Mitten in der Glasflaschen-Verbotszone

Über 20 Demonstrationen sind in Berlin zum morgigen ersten Mai angemeldet. Ein Schwerpunkt der Aktivitäten ist in Kreuzberg. Die Polizei wird mit über 5000 Kräften im Einsatz sein.

Um Flaschenwürfe zu vermeiden und den Alkoholkonsum einzudämmen, hat die Polizei für das Wochenende eine Verbotszone für Glasflaschen und Getränkedosen in Kreuzberg eingerichtet. Wir sind mittendrin in der Glasflaschen-Verbotszone.

Das Wort zum ersten Mai: Glasflaschen-Verbotszone

Beim Tagesspiegel gibt es noch eine schönere Karte und zwar hier

xxx

Fünf Jahre …

… sind es schon – auf den Tag genau, an dem wir mit fast 350 Menschen an einem Samstag im Refugio den 73. Gaburtstag von Christian gefeiert haben, seinen Abschied und die Übergabe der Verantwortung für die Wohngemeinschaft.

Unser Wohnzimmertisch, an dem wir uns zu den Mahlzeiten, zu Gesprächen, zum Kommunitätsabend, zum Gottesdienst feiern, mit Besucher*innen, zur Klärung von Konflikten, zum Feiern und zu vielen anderen Anlässen versammeln, erzählt in zwei Beiträgen vom Fest. Im dritten Beitrag hat dann Christian das Wort:

Ich bin der Tisch von der Wohngemeinschaft Naunynstraße. Seit 38 Jahren stehe ich nun schon hier mitten im im Wohnzimmer. Ganz viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und aus aller Welt haben sich schon an mir versammelt, gegessen, erzählt, gespielt, gearbeitet, gelacht und geweint … Mit dem Zählen habe ich schon lange aufgehört. Was ich schon alles gehört und erlebt habe, das geht auf keine Kuhhaut hat auf keiner Tischplatte Platz:

Tisch nach dem Dankgottesdienst vor der Michaelskirche mit den Resten vom Fest (Foto: Miriam Bondy)

Ein Tisch erzählt vom ‚Fest (1)
ein Tisch erzählt vom Fest (2)

ein Tisch als Zeichen der Gemeinschaft (3)

x

xxx

Montagsfrage: Warum bloggst Du und wie hat das damals bei dir angefangen?

Header 3Immer montags wirft Herr Joel aus dem schönen Luxemburg eine Frage in den virtuellen Raum. Diese Woche geht es um die Anfänge des eigenen Bloggens. Ich habe an anderer Stelle vor gut zwei Jahrzehnten mit dem Bloggen begonnen und verbinde damit viele schöne und bereichernde Erfahrungen. Anfang 2015 bin ich in die Naunyn-WG (benannt nach der Straße mitten in Kreuzberg, in der wir leben) gezogen, in einer Zeit großer Umbrüche. Ein langjähriger Mitbewohner war im Jahr zuvor verstorben und absehbar war, daß der letzte Mitbewohner aus der Gründergeneration im Jahr darauf die WG verlassen würde.

In den – damals – 36 Jahren ihres Bestehens hatten Männer und Frauen – gelegentlich auch Kinder – aus über 70 Ländern in der WG gelebt. Ein großer Freundeskreis, zu dem sich Menschen aus vielen Ländern zählen, ist in dieser Zeit entstanden. Um in Kontakt zu bleiben und aus unserem WG-Leben zu erzählen wurde im Januar 2016 mit diesem Blog begonnen. Im ersten Blogeintrag hieß es:

Herzlich Willkommen …

…auf dem Naunynblog. 2016 wird für unsere Kommunität ein spannendes, von Umbrüchen geprägtes Jahr werden. Deshalb haben wir beschlossen dieses Blog zu starten um Freunden und Freundinnen der Naunynstraße und anderen Interessierten die Möglichkeit zu geben an unserem Leben Anteil zu nehmen.

Wir freuen uns über Mails unter naunyn (at) gmx (dot) de  und weiterhin natürlich über Euer Klingeln an unserer nach wie vor offenen Tür.

