Schawuot und Pfingsten am gleichen Tag

Dieses Jahr fallen das jüdische Wochenfest Schawuot und das christliche Pfingstfest zusammen. Wir haben beides begangen und feiern noch weiter. Den inneren Zusammenhang zwischen Schawuot (50 Tage nach Pessach) und Pfingsten (50 Tage nach Ostern) zeigt ein Gedicht von Wilhelm Bruners auf.

Unser Samstagsfrühstückstisch war mit Blumen geschmückt. Es gab einige milchige Speisen wie verschiedene Frischkäsezubereitungen und eine süße Quarkspeise. Anschließend legten einige gemeinsam in einem Bibliolog das erste Kapitel vom Buch Ruth aus. Dabei entstand der Wunsch, auch die anderen Kapitel bibliologisch zu erschließen, was wir in den nächsten Wochen tun werden. Wer sich anschließen möchte, findet die Treffen unter „Termine“.  Das Buch Ruth kann man unter ganz unterschiedlichen Perspektiven erschließen:

Ruth …
– die Geschichte eines Aufbruchs und Neubeginns
– eine Geschichte von Loslassen und Trauer
– Die Geschichte einer Frauenfreundschaft
– eine Liebesgeschichte
– die Geschichte einer Hinwendung zum jüdischen Volk und zur jüdischen
Religion

Schawuot-Pfingsten-Abendessen

Am Abend hat Franz ein leckeres Festmahl zubereitet, an dem wir uns mit einigen Gästen erfreut haben:

Als Vorspeise gab es einen knackigen Spinatsalt mit Kirschen. Als Hauptspeise folgte der berühmte Gemüsereis mit Fisch begleitet von einer Spinat-Kokos-Sauce. Den Abschluß bildete dann eine Erdbeer-Käsesahne-Torte von Iris, die leider nicht mehr ins Bild gesetzt werden konnte, weil sie sehr schnell ihre Fans fand.

Den Sonntag begannen wir mit einem gemütlichen Frühstück, und wer wollte konnte dann einen Gottesdienst besuchen. Auch beim Nachgespräch in Sankt Michael waren Schawuot und Pfingsten noch Gesprächsthema. Wir wünschen denen, die hier mitlesen und feiern noch frohe Feiertage.

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Juni – ein Monat voller Geschenke

 

Der Juni kommt und damit ein Monat voller Geschenke:

Musliminnen und Muslime feiern das Ende des Fastenmonats Ramadan und lassen Arme und Mittellose an ihrer Freude teilhaben. Kinder bekommen zum Zuckerfest Geschenke.

Juden und Jüdinnen feiern Schawuot – das Wochenfest und damit, daß G-tt das Geschenk der Torah, die der Ewige am Sinai gegeben hat.

Christen und Christinnen feiern das Geschenk der Geistkraft G-ttes an Pfingsten.

Aleviten erinnern sich an Abdal Musa, der ihnen die Ordnung ihres religiösen Wissens und ihrer Gebetsurituale geschenkt hat.

Katholiken feiern Fronleichnam – und damit das Geschenk der ständigen Gegenwart Christi.

Hindus begehen die Ganga Puja. Der Ganges ist der heilige Fluß Indiens. Sie geben damit ihrer Wertschätzung Ausdruck für alles, was ihnen durch den Fluß geschenkt wird.

Das Thema vom interreligiösen Friedensgebet auf dem Gendarmenmarkt am 2. Juni ist deshalb: Empfangen und Annehmen. Mehr dazu hier.

Nacht der offenen Kirchen

Am Pfingstsonntag findet in Berlin wieder die Nacht der offenen Kirchen statt. Auch in Sankt Michael wird es ein Angebot geben. Die beiden Bibliologe werden den Zusammenhang zwischen dem jüdischen Wochen-fest Schawuot und dem Pfingstfest erschließen. An Schawuot feiern Juden die Gabe der Torah am Sinai.

Licht bricht auf – aufbrechen im Licht
Wir laden ein, sich vom Spiel der Farben des Lichtkreuzes von Ludger Hinse und den Themen des Abends bewegen zu lassen.
19.30 Uhr Meditative Stille und lyrische Texte unter dem Lichtkreuz
20.00 Uhr Bibliolog zu einem neutestamentlichen Pfingstzeugnis
20.45 Uhr Meditative Stille und pfingstliche Gesänge
21.30 Uhr Bibliolog zum Buch Ruth
22.00 Uhr Meditative Stille und lyrische Texte unter dem Lichtkreuz
22.30 Uhr Pfingstliches Nachtgebet

kath. Gemeinde St. Michael
Waldemarstraße 8 /Ecke Dresdner Straße
Kreuzberg, 10999Berlin
Anfahrt: 

U8 Moritzplatz; Bus M29 Oranienplatz

geöffnet ab 19:30
Einige Fotos vom Lichtkreuz gibt es hier.
Das Gesamtprogramm der Nacht der offenen Kirchen ist hier.