Abschied von Schwester Elija

So alle zwei Jahre etwa kommt eine Novizin der Franziskanerinnen aus Siessen zur Kommunität in Berlin-Kreuzberg. Sie soll dort das Leben außerhalb des Mutterhauses in einem kleinen Konvent kennenlernen und mitgestalten. Außerdem lebt sie auch auf der Fazenda Gut Neuhof und der Fazenda Gut Riewend mit – einem Ort an dem Sucht-mittelabhängige nach dem Entzug ein Jahr leben und neue Perspektiven für ihr Leben entwickeln. Sie sind als Drogentherapie-Einrichtungen anerkannt. Meist kommen Menschen, die schon mehrere andere Versuche clean zu werden hinter sich haben. Die Fazendas da Esperanza (Höfe der Hoffnung) sind 1979 im Süden Brasilien entstanden: Inzwischen gibt es in 125 Orten auf der ganzen Welt Fazenda-Höfe.

Schwester Elija durften wir während ihres Mitlebens in Berlin kennenlernen, in der letzten Phase vor den Gelübden Mitte September. Wir hatten einige schöne Begegnungen und Gespräche mit ihr. So kam es, daß sie ihren Abschiedsabend in unserer Gemeinschaft feierte mit einem leckeren Essen vom Chefkoch. Als krönenden Abschluß gab es die Herz-Torte auf dem Bild. Und bevor weitere Nachfragen kommen: Der Chefkoch ist nicht ins Konditorenhandwerk eingestiegen …

Zum Weiterlesen:
Fazendas da Esperanza (Höfe der Hoffnung)
Website Kloster Siessen

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Profess-Jubiläum von Schwester Ingrid in Siessen

Am Wochenende wurde im Kloster Siessen ein großes Fest gefeiert. Drei junge Schwestern legten ihre zeitliche Profess ab, und außerdem gab es unterschiedliche Profeß-Jubiläen: 40 Jahre, 60 Jahre, 65 Jahre und 70 Jahre gehen einige Schwestern diesen Weg. Wir wollten Schwester Ingrid einen Kartengruß zu ihrem 60. Profeßjubiläum schicken, haben aber nichts im Internet gefunden. So wurden Rolf und Iris kreativ. Dabei kam dann folgendes Bild heraus:

Gruß zum Profeßjubiläum (Foto: Sr. Rita)

Zum Weiterlesen:
Samstagsfrühstück mit Besuch aus Siessen
Abschied von Schwester Ingrid
Schwester Ingrid und das i-Tüpfele

Feste feiern … wie sie fallen: Franziskusfest und Sukkot

… und im Moment fallen einige Fest- und Feiertage an, weil wir aus und mit unterschiedlichen religiösen Traditionen leben. Gestern hatte unser Mitbewohner Franz Namenstag und wurde reichlich gefeiert mit Glückwünschen, Geschenken, Kuchen. Von einer Kindergartenkindergruppe wurde er in die Mitte genommen, bekam ein Herbstlied gesungen mit einem Tanz. Das absolute Highlight war ein Anruf von Schwester Ingrid. Am Abend waren wir bei den Franziskanerinnen um die Ecke zu einer Messe und anschließendem Essen zu Ehren des Ordensgründers und aller Namenstagskinder eingeladen.

Dach einer Laubhütte

Wegen des am gleichen Abend beginnenden Laubhüttenfestes (Sukkot) mußte ich etwas früher gehen um rechtzeitig zum G-ttesdienst, zum Essen und Beisammensein in der Synagoge zu kommen.

Infos zum Laubhüttenfest sind hier.