Viele von denen, die zu uns kommen – sei es zu Besuch oder zum Mitleben – sind in einer Notsituation und suchen nach einem Ort, wo sie zur Ruhe kommen und sich sortieren können. Alles kann hier aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht erzählt werden. Trotzdem bleibt noch Einiges, was hier geteilt werden kann. Das Spektrum reicht von „Alltagssplitter“ bis „Welt im Wohnzimmer“ und dazwischen liegt Vieles, wie etwa  „Aphorismen“ unseres ehemaligen ältesten Mitbewohners, „Armut“, „Besuche“, „BewohnerINNEN“, „Denkanstöße“, „Feste und Feiern“, „Frühstücksgespräche“, „Freunde“, „Kommunitätsabend“, „Kulinarisches“, „Kunst“, „Musik“, „Nachrufe“, „Politisches“, „Samstagsfrühstück“, „Straßenexerzitien“, „UnterstützerINNEN“, „Vielfalt“ …

Durch das Bloggen sind auch Kontakte zu Menschen entstanden, die uns (noch) nicht persönlich kennengelernt haben. Einige wollen uns besuchen sobald es die Corona-Situation erlaubt.

Mit diesem Beitrag werden es 519 Postings sein, die hier erschienen sind.

x

xxx

Gut angekommen …

Gestern ist unser ältester (und längster) Mitbewohner, Bruder Christian Schmidt, ins Seniorenstift Sankt Marien umgezogen. Die ersten Gespräche darüber hat der Delegat für die älteren Mitbrüder, Pater Kügler, mit ihm im November geführt. Für Christian war immer klar, daß er in Kreuzberg bleiben will. Er hat viele Freunde und Bekannte hier und kann die Kontakte hier besser halten als im Peter-Faber-Haus der Jesuiten in Kladow, das doch etwas abgelegen ist.

Am Dienstag hatten wir noch unseren Kommunitätsabend, bei dem Klaus Mertes zu Gast war. Wir konnten noch mit Christian Eucharistie feiern. Klaus hat das als Abschiedsmahl sehr bewegend auf die aktuelle Situation von Christian und unserer Gemeinschaft bezogen. Für alle ist es ein großer Einschnitt – besonders für Christian, der ganz klar äußerte, daß es der Ort für seinen letzten Lebensabschnitt ist. 

Klaus Mertes, zu dessen Kommunität in Charlottenburg Christian gehört, und Iris haben Christian am nächsten Morgen ins Marienstift begleitet. Er hat im Wohnbereich 4 ein großes Zimmer mit Blick auf den Garten. Eine Bewohnerin, Roswitha, kennt er bereits von der gemeinsamen Zeit in der Pfarrgemeinde Sankt Michael. Bei Familie Bretzinger hat wöchentlich in den letzten fünfzehn Jahren ein Bibelkreis stattgefunden, an dem Christian regelmäßig teilgenommen hat bis zum ersten Lockdown. Sobald es die Situation zuläßt soll der Bibelkreis im Marienstift stattfinden.

Wegen der Pandemie war die Aufnahmeprozedur nicht ganz einfach. Eigentlich darf nur eine Person Christian begleiten, aber Klaus Mertes ist der Bevollmächtigte von Christian  für gesundheitliche Fragen und Iris kennt die alltäglichen Abläufe und Vorlieben von Christian. So durften ausnahmsweise beide ins Haus und mußten gleich einen Corona-Schnelltest machen bevor die Gespräche mit dem sehr aufgeschlossenem Pflegedienstleiter und den Verwaltungsmitarbeitern stattfinden konnten. 

Eigentlich dürfen keine Besucher*innen in die Wohnbereiche. Der Pflegedienstleiter hatte großes Verständnis dafür, daß die Mitbewohner in der Naunynstraße aus eigener Anschauung  von Iris über die Wohnsituation von Christian etwas erfahren wollen. Und so wurde eine Ausnahme gemacht. Christian hatte schon zu den ersten beiden Mitarbeitenden Kontakt aufgenommen und erste Gedanken geäußert, wie er seine Kunstwerke an den Wänden anordnen möchte.

Auch ein Essensplan wurde kopiert und mitgegeben, weil besonders der Chefkoch wissen will, wie die kulinarische Versorgungslage von  Christian im Pflegeheim ist. 

Speiseplan 24.- 28. Februar

Außerdem fragte er, ob seine Lieblingskirche, die Johannesbasilika in der Nähe sei. Zwei Kilometer werden es schon sein. „Dann wohne ich ja bei der Nuntiatur.“ Dieser Gedanke gefiel ihm so gut, daß er ihn mehrmals wiederholte. Beim Abschied nach fast einer Stunde meinte er: „Sag allen, daß ich gut angekommen bin“.

