Platzreservierung ?

Samstagsfrühstück: der Tisch ist gedeckt

Jemand will für das Samstagsfrühstück morgen telefonisch drei Plätze reservieren. Ob das geht? Bis jetzt hat bei uns jeder einen Platz gefunden und ist satt geworden – ohne Reservierung. Wir sind sicher, das wird auch weiterhin so sein. Wir freuen uns über jeden, der kommt und sind gespannt, wer morgen am Frühstückstisch sitzt. Immer von 9.30 h bis 12.30 h.

Mehr vom Samstagsfrühstück mit den Sternsingern (Teil 2)

Ilona, die oft zum Samstagsfrühstück kommt, hat uns einige Zeilen zum Samstagsfrühstück vom letzten Samstag geschickt. Sie schreibt:

Dieses Samstagsfrühstück war für mich ein ganz Besonderes.

Es hatten sich viele Gäste eingefunden, die kürzer oder auch länger blieben, und die Tafel war immer gut besetzt. Der Tisch war wieder reichlich gedeckt und es gab extra Leckereien, wobei ich die selbstgemachten Trüffel von Iris hervorheben möchte.

Dann wurde uns der Besuch der Sternsinger angekündigt, die etwas später auch eintrafen. Sie erzählten uns von einem Projekt für behinderte Kinder in Peru, für das sie dieses Jahr sammeln. Ich erfuhr vom Brauch des „Dreikönigskuchen“. Iris hatte für diesen Anlass extra einen gebacken und die Sternsinger durften sich als erste jeder ein Stück davon nehmen. Sie sangen für uns, räucherten die Stube mit Weihrauch, und wir sangen auch alle etwas gemeinsam. Als Abschluß wurde das Segenszeichen für das neue Jahr an den Türrahmen geschrieben.

Wer wollte, konnte ein Klebchen mit dem Segenszeichen darauf für zuhause erhalten. Ich freute mich sehr, einen „Segen-to-go“ zu erhalten.

Schon während der Gesänge hatte ich das Gefühl, die Atmosphäre im Raum verdichtet sich irgendwie. Zum Schluß war dieses Gefühl ganz stark, es hielt auch noch an, als die Sternsinger wieder weg waren. Ich glaube, der Geist Gottes war sehr präsent anwesend.

Mir ist nicht bekannt, ob andere auch etwas spürten. Jedenfalls war es so, dass an diesem Tag nach Frühstücksende nicht wie sonst die meisten plötzlich gingen. Alle blieben sitzen und scherten sich nicht um die Uhrzeit. Mehrere Grüppchen hatten sich gebildet, die sich lebhaft unterhielten. Ich saß still inmitten des Stimmengewirrs, während der eine oder andere Gesprächsfetzen an mein Ohr drang. Es gab mir ein Gefühl des Friedens, die vielen unterschiedlichen Menschen so zusammensitzen und miteinander reden zu sehen.

Mit diesem schönen Gefühl in mir verabschiedete ich mich. Ich fühlte mich bis zum Abend wie in einem Kokon, in dem der Geist Gottes mich umgab.

Dieses Frühstück war ein Geschenk für mich!

Samstagsfrühstück mit den Sternsingern (Teil 1)

 

Der „andere Advent“ beim Samstagsfrühstück

Adventskalender

Nun begleitet uns das vierte Jahr der andere-Advent-Adventskalender – ein Geschenk von Susanne und Reinhard – durch die Adventszeit. Jeden Tag finden sich die Bewohner, die mögen nach dem Frühstück zusammen. Wir zünden die Kerzen am Adventskranz an und lesen die Geschichte. Dieses Jahr stehen die Sinne und Sinneswahrnehmungen im Mittelpunkt. Im Hinfüh-rungstext heißt es:

Wie riecht es im Dezember? Wo klingeln uns im Advent die Ohren? Und wie schmeckt das neue Jahr? Die Sonntage im Kalender widmen sich in diesem Jahr den menschlichen Sinnen: dem Gleichgewichtssinn, dem Sehen, Riechen, Hören, Spüren und Schmecken. Lassen Sie sich von Texten und Bildern verführen, die Advents- und Weihnachtszeit aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen!

Heute fand sich zum ‚Samstagsfrühstück eine bunt gemischte Runde zusammen. Zum Abschluß des Beisammenseins haben wir die Geschichte vom Drachen am Dezemberhimmel gelesen. Wir wünschen denen, die ihn feiern, einen lichtvollen Advent.

Sommer-Ferien-Samstags-Frühstück

Am Samstag konnten wir wieder viele Gäste zum offenen Frühstück begrüßen: bekannte und neue Gesichter, alte und junge, Berlinbesucher und Berlinbewohner … Am reich gedeckten Tisch konnten wir über unterschiedliche Themen ins Gespräch kommen. Besonders bewegt hat uns das Erzählen von Christian vom Besuch bei Franziska und der letzten Begegnung mit ihr. Sie ist in der Nacht von Freitag auf Samstag nach langer Krankheit verstorben. In der Wohngemeinschaft war sie zu Straßenexerzitien. Als Obdachlosenseelsorgerin war sie in Köln im Gubbio engagiert.

Roj feierte mit uns seinen Geburtstag und sang das hinduistische Gebet, auf das sich viele von uns als Abschluß des Frühstücks freuen. Am Samstag hatte er noch ein anderes Lied mitgebracht, dessen Text von R. Tagore ist:

Gestern beim Samstagsfrühstück …

… konnten wir einige Gäste begrüßen, die wir schon länger nicht mehr gesehen haben. Walter, der vor Weihnachten zwei Wochen bei uns gewohnt hat, war gekommen. Eine besondere Freude war es, daß Jutta nach langer Zeit wieder einmal unter uns sein konnte. Sie hat die Bewohner der Gemeinschaft und den Freundeskreis in der Übergangszeit intensiv begleitet als klar war, daß Christian gehen würde und sich die Frage stellte, wie und mit wem es danach weiter gehen könnte. Alle paar Wochen hat sie eines unserer Treffen moderiert. Leider konnte sie beim Fest der Übergabe aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein. Gestern haben wir sie dann zum ersten Mal seit fast zwei Jahren wieder gesehen. Sie freut sich, daß sie Zeit hat intensiv Bibel zu lesen und mit Menschen im Gespräch zu sein.

Samstagsfrühstück, Purim und Pax Christi

Beim Samstagsfrühstück konnten wir heute einige Gäste und auch einen ehemaligen Mitbewohner begrüßen, die schon lange nicht mehr bei uns vorbei geschaut haben.

Hamantaschen

Wir hatten einander viel zu erzählen, und weil am Abend das jüdische Purim-Fest beginnt, gab es Hamantaschen mit Aprikosen-Dattel-Füllung.

Susanne und Reinhard berichteten, daß die katholische Bischofskonferenz die Zuschüsse für Pax Christi ohne Begründung gestrichen hat, und das in einer Zeit, in der Friedensarbeit nötiger denn je ist. Susanne hatte Unterschriftenlisten für eine Petition dabei, in der die Bischöfe aufgefordert werden, diesen Beschluß zu überdenken und zurückzunehmen. Online kann man sich hier darüber informieren.