zu erbitten, und sie taten dies mit folgenden Worten: „Herr, erbarme Dich meiner. Erbarme Dich unser.“  Die Menschen wussten, dass sich Jesus einem solchen Drängen nicht entziehen konnte. Die griechische Bezeichnung für „Barmherzigkeit üben“ bedeutet „in den Eingeweiden ergriffen sein“. Es steht außer Zweifel, dass das große Leid, das Jesus unter den Menschen seiner Zeit sah, ihm förmlich die Eingeweide zerriss: Die Unterdrückung, die Hungerlöhne, die Arbeitslosigkeit, die Behördentyrannei, der Machismo, der die Frauen ihrer Würde und ihrer Chancen beraubte, all dies schmerzte Jesus. Wenn Jesus von Gott spricht, so definiert er ihn auf der Grundlage der Barmherzigkeit…“

weiterlesen im Misereor-Blog