Für uns ist es sehr gewöhnungsbedürftig, daß Christian nicht mehr bei uns ist. Beim Frühstück heute morgen meinte einer der Mitbewohner vom 3. Stock: „In der Nacht ich mehrmals in seine Zimmer geschaut, ob alles in Ordnung mit Christian. Und kein Christian mehr da bei uns.“

Man kann Christian gerne besuchen. Näheres dazu per eMail.

Zum Weiterlesen:
Aphorismen von Bruder Christian Schmidt
Samstagsfrühstück: Monastische und andere Traditionen
Am 8.8. – 88 Jahre
Krippe 2016 – gestaltet von Christian Schmidt, Maria Cruz und Rana
Krippe 2018 – gestaltet von Christian Schmidt und Maria Cruz
Krippe 2019 – gestaltet von Christian Schmidt und Gerhard
Geburtstagsgedicht – von Christian bei jedem Geburtstag vorgetragen
Besuch von P. Markus Franz (mit Foto von Christian)
Video: Christian Schmidt – Jesuit sein und die Kunst
Einen ersten Einblick in das Seniorenstift St. Marien gibt es hier

 

xxx

Wohngemeinschaft mit Gott

 

Das Magazin 3_2020 zeigt die Lichtinstallation mit dem Hashtag #hope auf das Matterhorn

Was für eine Überraschung als letzte Woche die aktuelle Ausgabe von andere Zeiten – Magazin zum Kirchenjahr bei uns im Briefkasten lag. Reportagen, Betrachtungen und informative Texte eröffnen Zugänge zu den besonderen Tagen und Zeiten des Kirchenjahres – dieses Mal vom Franziskus-tag über das Rosenkranzfest, den-Reformations-tag und Buß- und Bettag bis hin zum Ewigkeitssonntag. Erst einmal blieb das Heft bis zum Wochenende liegen um mit mehr Zeit und Muße hineinzuschauen. Aber am Samstag war es dann soweit, gerade noch rechtzeitig vor dem Franziskusfest, das bei uns eine herausgehobene Rolle spielt, weil der Chefkoch an diesem Tag Namenstag feiert.  Die letzten Jahre waren immer einige von uns beim Transitus, einer Liturgie der franziskanischen Gemeinschaften am Vorabend des Namenstags, in dem der Heimgang von Franziskus im Mittelpunkt steht. Jedes Jahr lädt eine andere der franziskanischen Gemeinschaften in Berlin dazu ein. Und wir durften dazu kommen. Aber aus den bekannten Gründen fand dieses feierliche Treffen mit Gottesdienst und anschließendem Beisammensein mit einem schönen Essen und anregenden Gesprächen leider nicht in dieser Form statt. 

Ich nehme nun am Samstagabend das „andere Zeiten“ – Heft zur Hand, lese auf den ersten beiden Seiten einige kurze Hinweise und schlage dann auf Seite vier den ersten doppelseitigen Artikel auf: „Wohngemeinschaft mit Gott“ springt mir die Überschrift entgegen. Da steht auf einer Rasenfläche ein langer Tisch mit Gartenstühlen. Nicht unser Tisch – einen solchen Tisch haben wir nicht, aber es geht um uns, um unsere WG in Kreuzberg.

Zum Franziskusfest erzählt Schwester Birgitta Harsch, eine Franziskanerin aus Reute, wie die Frage „wie wir unseren einfachen und alternativen Lebensstil in unserer Gemeinschaft leben oder an manchen Stellen nicht leben“ sie auf neues Terrain führte, nämlich zu Exerzitien auf der Straße in unsere Wohngemeinschaft mitten in Kreuzberg, was sie erlebt hat und wie das ihren weiteren Weg in ihrem Ordensleben beeinflußt hat. Sie schreibt: 

„Moment mal … waren da vor meiner Zeit in der WG nicht auch Vorbehalte und Ängste gegenüber Menschen aus verschiedenen Kulturen und anderer Hautfarbe? Monate zuvor hatte ich die Sehnsucht verspürt, ganz einfach leben zu wollen. Und wo hatte Gott mich hingeführt? Wunderbare Menschen hatten mich unkompliziert und selbstverständlich abgeholt in ihre Gemeinschaft hinein und einer, Gott, war mittendrin, um mich zu empfangen – einfach! Er wußte um meine tiefe Sehnsucht …“

Wir wußten nichts von diesem Artikel. Er war und ist ein Geschenk. Wir haben ihn am Sonntagmorgen beim Feiertagsfrühstück zum Franziskusfest gelesen, waren sehr berührt und haben uns sehr gefreut. Was für ein schöner Tagesbeginn mit diesem Gruß von einer den meisten jetzigen Mitbewohnern unbekannten Schwester.

