Ordensjubiläum von Christian: 50 Jahre Jesuit

Kurzfristig hat es dann doch noch geklappt. Eine bunte Runde von Bewohnern, Ex-Bewohnern und Gästen fand sich zusammen um mit Christian den 50. Jahrestag seines Eintritts bei den Jesuiten zu feiern. Franz hat lecker gekocht, Rock’n Rolf spielte und sang für und mit uns. Damals war es ein Rosenmontag und heute ein wunderbar milder Frühlingswettertag. Über seinen Weg zu und mit den Jesuiten ist auf dem Video mehr zu erfahren:

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Kommunitätsabend mit dem Provinzial

Gestern hatten wir Besuch von Pater Johannes Siebner, der seit einem Jahr Provinzial ist und zum Kommunitätsabend kam. Im Rahmen seiner Visite bei den alten Brüdern in Kladow hat er auch unseren ältesten Mitbewohner Christian Schmidt besucht. Nach einem leckeren Abendessen hatten wir Zeit für intensives aufeinander Hören und Austausch. Pater Siebner ezählte von seiner langjährigen Beziehung zur Naunynstraße (30 Jahre), vom ersten Jahr als Provinzial und nahm Anteil an den Fragen, die uns als Gemeinschaft bewegen. Die Zeit verging wie im Flug. und wir freuen uns auf ein nächstes Zusammentreffen.

Aktuell: Nächste Generation übernimmt

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Die Internetseite der Jesuiten schreibt zum Abschied von Christian Herwartz aus Kreuzberg:

Über der Kneipe „Tor zur Hölle“ in Berlin-Kreuzberg gibt es seit 40 Jahren eine kleine jesuitische Gemeinschaft, die Randständigen jeglicher Art die Tür öffnet. Bekanntester Kopf der „Jesuiten-WG“ war Christian Herwartz,  der nun zu neuen Ufern aufbricht…

weiterlesen hier

Gottesdienst am Küchentisch …

… heißt ein Artikel, der in der Märzausgabe der Herder Korrespondenz erschienen ist.  Im November besuchte uns Chefredakteur Volker Resing in der Naunynstraße: Nach einem anregendem Gespräch fragte er am Ende seines Besuches, ob Christian einen Artikel schreiben würde. Der Arbeitstitel war „Mission erfüllt?

Gottesdienst am Küchentisch“ ist daraus geworden. Christian erzählt von den Entwicklungen der Kommunität und der Wohngemeinschaft in den vierzig Jahren in Kreuzberg und welche Fragen sich jetzt zum Generationswechsel stellen. Da der Artikel auf der Website der Herder-Korrespondenz noch nicht abgerufen werden kann, habe ich ihn Blog unter „zu Bedenken“ unter dem Headerbild eingestellt und zwar hier.

 

 

 

Wer gastfreundlich sein will …

muß Platz schaffen. So heißt die Sendung, die am 29. Dezember 2015 im Dom-Radio ausgestrahlt wurde. Einige Wochen vorher war Angela Krumpen in der Naunynstraße und hat mit Christian gesprochen. Das Interview geht unterschiedlichen Themen nach:

Sieben Betten im eigenen Schlafzimmer. Platz für sieben Menschen, die vielleicht ein Bett brauchen. Für eine Nacht. Oder länger. So ein Leben könnten Sie sich vorstellen? Der Jesuit Christian Herwartz kann so leben. Und will so leben. Genau so.

So solidarisch. So bereit, für Menschen, die in Not sind oder einfach kommen wollen, da zu sein. Christian Herwartz ist Jesuit. Und Arbeiterpriester. Viele Jahre hat er als Dreher bei Siemens gearbeitet. Von seinem Lohn und dem eines Mitbruders, lebt die jesuitische Kommunität seit bald 40 Jahren in Berlin Kreuzberg. Hier sind auch die Straßenexerzitien entstanden. Das domradio hat Christian Herwartz in Berlin in der Naunynstraße besucht.

Die Sendung dauert eine knappe Stunde und ist  hier zu finden: