Purim sameach: der glückliche Löwe

… legt letzte Hand an an die Hamantaschen vor dem Weg zur Synagoge

Purim: glücklicher Löwe

 

glücklicher Löwe 2

Glücklicher Löwe mit Hamantaschen (Maske: Rockn Rolf)

Mehr zum Buch Esther und zu Purim

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Samstagsfrühstück, Purim und Pax Christi

Beim Samstagsfrühstück konnten wir heute einige Gäste und auch einen ehemaligen Mitbewohner begrüßen, die schon lange nicht mehr bei uns vorbei geschaut haben.

Hamantaschen

Wir hatten einander viel zu erzählen, und weil am Abend das jüdische Purim-Fest beginnt, gab es Hamantaschen mit Aprikosen-Dattel-Füllung.

Susanne und Reinhard berichteten, daß die katholische Bischofskonferenz die Zuschüsse für Pax Christi ohne Begründung gestrichen hat, und das in einer Zeit, in der Friedensarbeit nötiger denn je ist. Susanne hatte Unterschriftenlisten für eine Petition dabei, in der die Bischöfe aufgefordert werden, diesen Beschluß zu überdenken und zurückzunehmen. Online kann man sich hier darüber informieren.

 

Purim sameach – fröhliches Purim

Weil heute Purim war, gab es zum Frühstück (nicht nur) Hamantaschen, ein traditionelles Purimgebäck, das mit Mohn oder Pflaumenmus gefüllt ist. Unsere waren mit Pflaumenmus und Walnüssen gefüllt.

Hamantaschen

Hamantaschen

Da in diesem Jahr im jüdischen Kalender ein Schaltmonat (Adar 2) eingeschoben wird, sind Purim und Ostern nah beieinander. Purim fällt mit dem christlichen Gründonnerstag zusammen. Purim ist ein ausgelassenes Fest, das mit Verkleiden und reichlichem Alkoholgenuss begangen wird. Man soll so viel trinken, daß man Haman (den Bösen) und Mordechai (den Guten) nicht unterscheiden kann. In der Synagoge wird die Esther-Rolle gelesen.

Viele der wichtigen Botschaften aus dem Buch Esther werden in der Form von Wortspielen wiedergegeben. Ein zentraler Gedanke ist der des verborgenen Angesichtes Gottes „hester panim“, denn außer dem Hohen Lied ist Esther das einzige biblische Buch, in dem Gott explizit nicht vorkommt.