Wer das Magazin „Andere Zeiten“ kostenlos beziehen möchte, kann die aktuelle Ausgabe      hier bestellen. Es liegt dann drei Mal im Jahr im Briefkasten. 

Zum Weiterlesen:
Wer gastfreundlich sein will, muß Platz schaffen…  – ein Gespräch von Angela Krumpen (domradio) mit Christian Herwartz
Mehr zu Exerzitien auf der Straße

 

xxx

 

Samstagsfrühstück: Monastische und andere Traditionen …

Samstagsfrühstück: der Tisch ist gedeckt

Unter besonderen Umständen, im kleinen Kreis, fand heute unser Samstagsfrühstück statt. Auch wenn wir eine kleine Gruppe waren, so waren wir bunt gemischt: Christlich, muslimisch, buddhistisch, jüdisch oder agnostisch unterwegs. Bruder Winfried von der Emmausgemeinschaft, einer franziskanischen Gemeinschaft auf dem Josefshof war gekommen. Manche werden ihn und seine Akkordeonbegleitung noch von unseren Adventsabenden in Erinnerung haben.  Zum ersten Mal war Frank, einer aus der gastgebenden Gemeinschaft unserer Straßenexerzitien Ende August unser Frühstücksgast.

Gestern war der Jahrestag des Anschlags in New York auf die Twin Towers. Mitbewohner aus muslimischen Ländern erzählen, wie sie danach als Muslime wahrgenommen und behandelt werden, welche Formen von Diskriminierung sie erleben und was sich für sie zum Negativen verändert hat.

Drei Personen am Frühstückstisch haben Erfahrungen mit unterschiedlichen Strömungen des Ordenslebens in verschiedenen Ordensgemeinschaften: Trappisten, Franziskaner und Jesuiten. Das lädt zu Vergleichen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede ein. Außerdem kommen durch Gastaufenthalte in Klöstern auch noch Erfahrungen mit der Spiritualität der Benediktiner, Zisterzienser und Kartäuser dazu.  Frank war 15 Jahre Trappistenmönch und einige Zeit auch für die Neuankömmlinge zuständig. Auch jetzt ist er immer wieder Gast in verschiedenen Trappistenklöstern in Belgien und den Niederlanden und kann viel über die Veränderungen während der letzten 30 Jahre erzählen.

So kommen wir auf den Film „von Menschen und Göttern“ über das Leben und die Ermordung der Trappistenmönche von Tibhirine. Die meisten am Tisch haben den Film einmal oder mehrmals gesehen und wir erfahren voneinander die unterschiedliche Sichten christlicher und muslimischer und anderer Frühstücksteilnehmer. Wie gut, daß Frank heute bei uns ist. Er kann einiges zu der Frage beitragen, wie typisch das Leben der Mönche von Tibhirine für Trappisten ist. Dieses Kloster ist – so Frank – eine Aus-nahmeerscheinung unter Trappistenklöstern.

Weil auch noch jemand am Tisch sitzt, der einen buddhistischen Weg (Zen) geht, landen wir bei Zen-Meditation und Kontemplation  und der Begegnung mit mystischen Traditionen in unterschiedlichen Religionen sowie der Transfer verschiedener buddhistischer Richtungen in europäische Gesellschaten.

Wie wir dann bei den Stärken und Schwächen unterschiedlicher Bibelübersetzungen gelandet sind, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls ergab sich darauf noch die Frage, warum sich biblische Namen in jüdischen und christlichen Bibelübersetzungen unterscheiden (Mosche – Moses, Jochanan – Johannes, Miriam – Maria, Schlomo – Salomo, Jeschua – Jesus).

Nachdem die letzten Frühstückstreffen sehr stark von politischen Themen geprägt waren lag heute der Schwerpunkt auf dem Themenbereich Religion und Spiritualität.

Unser ältester Mitbewohner Christian Schmidt (SJ) zog folgendes Fazit: „Das war heute außergewöhnlich – ein besonders schönes Samstagsfrühstück“.

