Osterlicht 2021

Hinter den Trauerblumen
müde vor Vergänglichkeit
leuchtet am fernen Horizont
eine neue Hoffnung auf.
Wir sehen es mit eigenen Augen:
Das Licht ist stärker als die Dunkelheit
und glauben tief im Herzen
daß Leben stärker ist als der Tod.
(Joe Übelmesser SJ)

Zum Weiterlesen:

Ostern alle Tage
Ostergruß in 31 Sprachen
Ostern ganz anders (Kurt Marti)
Mit Osteraugen sehen (Klaus Hemmerle)
Premiere: Unser Ostertisch

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Ostersonntagsmenü 2020

nachgetragen mit einem speziellen Gruß vom Chefkoch:

Vorspeise Ostermenü

Tomaten-Mozarella-Tulpen mit frischen Kräutern und Minze mariniert

Huhn mariniert in Kiwi mit Granatapfelkernen

Blumenkohl-Paprika-Gemüse auf Kokosmilchsauce

Ofenkartoffeln mariniert mit Sumach

Obstsalat

Wir haben es sehr genossen – wie die vielen anderen Mahlzeiten in diesen Tagen miteinander. Wie schade, daß wir niemanden einladen konnten um diese schöne Feiertagsessen zu teilen.

 

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Oster-Geburtstag

Intensive Feiertage – Pessach und Ostern – liegen hinter uns. Am Ostersonntag feierten wir mit vielen lieben Gästen Christians Geburtstag. Rockn RollF hat einen Geburtstagscartoon gezeichnet: Christian, wie er bei der Papstaudienz Papst Franziskus die Doktorarbeit von Michael Schindler über Straßenexerzitien überreicht. Christian ließ uns an den Eindrücken seiner letzten Reise nach Wien teilhaben, die gerade in der Karwoche stattgefunden hatte. Kardinal Schönbohm, der Klaus Mertes sehr unterstützt hat als er die sexuellen Übergriffe im kirchlichen Raum öffentlich machte, hatte Christian eingeladen um für die Priester der Diözese zwei Vorträge zu halten, die auch Predigthilfen sein sollten: Wie kann es gelingen biblische Texte ganz neu zu lesen und so lebendig werden zu lassen, war eine der Fragestellungen. Viele Priester waren in den Stephansdom gekommen, denn in der Karwoche werden die Chrisamöle geweiht, die für verschiedene Sakramente verwendet werden (Taufe, Firming) oder bei der Weihe eines Altars. Außerdem erzählte er vom Entwurf eines neuen Buches. Es wird um Straßenexerzitien gehen und wie man danach wieder gut in den Alltag hineinkommt. Eine Freude war auch der Besuch von Rana, der uns von seinen ersten Monaten im Priesterseminar erzählte – muß wohl eine Mischung zwischen Jungeninternat, Schullandheim und Studentenwohnheim sein. Ajußerdem wurde von der Karfreitagsmahnwache, die am Mahnmal für Sinti und Roma stattfand, erzählt und wir durften teilhaben an den Erfahrungen der Comboni-Schwestern mit den jungen Frauen, die sich in Berlin auf ihren Einsatz als „Missionarinnen auf Zeit“ vorbereitet haben und an unterschiedlichen Orten waren, an denen Armut sichtbar wird. Roi hat vom ökumenischen Friedensgebet am Gendarmenmarkt erzählt und ein Gebet aus seiner Hindu-Tradition gesungen. Christian Schmidt rezitierte – wie bei für jedes Geburtstagskind – das Geburtstagsgedicht. Das ganze fand rund um unsere große Tafel mit einem leckeren Festessen statt: Franz hatte Lachs im Blätterteig, ein Reisgericht mit Mango-Gemüsesauce und Salat zubereitet. Zum Nachtisch gab es Geburtstagskuchen und Obstsalat.

Der Abend „Perspektiven Italiens“ (Teil 2) mit Bildern, Musik und Texten über Aosta und Spezziola schloß die Feiertage ab und entließ uns in den Alltag.