In unserer Küche …

über der Gemüsekiste und der Obstschale in der Küche hängt dieses Bild von unserem Haus- und Hofkarrikaturisten Rock’n Rolf:

Plakat Küche

Tipp: Dieser Satz besteht aus neun Worten. Lies ihn neun Mal hintereinander und betone jedes Mal ein anderes Wort. Damit erschließt sich dann, wie ein guter Umgang mit Lebens-Mitteln (konkret und im übertragenen Sinn) im miteinander Teilen von Gütern, Gaben, Zeit … gelingen kann.

 

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Besuch von den ZJ

Gestern, am frühen Nachmittag nach dem Samstagsfrühstück läutet es im dritten Stock. Unser Mitbewohner F. (Chefkoch) macht auf. Es kommen zwei „superschick“ gekleidete Leute mit „Schlips und ganz schicki-micki“ die Treppe hoch. Sie stellen sich als Zeugen Jehovas vor und fragen, ob sie mit ihm über Gott sprechen dürfen, über Freundschaft mit Gott.

Seine Antwort: „Ich ganz enge Freundschaft mit Gott. Brauche nicht mehr. Reicht mir so“. Die Zeugen waren so schnell verschwunden wie sie gekommen waren.

 

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Wie Sachsen reden …

Unser ältester Mitbewohner, Bruder Christian, macht gerade in der Nähe von Dresden Exerzitien. Beim Frühstücksgespräch will ein migrantischer Mitbewohner wissen, ob das in Sachsen „frühere DDR“ ist. Dann meint er: „Kenne ich. Kollege ist von dort. Verstehe ich nicht, was er sagt. Andere Kollege sagt: Bin schon dreißig Jahre in Deutschland. Verstehe auch nicht.“ Unser Mitbewohner kommentiert: „Spricht so, wie wenn Kartoffel im Mund.“ Schöner kann man es fast nicht sagen.

 

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Neujahrswunsch 2020

Das neue Jahr haben wir mit einem Geburtstag und vielen Freunden beginnen können und schicken Euch, die Ihr hier mitlest einen Neujahrssegen von Kurt Rommel:

Der Herr segne dich in dem neuen Jahr,
das vor dir liegt.
Der Herr behüte dich
bei deinen Vorhaben und deinem Planen.
Der Herr lasse sein Angesicht
leuchten über dir,
über deinen Wegen durch Tiefen
und über Höhen.
Der Herr sei gnädig
bei deinem Tun und Lassen.
Der Herr erhebe sein Angesicht
auf dich,
auf deine Wünsche
und Hoffnungen.
Der Herr gebe dir Frieden,
innerlich und äußerlich,
zeitlich und ewig.
Amen.

(Kurt Rommel)

 

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Teilerfolg: online – offline

Seit Montag sind wir zumindest wieder am Internet. Seit Dienstag können wir mit dem Festnetz-Telefon Telefongespräche führen, aber wer uns anruft, bekommt weiterhin die Ansage: „Die von Ihnen gewählte Rufnummer ist nicht vergeben“. Einen Anruf haben wir aber trotzdem bekommen. Es bleibt spannend.

Nachtrag 2. Februar 2020:
Unsere neue Festnetznummer: 030 / 240 36 239

 

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Freitag der 13. Dezember

wird – so wie es aussieht – der Tag sein,an dem unsere unfreiwillige Offline-Existenz (begonnen am 30. Oktober) endet und wir „angeschaltet“ werden. Dazu bedurfte es vierer Gesprächstermine vor Ort, weil im Spracherkennungs-Online-System unser „Fall“ nicht vorgesehen war (Hausverwaltung stellt Kabel auf andere Firma um und die Signale unseres bisherigen Telefon- und Internetanbieters werden nicht mehr auf dem bisherigen Weg empfangen). Immerhin: Der katholische Kindergarten in unserer Nachbarschaft war ein Vierteljahr ohne Telefon und Internet.

Wir sind vorsichtig optimistisch.

17. Dezember: Unser Optimismus war unberechtigt. Der Techniker hat nur die Leitung freigeschaltet – also immer noch offline. Zumindest ist unser neuer Herd angeschlossen.

 

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