Zum Weiterlesen:
Der letzte Überlebende von Tibhirine, Bruder Jean-Pierre Schumacher
Was unser Samstagsfrühstück  ausmacht
Das Kloster von Tibhirine – von Mönchen, Mördern und Muslimen   (Deutschlandradio)

 

xxx

Neue Schwester … Ma-ri-hu-a-na

Bei den Schwestern von Mutter Teresa (missionaries of charity) in Kreuzberg gibt es eine neue Mitschwester, die den Konvent leitet. Sie hat einen Namen, der für die meisten schwer zu merken ist: Wir bemühten uns redlich, aber es wollte einfach nicht klappen. Schwester Mirana, Miranda, Mirona … oder so ähnlich. Den entscheidenden Tipp für eine Eselsbrücke hatte Schwester Annette von den Franziskanerinnen: „Ich merke mir einfach Ma-ri-hu-a-na  – dann ist es ganz einfach zu „Mi-ri-o-nia“

 

x

Gewaltfreie Kommunikation vor und an Weihnachten – und auch sonst

GFK im Dezember

Das letzte Treffen der offenen Übungsgruppe in Kreuzberg in diesem Jahr findet am Mi 12. Dezember statt. Tom schreibt:

Kennt ihr das, wenn in den dunklen Tagen des Jahres und besonders während der Feiertage (z. B. bei Treffen mit der Familie), unser Augenmerk oft gerade auf DIE Eigenschaften unseres Gegenübers fällt, die uns seit längerem stören? Wie können wir uns friedfertig und gut verständlich machen, sowohl beim Zuhören als auch beim Mitteilen in solchen Situationen?

Umgang mit “alten Kamellen” im Allgemeinen ist unser Thema für unser letztes Treffen der offenen Übungsgruppen für Gewaltfreie Kommunikation in diesem Jahr, am Mittwoch, den 12. 12.

Wir treffen uns zum Üben jeweils 19 – 21 Uhr (ankommen ab 18:50):

— In Kreuzberg jeden 2. Mittwoch im Monat, also am 12. Dezember 2018
Gemeinderäume der St. Michael Gemeinde
Dresdener Str. 28, 10999 Berlin*
Stock, GANZ am Ende des laaaaangen Gangs, vorletzte Tür rechts

OFFENE Gruppe, d. h. jeder Abend ist in sich abgeschlossen.
Regelmäßige Teilnahme oder Vorkenntnisse in Gewaltfreier Kommunikation
sind NICHT Bedingung zur Teilnahme — allerdings hilfreich!  😀

Für wen bringt das was?
Für alle die möchten, dass sie
— auch in herausfordernden Situationen handlungsfähig und in Kontakt miteinander bleiben,
— besser verstehen und verstanden werden,
— besser zuhören und ihnen auch besser zugehört wird (mit mehr gegenseitiger Wertschätzung, Authentizität, Empathie, Verständnis)
— mehr Verbindung und Kooperation in ihren nahen (oder nicht so nahen) Beziehungen pflegen und diese ehrlicher, lebendiger und nährender gestalten,
— ihre Chancen auf Befriedigung ihrer Bedürfnisse ganz allgemein verbessern,

Zum Weiterlesen: Gewaltfreie Kommunikation – eine Einführung

GFK-Übungsgruppe: emotionale Intelligenz

 

Herzliche Einladung zur monatlichen offenen Übungsgruppe gewaltfreie Kommunikation

Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht erforderlich

Mi 10. Oktober 2018

von 19.00 h bis 21.00 h (Achtung: geänderte Anfangszeit)

Offene Übungsgruppe für Gewaltfreie Kommunikation (GfK) in Kreuzberg
(immer am 2. Mittwoch im Monat)
Ort: Gemeinderäume der St. Michael Gemeinde, Dresdener Str. 28, 10999 Berlin.

Feste feiern … wie sie fallen: Franziskusfest und Sukkot

… und im Moment fallen einige Fest- und Feiertage an, weil wir aus und mit unterschiedlichen religiösen Traditionen leben. Gestern hatte unser Mitbewohner Franz Namenstag und wurde reichlich gefeiert mit Glückwünschen, Geschenken, Kuchen. Von einer Kindergartenkindergruppe wurde er in die Mitte genommen, bekam ein Herbstlied gesungen mit einem Tanz. Das absolute Highlight war ein Anruf von Schwester Ingrid. Am Abend waren wir bei den Franziskanerinnen um die Ecke zu einer Messe und anschließendem Essen zu Ehren des Ordensgründers und aller Namenstagskinder eingeladen.

Dach einer Laubhütte

Wegen des am gleichen Abend beginnenden Laubhüttenfestes (Sukkot) mußte ich etwas früher gehen um rechtzeitig zum G-ttesdienst, zum Essen und Beisammensein in der Synagoge zu kommen.

Infos zum Laubhüttenfest sind hier.