geschenkt am Muttertag

Foto: Maria Cruz

In Sankt Michael werden seit einigen Jahren am Muttertag, der immer auf den zweiten Sonntag im Mai fällt, nach der Messe Rosen aus fairem Handel verkauft. Der Erlös ist für Solwodi Berlin bestimmt –  eine Beratungsstelle für Frauen, die von Zwangsprostitution und Menschenhandel betroffen sind.

Die Comboni-Schwestern Margit und Mabel, die diese Arbeit verantworten, waren in ihrer An-fangszeit in Berlin 2006 auf der Suche nach ihrer Berufung und haben in dieser Zeit einige Monate in unserer Wohngemeinschaft gelebt. Von daher rührt unsere Verbindung, die bis heute besteht. (Mehr dazu hier)

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Solwodi – oder vom Suchen, Finden und Gefunden werden

Zu den besonderen Freunden der WG gehören die beiden Comboni-Schwestern Margit und Marbel. Sie sind ehemalige Mitbewohnerinnen, denn 2007 kamen sie nach Berlin ohne zu wissen, was sie hier tun würden. Auf der Suche nach ihrem Weg mit der Frage, was sie in Berlin sollen, sind sie in der WG Naunynstraße gelandet, wo sie dann acht Monate lebten und ihre Berufung fanden. In dieser Zeit des Suchens und Fragens wurde deutlich, daß ihr Platz bei Solwodi (Solidarity for Women in Distress – Solidarität für Frauen in Not) ist. Schwester Lea Ackermann, die Solwodi 1985 in Mombassa (Kenia) gegründet hat, suchte, wer in Berlin eine Beratungsarbeit aufbauen könnte und wurde in Margit und Marbel fündig.

Seit einigen Tagen ist nun die Internet-Präsenz von Solwodi Berlin online mit den Illustrationen von unserem Mitbewohner Rockn RollF. Viel Spaß beim Anschauen 😉

Margit unterstützt uns noch in besonderer Weise, weil sie eine wichtige Gesprächspartnerin in der Zeit des Übergangs und nach Christians Weggang aus der Naunynstraße ist.

Zum Weiterlesen:
Solwodi – ein Ausstiegsprojekt für Prostituierte
Kampf gegen moderne Sklaverei in Berlin