Mehr zuhören statt zu reden …

Rockn RollF und Christian Herwartz im Karmel Plötzensee / Foto: Cornelia Klaebe

… ist ein Artikel in der Osterausgabe 2016 der katholischen Kirchenzeitung „Tag des Herrn“ überschrieben, in dem es um eine Lesung von Christian mit Musikbegleitung von Rockn RollF im Karmel in Berlin-Plötzensee geht. Diese Art von musikalischer Darbietung war sicher einmalig in der Krypta der Kirche, in der normalerweise die Stundengebete der Ordensfrauen stattfinden. Zum Artikel geht es hier. Die Schwestern hatten das Buch „im Alltag der Straße Gottes Spuren suchen“ bereits in den davor liegenden Tagen im Rahmen ihrer Tischlesungen kennengelernt.

Karmel-Kloster Berlin-Plötzensee

Foto: Quelle: Cornelia Klaebe, Mit freundlicher Genehmigung der Kirchenzeitung Tag des Herrn. www.tag-des-herrn.de, Alle Rechte vorbehalten. © St. Benno-Verlag, Leipzig

 

 

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Rock’n Read in Neukölln

Hilmtrud und Sabine schreiben:

Rock'n Read mit Christian Herwartz und Rockn RollF

Rock’n Read mit Christian Herwartz und Rockn RollF

Was ist das, wenn sich Bob Dylan, Jesus und die intergalaktische Prinzessin im Hinterzimmer des Bücherantiquariats zweier Französinnen in Neukölln zum Gedankenaustausch treffen? Richtig! Rock’n Read, die Buchvorstellung von Christian Herwartz mit Musik von Rolf Kutschera (Künstlername „Rock’n RollF“) am 04.03. im Raum B, dem Bücherantiquariat in der Wildenbruchstraße.

Der Wohnzimmercharakter schafft eine gewisse Vertrautheit unter den interessierten Zuhörern. Zu hören ist eine gelungene Mischung von mitreißender Musik des „weltbesten Bob Dylan-Interpreten Rockn RollF“ und berührenden, inspirierenden Texten, die Christian aus den Büchern „Brücke sein“ und „Im Alltag der Straße Gottes Spuren suchen“ ausgewählt hat, sowie einem hintersinnig- humorvollen Text aus „Einfach ohne“.

Das Rahmenprogramm des Veranstalters Herbert Witzel – ein eigens für den Abend kreiertes Jesuslied, ein intergalaktischer Liebesgesang, skurril und nett, und das alte Volkslied „Im Märzen der Bauer“, das die leicht verdutzten Gäste brav mitsingen – greift die angesprochenen Themen in eigenwilliger, charmanter Weise auf.

Sicherlich kein elitärer Literturabend, wohl aber eine sehr gelungene Veranstaltung!

Die beiden nächsten Lesungen aus „im Alltag der Straße Gottes Spuren suchen“ finden im März in Berlin statt:

Do 10.3.16  um 19 Uhr in der Kapernaumkirche Seestrasse 35, 13353 Berlin-Wedding
(U 6 Seestraße)

Do 17.3.16 um 19 Uhr im Buchladen des Karmel, Heckerdamm 232, 13627 Berlin-Charlottenburg

Zum Weiterlesen:
Antiquariat, Veranstaltungsraum und Workshops: Raum B

Erste Lesung aus dem Straßenexerzitien-Buch in Flensburg

Am Freitag den 19.2.16 fuhr Christian nach Flensburg. Im Evangelischen Gemeindezentrum Engelsby sollte die erste Lesung aus dem neuen Buch über Straßenexerzitien stattfinden, das er mit Maria Jans-Wenstrup, Katharina Prinz, Elisabeth Tollkötter und Josef Freise herausgegeben hat. Dreißig Teilnehmer_innen von Straßenexerzitien an unterschiedlichen Orten haben mit ihren Erfahrungsberichten zum Buch beigetragen.

Christian schreibt: Über 30 Personen von nah und fern waren zur Lesung gekommen. Nach einer Einführung und einem gemeinsamen Lied lasen wir die sechs Zeugnisse auf den Seiten 66, 76, 95, 84, 93, 21, also Erfahrungen aus verschiedenen Städten. Diese kurzen Teilnehmergeschichten eignen sich gut, um die verschiedenen Aspekte der Übungen auf der Straße zu beleuchten. Immer deutlicher wurde der Reichtum dieser Zeiten und die Chance, am Abend über die Erfahrungen sprechen zu können, die während des Tages geschenkt wurden.  Oft wird erst bei diesen Gesprächen der Reichtum der eigenen Erfahrungen für die Teilnehmenden selbst sichtbar.

„Ist es gut am eigenen Wohnort Exerzitien zu machen?“ war eine der Fragen. „Ja, ich habe das in Flensburg gemacht, wo ich ja auch wohne. Mein Blick hat sich auf neue Menschen gerichtet Obdachlose, Drogenabhängige, Menschen, die ich sonst eher übersehe“ sagte eine Teilnehmerin. „Meine Bekannten habe ich nur kurz begrüßt und mich weiter von meinem Interesse leiten lassen. Ja,  ich konnte in meiner Heimatstadt gut Exerzitien machen.“

Die ehemaligen Teilnehmer_innen bereicherten den Abend mit ihren Reaktionen sehr. Außerdem haben sie selbst einige Geschichten vorgelesen. Ich lebe in Vorfreude auf die nächsten gut fünfzehn Lesungen, die schon auf der Strassenexerzitien-Website angekündigt sind. Herzliche Einladung das Buch zu lesen und mit den Übungen zu beginnen, die das Leben auf der Straße bereit hält.

IM ALLTAG DER STRASSE GOTTES SPUREN SUCHEN – Persönliche Begegnungen in Straßenexerzitien, Neukirchen-Vluyn 2016