Goldenes Ordensjubiläum von Hilmtrud

Ordensjubiläum Sr. Hilmtrud

Vom Spätsommer 2015 bis April 2016 hat Schwester Hilmtrud von aus Nürnberg mit uns gelebt. Sie hatte zu dieser Zeit keine Novizin und hat uns in vielen Bereichen sehr geholfen. Die Hauptarbeit beim Korrekturlesen vom Einfach-ohne-Buch hat sie geleistet.

Vorletztes Wochenende hat sie ihre 50jährige Zugehörigkeit zur Congregatio Jesu gefeiert. Als sie eintrat, wurde sie ein „englisches Fräulein“ (so der frühere Name der Gemeinschaft), dann eine Maria-Ward-Schwester (nach der Ordensgründerin). Ein ausführlicher Bericht ist hier auf der Seite der Congregatio Jesu zu finden. Christian und Iris waren bei diesem bewegenden Fest dabei, zu dem Hilmtrud ganz unterschiedliche Menschen, die ihr auf ihrem Weg im Ordensleben wichtig geworden sind, eingeladen hatte. Wir wünschen alles Gute für die nächsten 50 Jahre.

zum Weiterlesen:
Congregatio Jesu (Wikipedia)

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Profess-Jubiläum von Schwester Ingrid in Siessen

Am Wochenende wurde im Kloster Siessen ein großes Fest gefeiert. Drei junge Schwestern legten ihre zeitliche Profess ab, und außerdem gab es unterschiedliche Profeß-Jubiläen: 40 Jahre, 60 Jahre, 65 Jahre und 70 Jahre gehen einige Schwestern diesen Weg. Wir wollten Schwester Ingrid einen Kartengruß zu ihrem 60. Profeßjubiläum schicken, haben aber nichts im Internet gefunden. So wurden Rolf und Iris kreativ. Dabei kam dann folgendes Bild heraus:

Gruß zum Profeßjubiläum (Foto: Sr. Rita)

Zum Weiterlesen:
Samstagsfrühstück mit Besuch aus Siessen
Abschied von Schwester Ingrid
Schwester Ingrid und das i-Tüpfele

Fasten brechen

Fastenbrechen – Ramadan

Letztes Jahr haben wir während des Ramadan unsere muslimischen Mitbewohner vermißt. Wir haben sie nur wenig gesehen. Die gemein-samen Mahlzeiten fielen als Treffpunkt weg und ansonsten waren sie viel in der Moschee. Das sollte in diesem Jahr anders werden. Deshalb kam die Idee auf, das Fastenbrechen dann und wann gemeinsam zu begehen. Der Samstag-abend war ein guter Zeitpunkt dafür.  Franz hatte Datteln, Lammgulasch, bunten Reis, Salat und Melone vorbereitet. So haben wir zu unge-wöhnlich später Zeit miteinander gegessen und einiges neu über die spirituelle Praxis erfahren. Der Ramadan ist auch der Monat, in dem Mohammed den Koran empfangen hat. So haben sich in diesem Jahr die drei Feste der monotheistischen Religionen, in denen es um Offenbarung geht, überschnitten: Schawuot (Gabe der Torah am Sinai), Pfingsten und der Ramadan.

 

Pfingsten 1944 – Pfingsten 2018

Dietrich Bonhoeffer, weggesperrt und später ermordet, schrieb 1944 zu Pfingsten aus der Haft.

„Ich beobachte immer wieder, dass es so wenige Menschen gibt, die viele Dinge gleichzeitig in sich beherbergen können; wenn Flieger kommen, sind sie nur Angst; wenn es etwas Gutes zu essen gibt, sind sie nur Gier; wenn ihnen ein Wunsch fehlschlägt, sind sie nur verzweifelt; wenn etwas gelingt, sehen sie nichts anderes mehr. Sie gehen an der Fülle des Lebens und an der Ganzheit einer eigenen Existenz vorbei. […] Demgegenüber stellt uns das Christentum in viele verschiedene Dimensionen des Lebens zu gleicher Zeit; wir beherbergen gewissermaßen Gott und die ganze Welt in uns. Wir weinen mit den Weinenden und freuen uns zugleich mit den Fröhlichen; wir bangen … um unser Leben, aber wir müssen doch zugleich Gedanken denken, die uns viel wichtiger sind, als unser Leben.“

Allen, die es feiern: ein fröhliches, begeisterndes und gesegnetes Pfingstfest.

geschenkt am Muttertag

Foto: Maria Cruz

In Sankt Michael werden seit einigen Jahren am Muttertag, der immer auf den zweiten Sonntag im Mai fällt, nach der Messe Rosen aus fairem Handel verkauft. Der Erlös ist für Solwodi Berlin bestimmt –  eine Beratungsstelle für Frauen, die von Zwangsprostitution und Menschenhandel betroffen sind.

Die Comboni-Schwestern Margit und Mabel, die diese Arbeit verantworten, waren in ihrer An-fangszeit in Berlin 2006 auf der Suche nach ihrer Berufung und haben in dieser Zeit einige Monate in unserer Wohngemeinschaft gelebt. Von daher rührt unsere Verbindung, die bis heute besteht. (Mehr dazu hier)

Vorbereitungen zum Myfest

Wir sitzen mitten in den Vorbereitungen für das Myfest, das von Anwohnern getragen wird. Schon gestern wurden Absperrungen an unterschiedlichen Plätzen gelagert. Heute früh hat die Polizei damit begonnen, Absperrungen aufzubauen. Das ganze Gelände wird umzäunt. Mehr als 5000 Polizistinnen und Polizisten werden im Einsatz sein.

Das MyFest ist von seinem Ursprung her ein politisches Statement, ein Ausdruck des Engagements für Freiheit und Toleranz, gegen Rassismus und Homophobie, gegen Fundamentalismus und für ein friedliches Miteinander. Als es vor 15 Jahren erstmalig organisiert wurde, war die Grundidee, den bis dahin oft mit Ausschreitungen verbundenen Demonstrationen zum 1. Mai eine friedliche Feier entgegen zu setzen, bei der sich Anwohner und Gleichgesinnte wohlfühlen können.

Den Ablaufplan mit den einzelnen Bühnen findet man hier. Wir sind froh, daß auf der Kreuzung vor unserem Haus dieses Jahr keine Bühne ist. Die nächste ist dann am Bullenwinkel kurz vor Kuchen-Kaiser. Der Lageplan mit den Zugängen ist hier.

Wir wünschen allen einen schönen, fröhlichen und entspannten 1. Mai.